7.11.2022

Motorboot verliert Außenborder – Seenotretter und Bundespolizei gemeinsam im Einsatz

Mit einem Unterwasserhindernis ist am Samstag, den 5. November 2022, ein Motorboot vor Stralsund  kollidiert. Dabei riss der 300 PS starke Außenbordmotor ab. Das Boot nahm sofort Wasser. Ein Schiff der Bundespolizei sowie die Seenotretter der Station Stralsund der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) brachten den Havaristen und die zweiköpfige Crew sicher an Land.

Seenotretter und Bundespolizeischiff sichern Motorboot

Das Bundespolizeischiff „Prignitz“ und das Seenotrettungsboot HERTHA JEEP sichern gemeinsam das havarierte Motorboot. Foto: Bundespolizei

Nach der Kollision hatten die beiden Männer auf dem Havaristen umgehend die von der DGzRS betriebene Rettungsleitstelle See alarmiert. Zunächst gelang es ihnen noch, mit eigener Lenzpumpe den Wassereinbruch unter Kontrolle zu halten. Der abgerissene Motor hing jedoch noch an den Versorgungsleitungen unter dem Schiff.

Zuerst vor Ort war das Bundespolizeischiff „Prignitz“ und sicherte den Havaristen. Die gleich darauf mit dem Seenotrettungsboot HERTHA JEEP eintreffenden Seenotretter der Freiwilligenstation Stralsund übernahmen die beiden Crewmitglieder und versicherten sich zunächst, dass beide wohlauf waren.

Mit vereinten Kräften gelang es daraufhin Seenotrettern und der Besatzung der „Prignitz“, den Außenborder zu sichern. Mit dem Kran des Bundespolizeischiffes wurde er auf dem Havaristen abgelegt. Ein Schadstoffaustritt konnte somit verhindert werden.

Die MV 13 der Wasserschutzpolizei Stralsund sperrte zur Sicherheit den Hafen Altefähr, um eine sichere Anlandung des Havaristen zu ermöglichen.

Dort wurde er – ebenfalls mit vereinten Kräften – an Land auf einen Trailer verbracht.

Die beiden Crewmitglieder überstanden die Havarie unverletzt.

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