Fruchtige Spendenaktion in Brandenburg

In den Sommerferien setzen Naemi und Lukas Markert aus Stahnsdorf bei Berlin eine ganz besondere Idee in die Tat um: Mit selbst gekochter Marmelade sammeln sie Geld für die Seenotretter. Als begeisterte Fans wissen die beiden: Die DGzRS ist rein spendenfinanziert. Deshalb wollen auch sie helfen.

Zwei Kinder stehen vor einem Reihenhaus hinter einem Klapptisch, auf dem Marmeladengläser, Töpfe mit selbst gezogenem Rosmarin und eine Schale mit Äpfeln aufgebaut sind. Diese Produkte verkaufen die beiden zugunsten der Seenotretter, worauf ein handgeschriebener Zettel hinweist, der vorne am Tisch aushängt. Zusätzlich haben die Kinder ein paar DGzRS-Jahrbücher sowie ein hölzernes Schiffchen auf dem Tisch ausgelegt.

Mit fruchtiger Marmelade sammeln Naemi und Lukas Markert im brandenburgischen Stahnsdorf Spenden für die Seenotretter.

Foto: Privat

Lukas wuchtet einen kleinen Klapptisch vor die Haustür. Seine jüngere Schwester Naemi breitet darauf eine farbenfrohe Decke aus. Gemeinsam platzieren sie darauf Gläser voller fruchtiger Marmelade, Töpfe mit selbst gezogenem Rosmarin und eine Schale mit Äpfeln. Dazu legen die Geschwister ein paar Jahrbücher, ein hölzernes Schiffchen und einen handgeschriebenen Zettel: „Spenden für die DGzRS / Seenotretter“. Fertig ist ihr sommerlicher Stand. Diesen bauen Naemi und Lukas von Ende Juli bis Anfang September im Örtchen Stahnsdorf am Teltowkanal so oft wie möglich auf, um ihren süßen Brotaufstrich in Geld zu verwandeln. 

„Im Urlaub in Warnemünde haben wir die Seenotretter kennengelernt. Seitdem sind wir große Fans. Sie sind immer da, wenn man sie braucht. Es ist einfach eine spannende Arbeit“, erzählt der zwölfjährige Lukas. Seine Schwester Naemi nickt zustimmend. „Ich finde es toll, dass sie Leben retten“, sagt die Achtjährige begeistert. Durch ihre regelmäßigen Besuche auf der Station am Alten Strom wissen die beiden genau, wie wichtig Spenden für die DGzRS sind. „Wir wollen dazu etwas beitragen“, begründet Lukas ihre Aktion. 

Die Idee dafür kommt den Geschwistern, als sie gemeinsam mit ihrem Vater das Obst aus dem Garten und der Umgebung ernten und feststellen: Das ist viel zu viel für die Familie. Kurzerhand kochen sie daraus Marmelade. Diese wollen sie allerdings weder verkaufen noch einfach so verschenken. Da kommen ihnen die Seenotretter in den Sinn. Aus dem ersten Gedanken wird bald ein liebevoll gestalteter Stand. An diesem bleiben fortan viele Menschen stehen, schauen sich die angebotenen Sachen an, manche nehmen das eine oder andere Glas mit und lassen im Gegenzug eine kleine Spende da. „Es war ein tolles Gefühl, wenn wieder ein paar Euros in der Box lagen“, sagt Lukas. Und Naemi fügt hinzu: „Es war immer aufregend zu sehen, ob jemand etwas mitgenommen hat.“ Am Ende ihrer Aktion überweisen die Geschwister stolze 55 Euro an die Seenotretter – ein wichtiger Beitrag, der aus großer Begeisterung geboren ist.

„Die Seenotretter sind immer da, wenn man sie braucht.“

Lukas, Stahnsdorf 

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AKTUELLE DANKMELDUNGEN

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Das Seenotretter-Logbuch

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