Einhandsegler aus Lebensgefahr gerettet

Marineflieger und Seenotretter bei Wintersturm gemeinsam im Einsatz

Bei Sturm und Schneeschauern sind Marineflieger und Seenotretter am Mittwoch, 7. Januar 2026, einem norwegischen Segler zu Hilfe gekommen. Der Mann war nach Schäden an seiner Yacht westlich von Helgoland in Lebensgefahr geraten. Im Einsatz waren der Seenotrettungskreuzer HERMANN MARWEDE der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) und ein Hubschrauber der Marine.

Ein kleines Segelboot mit stark geneigtem Mast kämpft in rauer See bei dichtem Nebel. Die Wellen sind hoch und unruhig, das Wasser wirkt dunkel und aufgewühlt. Im Vordergrund ist ein Teil eines größeren Schiffs mit weißem Geländer und rotem Rand zu sehen, von dem aus das Foto aufgenommen wurde.

Mit dem Seenotrettungskreuzer HERMANN MARWEDE der DGzRS sind die Seenotretter in einem Wintersturm im Einsatz für einen Einhandsegler in Lebensgefahr.

Foto: Die Seenotretter – DGzRS

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Blick durch ein verregnetes Schiffsfenster auf die stürmische Nordsee. Hohe, graugrüne Wellen und starker Niederschlag verdecken die Sicht. Im Hintergrund ist ein kleines Segelboot in rauer See zu erkennen. Im Vordergrund ein weißes Relingstück. Text im Bild: ‚Wintersturm auf der Nordsee‘.

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Gegen 13.45 Uhr meldete sich der Skipper bei der von der DGzRS betriebenen Rettungsleitstelle See, dem Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC) Bremen: Durch Motorprobleme und einen beschädigten Mast war seine rund neun Meter lange Yacht manövrierunfähig. Etwa drei Seemeilen (rund sechs Kilometer) westlich von Helgoland war er dem Sturm mit neun Beaufort (bis zu 88 km/h) und bis zu fünf Meter hohen Wellen ausgeliefert. Schnee- und Hagelschauer verringerten die Sicht auf unter 150 Meter.

Die Einsatzleiter in der Rettungsleitstelle See alarmierten sofort den auf Helgoland stationierten Seenotrettungskreuzer HERMANN MARWEDE, der umgehend auslief. Inzwischen war der Havarist weiter in Richtung Norden vertrieben. Trotz widrigster Sichtbedingungen fanden die Seenotretter nach rund einer Stunde die beschädigte Yacht. Zufällig befand sich zu dieser Zeit im Seegebiet auch ein Marinehubschrauber auf einem Übungsflug. Dieser blieb vor Ort auf Stand-by.

Per Leinenschussgerät wurde dem Skipper von der Besatzung der HERMANN MARWEDE mehrfach eine Wurfleine an Bord geschossen. Dem erschöpften Mann gelang es jedoch nicht mehr, die daran befestigte Schleppleine einzuholen. Die Marineflieger nahmen den Norweger schließlich per Seilwinde auf. Die Yacht wurde aufgegeben. Anschließend brachte der Hubschrauber den Segler sicher an Land. Eine erste medizinische Untersuchung durch den Rettungsdienst an Land ergab, dass der Mann die Notlage den Umständen entsprechend gut überstanden hatte.

Die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung plant derzeit, die führerlose Yacht zu bergen.

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Ein rot-weißes Seenotrettungsboot fährt mit hoher Geschwindigkeit über eine aufgewühlte See und wirbelt dabei Gischt auf. Im Hintergrund ist ein größerer rot-weißer Seenotrettungskreuzer zu sehen. Dunkle, schwere Gewitterwolken hängen über dem Meer und verleihen der Szene eine dramatische Atmosphäre.. Zur Seite: Medizinischer Notfall östlich der Ostseeinsel Rügen: Seenotretter im Einsatz für stark seekranken Segler

Seenotretter der Station Sassnitz bringen stark seekranken Segler mit dem Tochterboot NOTARIUS des Seenotrettungskreuzers HARRO KOEBKE sicher an Land.

Nachtaufnahme auf See: Zwei Schiffe liegen längsseits nebeneinander. Im Mittelpunkt steht das Arbeitsdeck eines Fischereifahrzeugs mit weißer und roter Aufbauten, hellen Decksstrahlern und mehreren aufgehängten Fischernetzen. Rechts sind metallische Arbeits- und Sortieranlagen zu sehen, die auf ein Fang- oder Verarbeitungsdeck hindeuten. Entlang der Bordwand hängen große orangefarbene Fender, die die beiden Schiffe voneinander abpolstern. Auf dem linken Schiff, einem Seenotrettungskreuzer, steht eine Person in Schutzkleidung, Helm und Rettungsweste auf dem schmalen Gang zwischen den Fahrzeugen. Das Deck ist grün gestrichen, nahe der Kamera liegt ein aufgerolltes Tau. Der Hintergrund besteht fast vollständig aus dunklem Nachthimmel und schwarzer Wasserfläche, wodurch die stark beleuchteten Arbeitsbereiche besonders hervortreten.. Zur Seite: Seenotretter für zwei Fischer im Nachteinsatz

Die Besatzung der THEODOR STORM schleppt vor der Dithmarscher Küste einen manövrierunfähigen Kutter sicher in den Hafen von Büsum.

Blick auf Zwei nebeneinander fahrende Schiffe. Links im Bild befindet sich ein ehemaliger Krabbenkutter mit hohem Mast, rechts ein   Seenotrettungskreuzer, der diesen in den Büsumer Hafen schleppt. Im Hintergrund ist die Schleusenanlage mit grün leuchtenden Signalen, ein Deich und mehrere Masten zu sehen. Das Wasser ist ruhig, der Himmel klar und hell.. Zur Seite: Seenotretter bringen Ausflugskutter mit 50 Menschen an Bord sicher in den Hafen

Der Seenotrettungskreuzer THEODOR STORM kommt am Mittwoch, 29. Juli 2026, vor der schleswig-holsteinischen Westküste einem Ausflugskutter mit gerissenem Fangnetz und 50 Menschen an Bord zu Hilfe.

Eine junge Seenotretterin steuert von einem Außenfahrstand ein Tochterboot. Sie blickt nach hinten und spricht dabei in einen Funkhörer.

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