Sparschwein im Tower: Fluglotsen sammeln für die Seenotretter

Im Luftraum über dem Flughafen im baden-württembergischen Lahr sorgen sie für Sicherheit: die sechs Lotsen des Flugsicherungsdienstleisters DFS Aviation Services. Jüngst haben sie dies dank ihrer 650-Euro-Spende an die DGzRS auch indirekt auf Nord- und Ostsee getan.

Zwei Männer und zwischen ihnen ein Kind stehen im Foyer der Seenotretter-Zentrale. Der Herr links im Bild hält ein Sparschwein, der rechtsstehende ein Sammelschiffchen vor sich. Sie stehen vor einer Schaufensterpuppe, die mit roter Schutzausrüstung sowie Helm ausgestattet ist. Schräg hinter ihnen ist eine Vitrine, in der Seenotrettungskreuzermodelle ausgestellt sind. Alle drei Personen blicken in die Kamera.

Mit seinem siebenjährigen Sohn Glenn überreicht Jens Pfluger (l.) die Spende der Fluglotsen aus Lahr an DGzRS-Mitarbeiter Andreas Meyer.

Wer den Tower des Flughafens Lahr nahe dem Rhein und in Sichtweite des Schwarzwaldes betritt, dessen Blick bleibt irgendwann am augenzwinkernden Sparschwein hängen. Auf dessen weißen Körper mit gelben Ellipsentupfern steht groß: „Luxusschwein“. Seit Januar 2025 wartet es auf „Futter“ – die Idee dazu hatte Jens Pfluger. 

„Fällt kurzfristig ein Kollege aus, gibt es bei uns manchmal Zusatzdienste, die extra vergütet werden. Wer will, kann von diesem Geld einen Teil freiwillig ins Schweinchen stecken“, erzählt Jens Pfluger. Nach rund zwölf Monaten reicht die Gruppe das gesammelte Geld an eine gemeinnützige Organisation weiter – im ersten Jahr fiel die Wahl auf die Seenotretter. Das hat mit dem 47-Jährigen zu tun. 

„Ich bin gebürtiger Bremerhavener und fühle mich eng mit der Schifffahrt verbunden“, erzählt Jens Pfluger am 20. Dezember bei der Spendenübergabe in Bremen. Zwar lebt der Fluglotse bereits seit acht Jahren östlich von Lahr im Örtchen Hohberg, doch die Nordsee ist weiterhin fest in seinem Herzen verankert. Genauso wie seine Eltern unterstützt er die Seenotretter hin und wieder finanziell: „Ich habe es von ihnen übernommen.“ Und so war es für ihn naheliegend, den Inhalt des ersten vollen Sparschweinbauchs in der DGzRS-Zentrale abzugeben.

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AKTUELLE DANKMELDUNGEN

Sieben Personen stehen auf dem Deck eines weiß-orangefarbenen Seenotrettungskreuzers der Dgzrs im Hafen von Büsum. Im Vordergrund liegen mehrere große orangefarbene Fender. Hinter der Gruppe sind das Steuerhaus des Schiffes, Hafenanlagen und weitere Boote zu sehen. Der Himmel ist bewölkt, die Szene spielt direkt am Wasser.. Zur Seite: Mit dem Motorrad zum Gottesdienst

Motorradfahren ist für viele mehr als nur ein Hobby: Der Glaube fährt ebenfalls mit. Deshalb gehörte 2026 erneut ein Gottesdienst zum Motorradkorso im schleswig-holsteinischen Marne – genauso wie das Engagement für einen guten Zweck. Der Erlös der Veranstaltung ging in diesem Jahr an die Seenotretter.

Bei einer Open-Air-Kinoveranstaltung stehen vier Personen vor einer großen Leinwand. Zwei Personen in roten Rettungsdienstjacken halten einen symbolischen Spendenscheck, während eine weitere Person mit einem Mikrofon spricht. Im Vordergrund sitzen Besucherinnen und Besucher auf Stühlen und verfolgen die Übergabe. Auf der Leinwand ist ein Küstenmotiv mit Leuchtturm sowie der Schriftzug zum Amrumer Inselkino zu sehen.. Zur Seite: Viele kleine Beiträge, große Hilfe für die Seenotretter

Kinobetreiber Ralf Thomsen unterstützt die Seenotretter bereits seit einigen Jahren: Wer eine Eintrittskarte für die Kinofilme „Luv & Lee“ und „Nordlicht“ kauft, spendet gleichzeitig 50 Cent an die DGzRS.

Vier Personen und ein Bärenmaskottchen stehen vor dem Steuerhaus eines rot-weißen Seenotrettungskreuzerso und halten gemeinsam einen symbolischen Spendenscheck über 10.300 Euro. Der Scheck ist an die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (Dgzrs) ausgestellt und auf den 17.08.2026 datiert. Zwei der Personen tragen rote Einsatzkleidung, eine Person ein weißes Polohemd mit Firmenlogo, eine weitere ein weißes T-Shirt und rote Arbeitshose. Rechts neben der Gruppe steht ein Bärenmaskottchen in blau-weiß gestreiftem Matrosenshirt und Kapitänsmütze. Im Hintergrund sind Hafenanlagen und Gebäude zu sehen.. Zur Seite: Seenotrettungskreuzer zum Anbeißen

Der Süßwaren-Filialist „Ideen aus Fruchtgummi“ vertreibt seit 2024 fruchtige Kreuzer zum Naschen. Mit dem Verkauf unterstützt das Unternehmen die Seenotretter.

Eine junge Seenotretterin steuert von einem Außenfahrstand ein Tochterboot. Sie blickt nach hinten und spricht dabei in einen Funkhörer.

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