Segler spricht, Seenotretter profitieren

Martin Daldrup ist erfahrener Einhandsegler. Auf Langfahrten über die Weltmeere hat er mit seiner „Jambo“ viel gesehen und gelernt. Davon berichtet er in Vorträgen. Einen hat er Mitte Januar in Köln gehalten, organisiert von Joachim Peter Schweden. Dieser spendete den Erlös der Veranstaltung in Höhe von 650 Euro an die Seenotretter.

Auf der Wassersportmesse „boot“ nimmt der DGzRS-Ehrenamtliche Gisbert Klockemeyer (l.) einen symbolischen Spendenscheck von Joachim Peter Schweden entgegen. Die Ehrenamtlichen Andreas Rade und Johannes Rieger (v. l.) stehen direkt hinter ihnen.

Auf der Wassersportmesse „boot“ nehmen die Ehrenamtlichen Gisbert Klockemeyer (v. l.), Andreas Rade und Johannes Rieger einen symbolischen Spendenscheck von Joachim Peter Schweden entgegen.

Foto: Martin Stöver

Wer am 18. Januar ins Kölner Restaurant „Latif’s“ gekommen war, hörte einige spannende Geschichten des langjährigen Skippers Martin Daldrup. Mit seiner Segelyacht „Jambo“ war er in den zurückliegenden Jahren sowohl allein als auch mit verschiedenen Crews unterwegs. Er weiß aus eigenem Erleben: Auf See kann jeder trotz akribisch abgearbeiteter Checklisten immer auch von nicht vorherzusehenden Ereignissen überrascht werden. So erzählte er, wie bei einem Törn über den Atlantik in die Karibik plötzlich der Autopilotmotor ausfiel und das Ankergeschirr bei schlechtem Wetter riss. Seine unterhaltsamen Berichte sind nie Selbstzweck, sondern mit ihnen gibt er stets sein großes Wissen an die Gäste weiter und zeigt, wie er unerwartet auftauchende Probleme gelöst hat.

Deshalb hatte auch Joachim Peter Schweden einen Vortrag organisiert und zu ihm über verschiedene Kanäle alle Wassersportbegeisterte aus dem Rheinland eingeladen. Er ist ebenfalls Skipper und sagt von sich: „Zu Beginn meiner Seglerlaufbahn habe ich jeden, wirklich jeden YouTube-Kanal geschaut, den ich gefunden habe. Martin Daltrups Kanal hat es mir wirklich angetan: Ich habe anhand der Videos viel, sehr viel gelernt.“ Der Einhandsegler ist für ihn jemand, „der mit seinen Langfahrten etwas gemacht hat, wovon viele träumen, was sie sich aber gar nicht anzugehen trauen“.

Der Vortrag vermittelte nicht nur gute Seemannschaft und brachte authentische Segelgeschichten zu Gehör, sondern hatte einen weiteren positiven Effekt: eine Spende für die Seenotretter. Diese war möglich, weil Martin Daltrup auf ein Honorar verzichtete und viele Gäste mehr als den Mindestbeitrag von zehn Euro zahlten. So reiste Joachim Peter Schweden am 28. Januar aus Leverkusen nach Düsseldorf, um auf der weltgrößten Wassersportmesse „boot“ einen symbolischen Spendenscheck in Höhe von 650 Euro an ehrenamtliche Mitarbeiter der DGzRS zu überreichen.

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