Spendenstarker Wettlauf um die Uhr

Der Einsatz der Seenotretter ist oft ein Wettlauf gegen die Uhr. Einen Wettlauf um die Uhr und zugunsten der Seenotretter wiederum initiierten der Uhrenhersteller Mühle-Glashütte und Juwelier Wempe Leipzig. Das zeitlos gute Ergebnis: 15.000 Euro für den Seenotrettungskreuzer HAMBURG.

Eine großzügige Spende von Mühle-Glashütte und Wempe Leipzig ist in den Seenotrettungskreuzer HAMBURG geflossen. Die Geschäftsführer Thilo Mühle (l.) und Peter Peters nutzten die Garantiewerftzeit des Neubaus für einen Besuch des hochmodernen Spezialschiffs.

Die Seenotretter – DGzRS

Die beiden Geschäftsführer Thilo Mühle von Mühle-Glashütte und Peter Peters von der Leipziger Wempe-Niederlassung überreichten der DGzRS jeweils 7.500 Euro. Das Geld stammt aus dem Verkauf einer auf 150 Exemplare limitierten Spezialuhr, der S.A.R. Rescue-Timer „SK Hamburg“. Mühle-Glashütte hatte die Sonderedition zur Taufe des Neubaus aufgelegt und gemeinsam mit Wempe vertrieben.

Der Spendenbetrag wurde nach dem vollständigen Verkauf der Sonderedition an die DGzRS überwiesen. Eine symbolische Scheckübergabe an Bord konnte Pandemie-bedingt nicht stattfinden, daher nutzten Thilo Mühle und Peter Peters nun dafür die Garantiewerftzeit der HAMBURG auf ihrer Bauwerft Fr. Fassmer in Berne an der Unterweser. 

Für die beiden Uhrenfachleute war der Termin eine gute Gelegenheit, sich von Vormann Ralf Brinker erläutern zu lassen, dass auch an Bord hochmoderne Technik zuverlässig wie ein Uhrwerk funktionieren muss – bei jedem Wetter und rund um die Uhr.

Die HAMBURG ist seit April 2020 auf Borkum stationiert. Mit der Namengebung würdigen die Seenotretter die langjährige Verbundenheit der Menschen aus der Hansestadt an der Elbe mit der DGzRS. Der Name des Tochterbootes ST. PAULI wurde durch eine Online-Abstimmung ermittelt, bei der alle 104 Hamburger Stadtteile zur Wahl standen.

Langjähriges Vertrauen in die Arbeit der Seenotretter

„Die HAMBURG ist genau das, wofür wir gespendet haben: ein Seenotrettungskreuzer, der an der deutschen Küste stationiert ist und mit dem Menschen gerettet werden“, sagt Peter Peters. Seine Verbundenheit zur DGzRS währt schon lange: „Dieses ist das 50. Jahr, in dem ich mich ehrenamtlich für die Seenotretter engagiere.“

Thilo Mühle betont, in der heutigen schnelllebigen Zeit seien langanhaltende Freundschaften und Vertrauen besonders wichtig: „Uns eint, dass wir größten Anspruch an Technik und Sicherheit stellen und mit unseren Produkten genauso wie mit den Seenotrettern starke Emotionen verbunden sind.“

DGzRS-Geschäftsführer Nicolaus Stadeler bedankte sich bei Peter Peters und Thilo Mühle für die großzügige Spende: „Danke auch für das langjährige Vertrauen in die Arbeit der Seenotretter.“

20 Jahre währt die Partnerschaft zwischen dem traditionsreichen Uhrenhersteller Mühle-Glashütte und den Seenotrettern. Seit 2002 vertreibt das Unternehmen seine Spezialuhr „S.A.R. Rescue-Timer“. Gemeinsam entwickelt wurde sie mit den Vorleuten der DGzRS. Ebenfalls bereits seit vielen Jahren stattet Wempe die Seenotrettungskreuzer mit hochwertigen Funkraum-Schiffsuhren aus. Grüne und rote Sektoren markieren traditionell die Zeiten, in denen reguläre Funkgespräche unterbleiben sollten, damit auch schwache Notrufe zu hören sind.

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Das machen die Seenotretter mit Ihrer Spende

Als Spender gehören Sie zum #TeamSeenotretter. Deshalb möchten Sie wissen, wohin Ihre Spende fließt und was sie bewirkt. Hier finden Sie einige Beispiele für Ausrüstungsgegenstände, die unseren Besatzungen ihre Arbeit ermöglichen:

5 Euro
Für eine DGzRS-Flagge

roter Seenotretter Overall

65 Euro
Für einen Overall 

Illustration eines DGzRS-Sicherheitshelm

176 Euro
Für einen Einsatzhelm

AKTUELLE DANKMELDUNGEN

Person auf dem Deck eines Segelschiffs hält ein Blatt Papier mit einem Aquarellbild eines Segelboots auf blauem Meer und gelb-blauem Himmel in die Kamera; im Hintergrund stehen mehrere weitere Personen neben Masten und Tauwerk unter klarem, blauem Himmel.. Zur Seite: Aquarelle auf See bringen 500 Euro für die Seenotretter

Während des jüngsten Törns des „Klassenzimmers unter Segeln“ (KUS) mit dem Traditionssegler „Thor Heyerdahl“ hat Dr. Klaus Wittmaack selbst gemalte maritime Aquarelle versteigert. Den Erlös in Höhe von 500 Euro spendete der Bordarzt an die Seenotretter.

Eine Frau, ein Mann und ein Mädchen hocken um eine Kiste herum. Darin ist eine größere Summe Geld zu sehen, die als Spende für die DGzRS gedacht ist. Zur Seite: Husumer Schatzkiste mit Rekord-Inhalt

Gäste des Schifffahrtsmuseums Nordfriesland füllen erneut Seemannskiste zugunsten der Seenotretter – mit Rekordsumme.

Drei Personen stehen auf einem Kai vor einem rot-weiß gestrichenen Schiff, einem Seenotrettungskreuzer der DGzRS, mit dem Namen „Arkona“. Hinter ihnen sind mehrere rechteckige Fenster und Aufbauten des Schiffes mit Scheinwerfern und Antennen zu sehen. Eine der Personen hält ein Sammelschiffchen, in Form eines kleinen Bootes in den Händen. Im Vordergrund befinden sich Poller, Seile und ein gelber Randstreifen am Kai, während im Hintergrund blauer Himmel und weitere Hafenstrukturen sichtbar sind.. Zur Seite: Grand-Banks-Eigner sammelt vierstelligen Betrag für die Seenotretter

Zu seinem 70. Geburtstag hat Motoryacht-Eigner Markus Gehrlein auf Geschenke verzichtet und stattdessen um Spenden für die DGzRS gebeten. Mit großem Erfolg: 2.350 Euro kamen insgesamt zusammen.

Seenotretterin in Uniform schaut durch Fernglas auf hoher See

Das Seenotretter-Logbuch

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