Warnemünder Angler auf Spendenfang

Seit einigen Jahren liegt ein Sammelschiffchen beim Warnemünder Anglerverein vor Anker. Mitte Oktober musste es erneut im DGzRS-Informationszentrum in dem Ostseebad gelöscht werden. Die Fracht betrug stolze 360,63 Euro.

Vor großen Plakaten der Seenotretter stehen drei Herren, in der Mitte der Leiter des DGzRS-Informationszentrums Warnemünde in rotem Dienst-Shirt. Er hält ein Sammelschiffchen vor sich, welches ebenso von den Männern neben ihm gehalten wird, da diese es mit einer Spende übergeben haben. Alle drei Personen blicken in die Kamera.

Mit dem Sammelschiffchen für die Seenotretter im Einsatz: Uwe Kleinhans (l.) und Jörg Hoppe (r.) vom Warnemünder Anglerverein sowie Jörg Westphal, Leiter des dortigen DGzRS-Informationszentrums

Wenn die Mitglieder des Warnemünder Anglervereins mit ihren fünf bis sieben Meter langen Booten vom Südende des Alten Stroms in Richtung Ostsee tuckern, passieren sie immer den Liegeplatz der ARKONA. Für sie ist es ein beruhigendes Gefühl, den Seenotrettungskreuzer dort zu sehen. Denn man weiß nie, was einen auf See erwartet. „Wir Angler sind mit dem Meer verbunden und damit auch mit den Seenotrettern – einer von ihnen gehörte sogar zu uns“, betont Jörg Hoppe. Der stellvertretende Vorsitzende weiß: Sollte einmal ein Mitglied auf einer Tour in Seenot geraten, ist die Besatzung der ARKONA zur Stelle. Deshalb unterstützt der Verein die DGzRS seit vielen Jahren. 

Am 21. Oktober brachten Jörg Hoppe und Vereinsschatzmeister Uwe Kleinhans das gut gefüllte Sammelschiffchen ins DGzRS-Informationszentrum nahe dem Alten Strom. Gemeinsam mit dessen Leiter Jörg Westphal löschten sie die Ladung. Dabei unterhielten sie sich über die Arbeit der Rettungsleute, den Alltag an Bord der ARKONA und den „Fisch der 1.000 Würfe“ – der Meerforelle. Der Wanderfisch gehört neben Hornfisch, Makrele, Hering, Flunder und Scholle zu den bevorzugten Arten, die die Angler mit Rute, Schnur und Köder für das nächste Mittagessen zu fangen versuchen. 

Nachdem alle Münzen und Scheine gezählt waren, stand die stolze Frachtsumme in Höhe von 360,63 Euro fest. Damit beträgt der bisher durch den Verein gesammelte Betrag rund 3.350 Euro. Und es soll weitergehen: „Wir wollen künftig noch mehr für ‚unser‘ Schiffchen werben, damit wir es bald wieder leichtern können“, versprach Uwe Kleinhans beim Abschied.

„Wir Angler sind mit dem Meer verbunden und damit auch mit den Seenotrettern. “

Jörg Hoppe, stellvertretender Vorsitzender “

Sie wollen die Seenotretter auch unterstützen?

Dann spenden Sie online oder per Überweisung auf unser Spendenkonto: Sparkasse Bremen, BIC: SBREDE22, IBAN: DE36 2905 0101 0001 0720 16.

AKTUELLE DANKMELDUNGEN

Großer Naturstein auf einer Wiese mit einer rechteckigen Metalltafel. Die Tafel trägt die Inschrift: „Seit 1960 Patenschaft Windheim – DGzRS Wilhelmshaven – 1997 pflanzten Rettungsmänner diese Kastanie.“ Der Stein dient als Gedenkstein und liegt auf grünem Gras, die Tafel ist leicht schräg befestigt.. Zur Seite: Wie ein Vormann eine Klassenfahrt „rettet“

Windheimer Klassentreffen zeugt von langjähriger und tiefer Verbundenheit mit den Seenotrettern.

An Deck eines Seenotrettungskreuzers stehen bei strahlend blauem Himmel fünf Personen, vier von ihnen in roter Seenotretter-Dienstkleidung. Die beiden außenstehenden Männer halten gemeinsam einen großen symbolischen Spendenscheck in den Händen. Alle Personen schauen direkt in die Kamera.. Zur Seite: Zeichen der Verbundenheit: Modemarke unterstützt Seenotretter

Braunschweiger Unternehmer gibt Teil von Verkaufserlös als Spende weiter.

Vor einer Glasvitrine mit Seenotretter-Artikeln stehen fünf Personen sowie eine lebensgroße, mit Schutzkleidung ausgestattete Seenotretter-Figur. Die beiden Herren in der Mitte stehend halten einen großen symbolischen Spendenscheck über 4.000 Euro vor sich. Alle Personen schauen direkt in die Kamera.. Zur Seite: Auf Johann Bunte können die Seenotretter bauen

Bauunternehmen würdigt mit großzügiger Spende unermüdlichen Einsatz der Seenotretter für die Gesellschaft.

Eine junge Seenotretterin steuert von einem Außenfahrstand ein Tochterboot. Sie blickt nach hinten und spricht dabei in einen Funkhörer.

Das Seenotretter-Logbuch

Unsere Informationen kommen per Funk.
Ihre mit einem Newsletter.

Wir informieren Sie monatlich über Neuigkeiten aus unserer Arbeit. Dazu zählen Einsatzberichte, Veranstaltungstermine und Geschichten aus dem Bordalltag.