02.09.2020

Seenotretter auf der Schlei retten stark unterkühlten Segler

Die Maasholmer Seenotretter haben einen schiffbrüchigen Segler auf der Schlei aus einer gefährlichen Lage befreit. Stark unterkühlt trieb der Mann am Dienstag, 1. September 2020, rund eine Stunde lang im Wasser, nachdem seine Jolle gekentert war. Von vergeblichen Selbstrettungsversuchen entkräftet, rettete ihn schließlich die Freiwilligen-Besatzung des Seenotrettungsbootes HELLMUT MANTHEY der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS).

Seenotrettungsboot im Einsatz

Das Seenotrettungsboot HELLMUTH MANTHEY/Station Maasholm rettete auf der Schlei einen stark unterkühlten und völlig entkräfteten Segler.
Foto: Alexander Krüger

Gegen 14 Uhr erfuhr die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS von der Notlage des Mannes in Höhe von Karschau. Offenbar war seine etwa vier Meter lange Jolle gekentert und der Segler dabei in die Schlei gestürzt. Während der Wassersportler unter großen Mühen versuchte, sein Boot wiederaufzurichten, baten die Seenotretter zunächst das in der Nähe fahrende Ausflugsschiff „Nordlicht“ darum, Kurs auf die Unglücksstelle zu nehmen.

Als das Seenotrettungsboot HELLMUT MANTHEY/Station Maasholm am Unglücksort eintraf, hielt sich der Schiffbrüchige entkräftet am Schwert seines Bootes fest. Die Seenotretter nahmen ihn an Bord und begannen unverzüglich mit seiner medizinischen Erstversorgung. Die Körperkerntemperatur des Mannes war bereits auf rund 32 Grad Celsius abgesunken. Laut eigener Aussage war der Segler gut eine Stunde im rund 20 Grad Celsius kalten Wasser geschwommen.

Ganz in der Nähe des Einsatzortes übergaben die Seenotretter den Schiffbrüchigen an den Landrettungsdienst, der den Mann zur weiteren Versorgung ins Krankenhaus brachte. Anschließend richteten sie seine Jolle wieder auf und schleppten sie an Land.

Zur Unglückszeit herrschten im Revier Windstärken von drei bis vier Beaufort (bis 30 km/h Windgeschwindigkeit).

AKTUELLE SEENOTFÄLLE

Ein orange-schwarzes Seenotrettungsboot mit der Aufschrift „Sar“ und dem Namen „Manfred Hessdörfer“ fährt mit hoher Geschwindigkeit über eine Wasserfläche und spritzt dabei Gischt auf. Mehrere Crewmitglieder mit Helmen sitzen im Deckshaus. Am Heck weht eine Flagge mit rotem Hansekreuz. Der Himmel ist stark bewölkt und wirkt stürmisch, im Hintergrund ist eine flache Uferlandschaft zu erkennen.. Zur Seite: Jolle im Bodden auf Rügen gekentert – zwei Segler aus Seenot gerettet

Die freiwilligen Seenotretter der Station Breege haben im Breeger Bodden auf Rügen zwei Schiffbrüchige gerettet.

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Ein Fischkutter ist in der Nacht zu Montag, 22. Juni 2026, im Seegebiet Nordergründe auf Grund gelaufen. Zudem meldete der Kapitän Rauchentwicklung im Maschinenraum. Die Seenotretter befreiten die Fischer von der Untiefe und brachten Schiff und Besatzung sicher in den Hafen.

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Seenotretterin in Uniform schaut durch Fernglas auf hoher See
Das Seenotretter-Logbuch

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