12.11.2020

Lister Seenotretter ermöglichen Neugeborenen-Transport ans Festland

Einen besonderen Einsatz haben die Seenotretter der Station List am Mittwoch, 11. November 2020, gefahren: Mit dem Seenotrettungskreuzer PIDDER LÜNG der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) brachten sie ein Neugeborenes von der nordfriesischen Insel Sylt sicher ins dänische Havneby.

Seenotrettungskreuzer PIDDER LÜNG im Einsatz

Mit dem Seenotrettungskreuzer PIDDER LÜNG sind die Seenotretter der DGzRS-Station List für ein Neugeborenes im Einsatz gewesen.
Archivfoto

Die Lister Seenotretter saßen gerade beim Abendbrot, als die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS sie gegen 18.30 Uhr alarmierte: Ein vier Wochen zu früh geborenes Baby musste dringend ans Festland gebracht werden, da es auf Sylt nicht ausreichend medizinisch versorgt werden konnte. Ein Hubschrauber konnte aufgrund des Nebels nicht starten, und der Autozug war bereits losgefahren.

Sofort bereitete die Besatzung ihren Seenotrettungskreuzer PIDDER LÜNG auf den Transport vor. Wenig später nahmen die Seenotretter mit dem gesunden neugeborenen Mädchen an Bord Kurs auf die dänische Nachbarinsel Rømø. Im dortigen Hafenort Havneby übergaben sie den Säugling an den Landrettungsdienst, der ihn über den Straßendamm ans Festland nach Flensburg in ein Krankenhaus brachte.

AKTUELLE SEENOTFÄLLE

ein Seenotrettungskreuzers geht bei einem Kreuzfahrtschiff in der Dunkelheit längsseits. Zur Seite: Nächtlicher medizinischer Notfall

Der Transport der Patientin in eine Spezialklinik war nur durch Hilfe der Seenotretter möglich.

Zur Seite: Kiter aus dem Eis gerettet

Aus dem Eis haben die Seenotretter der Station Großenbrode der DGzRS einen eingebrochenen Kitesurfer gerettet. Der Mann hatte im offenen Bereich des Großenbroder Binnensees, wo der Seenotrettungskreuzer BREMEN stationiert ist, gesurft, war dann aber ins Eis geraten, aus dem er sich nicht befreien konnte.

Ein Seenotrettungskreuzer fährt an einem stürmischen Tag durch die aufgewühlte Nordsee. . Zur Seite: Wassereinbruch auf Traditionsschiff: Seenotretter und Mehrzweckschiff befreien Segler aus Gefahr

Ein Traditionsschiff ist am Samstagmittag, 31. Januar 2026, auf dem Leitdamm vor Cuxhaven festgekommen. Als einige Stunden später Wasser in den 30 Meter langen Schoner eindrang, rettete die Besatzung des Mehrzweckschiffes „Neuwerk“ vier Segler und einen Hund von Bord. Der Seenotrettungskreuzer ANNELIESE KRAMER sicherte den Einsatz ab.

Seenotretterin in Uniform schaut durch Fernglas auf hoher See
Das Seenotretter-Logbuch

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