Erfolgreiche „Rehnotrettung“ vor Büsum

Ein ungewöhnlicher Einsatz für die Seenotretter der Station Büsum der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS): Am Mittwochvormittag, 27. April 2022, befreiten sie vor dem schleswig-holsteinischen Hafenort ein junges Reh aus einer ausweglosen Lage.

Arbeitsboot NIS PUK fährt durch eine Welle

Mit dem Arbeitsboot NIS PUK des Seenotrettungskreuzers THEODOR STORM der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) haben die Seenotretter vor Büsum ein junges Reh aus einer ausweglosen Lage befreit.

Die Seenotretter – DGzRS

Spaziergänger hatten gegen 10 Uhr vor Büsum zwei Rehe zwischen dem Hauptstrand und der Westmole im Wasser entdeckt. Als die alarmierten Seenotretter mit dem Arbeitsboot NIS PUK des Seenotrettungskreuzers THEODOR STORM/Station Büsum ausliefen, waren beide Tiere wieder an Land. Doch kurze Zeit später meldete der Schleusenwärter der Besatzung der NIS PUK, dass sich eines der beiden Rehe erneut im Wasser befinde und in Richtung Fahrwasser vor der Hafeneinfahrt trieb.

Die Seenotretter näherten sich vorsichtig dem immer schwächer werdenden jungen Reh. Es gelang ihnen, es mit der Hand an Bord zu nehmen und so aus seiner ausweglosen Lage zu befreien. Auf dem Arbeitsboot kauerte sich das völlig erschöpfte Jungtier in eine Ecke und beruhigte sich langsam. Am Liegeplatz der THEODOR STORM übergaben die Seenotretter es an die freiwillige Feuerwehr.

Aktuelle Seenotfälle
Ein Seenotrettungskreuzer bei Nacht in dichtem Nebel auf der Nordsee. Zur Seite: Seenotretter gemeinsam mit Zoll im Einsatz für Seemann von Windpark-Errichterschiff

Die Seenotretter der DGzRS-Station Borkum waren in der Nacht vom 9. auf den 10. März 2026 für einen schwer erkrankten Seemann im Einsatz.

ein hell erleuchteter Seenotrettungskreuzer bei Nacht. Zur Seite: Seenotretter und Zollschiff für erkrankten Seemann im Einsatz

Dringende medizinische Hilfe benötigte in der Nacht der Seemann eines Offshore-Versorgers. Ein Zollschiff und der Seenotrettungskreuzer HERMANN MARWEDE sorgten für seinen Transport ins Krankenhaus.

Ein Seenotrettungskreuzer prescht durch die Ostsee. Zur Seite: Nachteinsatz-Seenotretter-Warnemuende

Die Seenotretter der Station Warnemünde haben in der Nacht (3. März 2026) einen schwer erkrankten Seemann von der schwedischen RoRo-Fähre „Skane“ geholt. Der Mann musste zur medizinischen Behandlung dringend in ein Krankenhaus gebracht werden.

Seenotretterin in Uniform schaut durch Fernglas auf hoher See
Das Seenotretter-Logbuch

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