Bücher verkaufen, Seenotrettern helfen

Mit ihrem Buch „Katharinenhof – an der Ostküste der Insel Fehmarn“ haben Crisia von Zitzewitz und Karin Kleingarn die Geschichte des ehemaligen Gutshofs umfassend dargestellt. Von jedem verkauften Exemplar spenden sie zwei Euro an die Seenotretter.

Zwei Autorinnen präsentieren das Buch „Katharinenhof – an der Ostküste der Insel Fehmarn“, welches sie selbst verfasst haben.

Mit ihrem Buch „Katharinenhof – an der Ostküste der Insel Fehmarn“ haben die Autorinnen Karin Kleingarn (l.) und Crisia von Zitzewitz die Seenotretter unterstützt

Foto: Reinhard Gamon

Der Katharinenhof im Südosten Fehmarns wurde erstmals 1756 in der Insel-Chronik erwähnt, lange Jahre gehörte er der Familie von Zitzewitz. Mittlerweile befindet sich auf dem Gelände ein Ferienbauernhof und auf den angrenzenden Ländereien auch ein Campingplatz. Diesen betreibt Carsten Kühl gemeinsam mit seiner Frau Dorothee Kühl-Winter, die ebenfalls einen kleinen Teil zu dem mehr als 200 Seiten starken Buch beitrug: Sie unterstützte die Autorinnen bei technischen Fragen. 

Als sich die beiden Verfasserinnen dazu entschlossen, einen Teil des Erlöses aus dem Buchverkauf an eine gemeinnützige Organisation weiterzureichen, brachte Dorothee Kühl-Winter die Seenotretter ins Spiel: „Ich sagte zu ihnen: ‚Wenn ihr Geld spenden wollt, dann nur an die DGzRS.‘“ Die 40-Jährige kennt das Rettungswerk seit ihrer Kindheit: „Als begeisterter Sportbootfahrer hat schon mein Vater die Seenotretter unterstützt.“ Sie selbst ist einige Jahre zur See gefahren, zuletzt als 1. Offizierin auf Kreuzfahrtschiffen. 

Ihr Vorschlag fiel auf fruchtbaren Boden. Crisia von Zitzewitz ist von den Seenotrettern ebenfalls überzeugt. Die 90-Jährige verweist auf einen Bericht in den „Hamburger Nachrichten“ aus dem Jahr 1863: In diesem setzt sich ihr Ur-Großvater, der Hamburger Reeder Rob M. Sloman, für die Rettung Schiffbrüchiger vor Deutschlands Küsten ein. Genauso wie er damals möchte sie heute die Seenotretter unterstützen, die sich selbstlos in Gefahr begeben, um anderen das Leben zu retten. So ist am Ende nicht nur ein akribisch zusammengetragenes Buch mit vielen Fotos über die umfangreiche Geschichte des Katharinenhofs entstanden, sondern auch ein nachahmenswertes Spendenprojekt, bei dem im ersten Jahr bereits 1.000 Euro zusammengekommen sind.

„Wenn ihr Geld spenden wollt, dann nur an die DGzRS.“

Dorothee Kühl-Winter

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AKTUELLE DANKMELDUNGEN

Eine Frau und zwei Männer halten einen symbolischen großen Spendenscheck in Händen und schauen in die Kamera. Zur Seite: Krimi-Lesung ruft Spende auf den Plan

DGzRS-Botschafter Klaus-Peter Wolf liest im Landkreis Hildesheim und nimmt 250 Euro für die Seenotretter mit nach Hause.

Zwei Personen in Zivilkleidung und zusätzlich ausgestattet mit gelber Warnweste und weißen Schutzhelmen stehen auf einem Gerüst innerhalb einer Werfthalle. Beide halten gemeinsam einen symbolischen Spendenscheck über 1.010 Euro vor sich. Im Hintergrund sind eine Gerüstkonstruktionen und Teile eines Seenotrettungskreuzers zu sehen.. Zur Seite: Schon bei der Gründung die Seenotretter im Blick

Restliches Vereinsvermögen der Hochsee-Segler-Gemeinschaft (HSG) Bünde geht laut festgelegter Satzung aus 1984 an DGzRS.

Vier Personen stehen im Steuerhaus eines historischen Schiffes. Zwei Personen halten ein Seenotretter-Sammelschiffchen vor sich, die zweite Person von links hingegen hält eine Art Dokument in die Kamera. Im Hintergrund sind Schiffsfenster, nautische Instrumente und das Steuerrad zu sehen.. Zur Seite: Aus vielen Cent werden 1.000 Euro für die Seenotretter

Prall gefülltes Sammelschiffchen zeugt davon, dass viele kleine Beiträge Großes bewirken können.

Seenotretterin in Uniform schaut durch Fernglas auf hoher See

Das Seenotretter-Logbuch

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