Seenotretter bringen schwer verletztes Crewmitglied einer Ostseefähre sicher an Land

Die Seenotretter haben am Samstag, 13. Dezember 2025, auf der Kieler Förde einem Besatzungsmitglied einer Skandinavienfähre schnelle Hilfe geleistet. Die 30-jährige Frau hatte sich an Bord der „Color Fantasy“ schwer verletzt. Der derzeit in Laboe stationierte Seenotrettungskreuzer HANS HACKMACK der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) barg die Patientin von der Fähre ab und brachte sie sicher an Land.

Im Einsatz für ein schwer verletztes Besatzungsmitglied auf einer Fähre: der Seenotrettungskreuzer HANS HACKMACK. Archivfoto: Die Seenotretter – DGzRS / Eyk Sährig

Gegen 14.15 Uhr meldete sich die norwegische Leitstelle für Notfälle auf See in Stavanger bei der von der DGzRS betriebenen deutschen Rettungsleitstelle See, dem Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC) Bremen: An Bord der unter norwegischer Flagge fahrenden Fähre „Color Fantasy“ benötigte ein Besatzungsmitglied schnell medizinische Hilfe. Das 224 Meter lange Schiff verließ zu dem Zeitpunkt die Kieler Förde und befand sich auf dem Weg nach Oslo.

Die Einsatzleiter der Rettungsleitstelle See alarmierten umgehend die Besatzung des derzeit in Laboe stationierten Seenotrettungskreuzers HANS HACKMACK. Die Seenotretter liefen sofort aus. Etwa 600 Meter vor Laboe ging der Seenotrettungskreuzer bei der „Color Fantasy“ längsseits. Die Übergabe der Patientin verlief bei relativ ruhiger See mit Wellenhöhen von lediglich etwa einem halben Meter und einer mäßigen Brise von vier Beaufort aus westlicher Richtung reibungslos.

Währenddessen forderten die Einsatzleiter der DGzRS, in Absprache mit einem Notfallsanitäter der Johanniter am medizinischen Arbeitsplatz in der Rettungsleitstelle See, sowohl den Landrettungsdienst als auch einen Rettungshubschrauber an. Im Hafen von Laboe übergaben die Seenotretter die Schwerverletzte zunächst an den Landrettungsdienst. Der Rettungshubschrauber flog sie anschließend in eine Spezialklinik. 
 

Ohne Deine Spende geht’s nicht!

Nachtaufnahme von Bord des Seenotrettungskreuzers Hamburg. Am linken Bildrand ist die angeschnittene Steuerbordseite des Seenotrettungskreuzers zu erkennen, der Lichtkegel von dessen Suchscheinwerfer beleuchtet den rot-weißen Autotransporter "Thames Highway" in der Bildmitte. Auf der dunklen Wasseroberfläche, im unteren Teil des Bildes, wird das Licht des Suchscheinwerfers reflektiert. . Zur Seite: Feuer auf Autotransporter vor Borkum

Im Maschinenraum des Autotransporters "Thames Highway" ist am späten Montagabend, 26. Januar 2026, ein Feuer ausgebrochen. Das 149 Meter lange Schiff hatte kurz zuvor den Hafen Emden verlassen und ankerte manövrierunfähig westlich vor Borkum. Der Seenotrettungskreuzer HAMBURG der DGzRS sicherte die Einsatzstelle ab.

Mehrere Seenotrettungskreuzer der DGzRS suchen koordiniert in der Elbmündung nach dem vermissten Seemann.. Zur Seite: Groß angelegte Suche nach vermisstem Seemann in der Elbmündung

In der Elbmündung suchen die Seenotretter gemeinsam mit weiteren Fahrzeugen nach einem vermissten Seemann eines Tankers. Sechs Rettungseinheiten der DGzRS, Behörden- und weitere Schiffe sowie ein Such- und Rettungshubschrauber der Marineflieger sind im Einsatz.

Ein Fischkutter wird auf stürmischer See von einem Seenotrettungsboot abgeschleppt. Im Vordergrund ist das Deck des Seenotrettungsbootes zu sehen, mit grüner Reling, mehreren Leinen und Fendern, teilweise mit Schnee bedeckt. Eine Abschleppleine verbindet beide Schiffe. Der Himmel ist grau und bewölkt, die Wellen sind aufgewühlt.. Zur Seite: Seenotretter schleppen dänischen Fischkutter frei

Ein dänischer Fischkutter ist vor dem Hafen von List auf Sylt im Schlick festgekommen, da starker Wind ihn in Richtung Land gedrückt hatte.

Eine junge Seenotretterin steuert von einem Außenfahrstand ein Tochterboot. Sie blickt nach hinten und spricht dabei in einen Funkhörer.

Das Seenotretter-Logbuch

Unsere Informationen kommen per Funk.
Ihre mit einem Newsletter.

Wir informieren Sie monatlich über Neuigkeiten aus unserer Arbeit. Dazu zählen Einsatzberichte, Veranstaltungstermine und Geschichten aus dem Bordalltag.