Pferde, Kunst und soziales Engagement

Für Pferdesport ist Warnemünde nicht zuallererst bekannt, für die Seenotretter schon eher. Beim 13. Beach-Polo-Turnier Mitte September war der Sport mit einer Auktion für den guten Zweck verbunden: Den Versteigerungserlös erhielt die DGzRS.

Hinter einem großen Sammelschiffchen stehen Käufer und Käuferin (v.l.) eines ersteigerten Bildes und überreichen dem Leiter des Informationszentrums der DGzRS in Warnemünde (r.), vor dem Stephan-Jantzen-Haus einen symbolischen Spendenscheck und einen Defibrillator, den dieser in Händen hält. Zwischen ihnen steht der Veranstalter des Beach-Polo-Turniers (2.r.), der die Auktion ins Leben gerufen hat.

Karl-Heinrich (v. l.) und Gabriele Witt sowie Künstler Harald K. Schulze überreichen Jörg Westphal, Leiter des Informationszentrums der DGzRS in Warnemünde, vor dem Stephan-Jantzen-Haus einen symbolischen Spendenscheck und einen Defibrillator.

Das Beach-Polo World Masters Turnier vom 13. bis 15. September bot Pferdesport auf höchstem Niveau. Internationale Top-Teams traten auf einem 80 mal 40 Meter großen Polo-Parcours gegeneinander an. Veranstalter Matthias Ludwig hatte auch ein attraktives Rahmenprogramm zusammengestellt – darunter eine Auktion eines Bildes des renommierten deutschen Künstlers Harald K. Schulze zugunsten der DGzRS. Karl-Heinrich Witt, Juwelier aus Demmin mit Filialen in Neubrandenburg und Rostock sowie langjähriger Sponsor des Sportwettbewerbs, ersteigerte das Kunstwerk für 3.500 Euro. Matthias Ludwig erhöhte den Betrag auf 5.000 Euro.

„Ich verbinde das Polo-Event immer mit einem guten Zweck und unterstütze mit einer Spende stets eine Organisation vor Ort“, erläutert der Veranstalter. Dieses Jahr fiel die Wahl auf die Seenotretter, „weil mich ihre lebensrettenden Einsätze berühren“. Matthias Ludwig hat großen Respekt vor deren Arbeit – auch weil sie diese ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen finanzieren.

Rund 14 Tage später, am 30. September, überreichte Karl-Heinrich Witt gemeinsam mit seiner Frau Gabriele und dem Maler die Spende im Informationszentrum der DGzRS in Warnemünde an dessen Leiter Jörg Westphal. „Ich bin selbst viele Jahre gesegelt und weiß daher, wie wichtig die Seenotretter sind“, sagte Witt bei der Übergabe.

Das Geld fließt in den Ersatzneubau des kleinen Gebäudes direkt am Liegeplatz des Seenotrettungskreuzers ARKONA am Alten Strom. Zusätzlich schenkte Matthias Ludwig den Seenotrettern einen Defibrillator für das Informationszentrum, das lediglich wenige Meter von seinem Modegeschäft in Warnemünde entfernt liegt.

Sie wollen die Seenotretter auch unterstützen?

Dann spenden Sie online oder per Überweisung auf unser Spendenkonto: Sparkasse Bremen, BIC: SBREDE22, IBAN: DE36 2905 0101 0001 0720 16.

AKTUELLE DANKMELDUNGEN

Ein Paar sitzt dicht nebeneinander an einem Tisch in einem Innenraum. Die Köpfe sind aneinander angelehnt, beide Personen lachen glücklich in die Kamera.  . Zur Seite: Neuer Kälteschutzanzug dank Goldhochzeitsfeier

Großes Herz: Ehepaar vom Niederrhein widmet eigenen Ehrentag den Seenotrettern

Eine Gruppe von Menschen steht in einem Innenraum vor einer Wand und blickt in die Kamera. In der vorderen Reihe halten mehrere Personen ein großes Banner und der Herr links im Bild überreicht einer ihm gegenüberstehenden Person in rotem Seenotretter-T-Shirt einen symbolischen Spendenscheck. Zwischen ihnen hält eine Dame ein DGzRS-Sammelschiffchen vor sich. Der Raum ist warm beleuchtet, mit Holzbalken an der Decke und runden Lampen.. Zur Seite: Shantys für die Seenotretter

„De Gieselauschipper“ engagieren sich auf musikalische Weise für Sicherheit auf See

Drei Personen stehen auf dem verschneiten Deck eines Seenotrettungskreuzers. Sie halten gemeinsam einen symbolischen Spendenscheck über 5.000 Euro. Im Hintergrund sind   Hafenanlagen mit Gebäuden und Wasser zu sehen. . Zur Seite: Firmenjubiläum mit einer Spende gefeiert

Bremerhavener Unternehmen zeigt Verbundenheit durch Unterstützung der Seenotretter

Seenotretterin in Uniform schaut durch Fernglas auf hoher See

Das Seenotretter-Logbuch

Unsere Informationen kommen per Funk.
Ihre mit einem Newsletter.

Wir informieren Sie monatlich über Neuigkeiten aus unserer Arbeit. Dazu zählen Einsatzberichte, Veranstaltungstermine und Geschichten aus dem Bordalltag.