Seenotretter schleppen dänischen Fischkutter frei

Ein dänischer Fischkutter ist vor dem Hafen von List auf Sylt in eine missliche Lage geraten. Starker Wind drückte ihn Richtung Land, er kam im Schlick fest. Die Seenotretter der Station List schleppten das Fischereifahrzeug frei.

Ein Fischkutter wird auf stürmischer See von einem Seenotrettungsboot abgeschleppt. Im Vordergrund ist das Deck des Seenotrettungsbootes zu sehen, mit grüner Reling, mehreren Leinen und Fendern, teilweise mit Schnee bedeckt. Eine Abschleppleine verbindet beide Schiffe. Der Himmel ist grau und bewölkt, die Wellen sind aufgewühlt.

Mit dem Seenotrettungsboot HORST HEINER KNETEN der DGzRS befreien die Seenotretter einen dänischen Fischkutter aus seiner misslichen Lage.

Gegen 9 Uhr meldete sich der dänische Fischkutter „Katharine“ (HV 16, Heimathafen: Havneby/Rømø) bei den Seenotrettern: Der Kapitän und sein Decksmann hatten mit dem Kutter an der Außenseite der nördlichen Mole des Lister Hafens gelegen. Aus ungeklärter Ursache hatten sie die Position dort jedoch nicht halten können. Südöstliche Winde mit sechs Windstärken (bis zu 49 km/h) hatten das rund 24 Meter lange Schiff Richtung Land gedrückt, wo es schließlich im Schlick fest kam.

Die Seenotretter der DGzRS-Station List besetzten umgehend das dort vertretungsweise stationierte Seenotrettungsboot HORST HEINER KNETEN und fuhren das kurze Stück aus dem Hafen hinaus zum Unglücksort. Bei leichtem Schneefall übergaben sie eine Schleppleine an den havarierten Fischkutter. Annähernd unter Volllast gelang es ihnen mit der zehn Meter langen Rettungseinheit, das viel größere und schwerere Fischereifahrzeug zu befreien. Dieses konnte anschließend aus eigener Kraft nach Dänemark zurückkehren.

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