Wiedersehen mit gutem Zweck verbunden

Sie hießen „Häher“, „Storch“ und „Pelikan“ – Einheiten des einstigen 5. Schnellbootgeschwaders der Marine. Ende 2002 wurde die letzte von ihnen außer Dienst gestellt. Im März dieses Jahres sahen sich ehemalige Besatzungsmitglieder in Wilhelmshaven erstmals nach vielen Jahren wieder – und verbanden das Treffen mit einer Spende für die Seenotretter.

An einem Infowagen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) steht ein großes Sammelschiffchen auf welchem Flyer, Sammelschiffchen, Jahrbücher und Merchandise-Artikel der Seenotretter ausliegen. Dahinter stehen fünf Personen und halten gemeinsam einen großen Spendenscheck in die Kamera.

Beim Sailing-Cup in Wilhelmshaven überreichen die beiden ehemaligen Marinesoldaten Henner Lange (2. v. l.) und Kai Dunklau (2. v. r.) einen symbolischen Spendenscheck an die DGzRS-Ehrenamtlichen Axel Gäfke (l.), Friedhelm Prußeit (3. v. l.) und Henrik Koch.

Es war ein herzliches Wiedersehen mit Schulterklopfen und festen Umarmungen. Unter den nach Wilhelmshaven angereisten rund 40 ehemaligen Marinesoldaten waren auch die beiden Seenotretter Andreas Denker (Station Grömitz) und Andreas Hahn (Station Hooksiel). Gemeinsam mit den anderen ließen sie beim ersten Treffen des im Dezember 2002 aufgelösten Geschwaders die Erinnerung an die Zeiten im Stützpunkt Olpenitz wieder aufleben. Dorthin hatte die Bundeswehr den zunächst 1959 in Neustadt i. H. stationierten Verband 1968 verlegt. Ein Thema in den Gesprächen waren auch die ab 1974 in Dienst gestellten und bis zum Ende genutzten Flugkörperschnellboote der Tiger-Klasse. Auf den 47 Meter langen und 38 Knoten schnellen Einheiten hatten die ehemaligen Marinesoldaten viele gemeinsame Stunden auf See verbracht und auch einige Stürme miterlebt. 

Im Vorfeld der Veranstaltung hatten die Organisatoren von jedem Teilnehmer einen festen Betrag für Rahmenprogramm und Verpflegung eingesammelt. Davon blieben am Ende rund 530 Euro übrig. Alle waren sich einig: Den Überschuss sollen die Seenotretter bekommen. „Wir sind genauso wie sie mit der See verbunden. Und sie sind wie wir damals bei ihren Einsätzen mit schnellen Booten unterwegs – eine antriebstechnische Parallele“, begründete Henner Lange die gemeinsame Entscheidung. „Und zwei von uns gehören heute zur DGzRS. Ein Grund mehr, diese wichtige Organisation zu unterstützen“, ergänzte Karsten Lisker. 

Am 27. September überreichten einige der ehemaligen Marinesoldaten das Geld beim 23. Sailing-Cup in Wilhelmshaven, der ältesten Traditionssegler-Regatta an der deutschen Nordseeküste. Vorher hatten sie den Betrag auf die markante und passende Summe von 555,55 Euro aufgerundet. Und eines haben sich die Organisatoren schon jetzt vorgenommen: Beim nächsten Treffen im Jahr 2027 sollen noch mehr Teilnehmer dabei sein, um die Spendenhöhe noch deutlich zu steigern.

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AKTUELLE DANKMELDUNGEN

Ein Paar sitzt dicht nebeneinander an einem Tisch in einem Innenraum. Die Köpfe sind aneinander angelehnt, beide Personen lachen glücklich in die Kamera.  . Zur Seite: Neuer Kälteschutzanzug dank Goldhochzeitsfeier

Großes Herz: Ehepaar vom Niederrhein widmet eigenen Ehrentag den Seenotrettern

Eine Gruppe von Menschen steht in einem Innenraum vor einer Wand und blickt in die Kamera. In der vorderen Reihe halten mehrere Personen ein großes Banner und der Herr links im Bild überreicht einer ihm gegenüberstehenden Person in rotem Seenotretter-T-Shirt einen symbolischen Spendenscheck. Zwischen ihnen hält eine Dame ein DGzRS-Sammelschiffchen vor sich. Der Raum ist warm beleuchtet, mit Holzbalken an der Decke und runden Lampen.. Zur Seite: Shantys für die Seenotretter

„De Gieselauschipper“ engagieren sich auf musikalische Weise für Sicherheit auf See

Drei Personen stehen auf dem verschneiten Deck eines Seenotrettungskreuzers. Sie halten gemeinsam einen symbolischen Spendenscheck über 5.000 Euro. Im Hintergrund sind   Hafenanlagen mit Gebäuden und Wasser zu sehen. . Zur Seite: Firmenjubiläum mit einer Spende gefeiert

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Eine junge Seenotretterin steuert von einem Außenfahrstand ein Tochterboot. Sie blickt nach hinten und spricht dabei in einen Funkhörer.

Das Seenotretter-Logbuch

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