Grand-Banks-Rendezvous mit Spendenfolgen

Seit langem treffen sich Fans der legendären Grand-Banks-Trawler immer am Pfingstwochenende in verschiedenen Häfen. In diesem Jahr hatten sie die The Newport Marina in Lübeck ausgewählt. Zur Tradition der Motoryachtcrews gehört außerdem längst, Spenden für die Seenotretter zu sammeln.

Frauen und Männer stehen auf dem Vorschiff eines Seenotrettungsbootes und halten einen symbolischen Spendenscheck in den Händen.

Vormann Patrick Morgenroth (2. v. l.) nimmt gemeinsam mit drei Seenotretterinnen der Freiwilligenstation Travemünde den symbolischen Spendenscheck von „The Newport“-Geschäftsführer Ralf Schulte entgegen.

Foto: André Leisner

An der nördlichen Wallhalbinsel gegenüber der weltberühmten Lübecker Altstadtinsel lagen vom 17. bis 20. Mai rund 20 der weißen, nordamerikanischen Fischereibooten nachempfundenen Schiffe. Bereits 2009 hatten sich die Mitglieder des „Grand Banks Baltic Clubs“ mit ihren Trawler-Yachten in der Hansestadt getroffen. Die Besatzungen kennen sich teilweise schon sehr lange, daher ist das jährliche Grand-Banks-Rendezvous an den Pfingsttagen fast wie ein großes Familientreffen.

Als aktive Wassersportler wissen die Clubmitglieder, wie wichtig die Seenotretter für ihre Sicherheit auf See sind. Die gesamten Liegeplatzeinnahmen von 1.350 Euro kamen der DGzRS zugute. „The Newport“-Geschäftsführer Ralf Schulte erhöhte die Summe auf 1.500 Euro.

Einen symbolischen Spendenscheck überreichte Ralf Schulte einige Wochen später am 30. Juli an Patrick Morgenroth und die Besatzung des Seenotrettungsbootes CASPER OTTEN. Der freiwillige Vormann der Station Travemünde bedankte sich herzlich für das finanzielle Engagement und wünschte allzeit gute Fahrt.

Sie wollen die Seenotretter auch unterstützen?

Dann spenden Sie online oder per Überweisung auf unser Spendenkonto: Sparkasse Bremen, BIC: SBREDE22, IBAN: DE36 2905 0101 0001 0720 16.

AKTUELLE DANKMELDUNGEN

Innenaufnahme einer gemütlichen Lounge oder Bar auf einem Schiff: Mehrere sitzende Gäste verfolgen einen Vortrag. Im vorderen Bereich stehen zwei Personen in roten Poloshirts; eine Person spricht in ein Mikrofon. Hinter ihnen befindet sich eine beleuchtete Bar mit Gläsern und Flaschen sowie eine Servicekraft. Links ist ein Bildschirm mit einer Präsentationsfolie und einem Foto zu sehen. Die Einrichtung ist geprägt von warmem Holz, goldenen Spiegeldecken und gedämpfter Beleuchtung.. Zur Seite: Spendable Passagiere auf Flusskreuzfahrtschiffen

Groningen, Leer und Papenburg gehören zu den Orten in der Ems-Dollart-Region, die regelmäßig von Flusskreuzfahrtschiffen angelaufen werden. Das Bordprogramm ist vielfältig – gelegentlich gehört auch ein Vortrag über die Seenotretter dazu.

Person auf dem Deck eines Segelschiffs hält ein Blatt Papier mit einem Aquarellbild eines Segelboots auf blauem Meer und gelb-blauem Himmel in die Kamera; im Hintergrund stehen mehrere weitere Personen neben Masten und Tauwerk unter klarem, blauem Himmel.. Zur Seite: Aquarelle auf See bringen 500 Euro für die Seenotretter

Während des jüngsten Törns des „Klassenzimmers unter Segeln“ (KUS) mit dem Traditionssegler „Thor Heyerdahl“ hat Dr. Klaus Wittmaack selbst gemalte maritime Aquarelle versteigert. Den Erlös in Höhe von 500 Euro spendete der Bordarzt an die Seenotretter.

Eine Frau, ein Mann und ein Mädchen hocken um eine Kiste herum. Darin ist eine größere Summe Geld zu sehen, die als Spende für die DGzRS gedacht ist. Zur Seite: Husumer Schatzkiste mit Rekord-Inhalt

Gäste des Schifffahrtsmuseums Nordfriesland füllen erneut Seemannskiste zugunsten der Seenotretter – mit Rekordsumme.

Seenotretterin in Uniform schaut durch Fernglas auf hoher See

Das Seenotretter-Logbuch

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