Konzert in Hessen berührt – und hilft den Seenotrettern

Mit ihrem musikalischen Auftritt in Wirtheim am südlichen Rand des Vogelbergs haben Kristina Wagner und Siggi Hummel ihr Publikum musikalisch bewegt. Und für die DGzRS haben sie Gutes bewirkt.

Eine Person sitzt auf einer kleinen Bühne vor einer floral gemusterten Tapete mit grüner Retro-Lampe und weiteren Möbelstücken im Hintergrund. Sie spielt eine Akustikgitarre und hat den Mund zum Singen geöffnet. Die Musikerin trägt eine weiße Bluse und eine dunkle Jeans. Vor ihr stehen ein Mikrofon und ein Notenständer.

Spielt für die Seenotretter: Kristina Wagner beim Benefizkonzert in Wirtheim.

Foto: Privat

Es war am 22. November ein Abend voller feinfühliger Melodien, gespielt von Siggi Hummel und Kristina Wagner. Er saß bei sechs Stücken am Klavier, sie stand am Mikrofon. Dabei verwebte sich ihr Gesang mit den warmen Klängen des Tasteninstrumentes zu einer harmonischen Einheit. Bei den übrigen Liedern begleitete sich die Künstlerin selbst mit der akustischen Gitarre. 

Mit ihren gefühlvollen Interpretationen von Silbermonds Ballade „Das Beste“, Paul Simons Trennungslied „Fifty ways to leave your lover”, Johnny Cashs Cover des Nine-Inch-Nails-Anti-Drogen-Songs „Hurt” und anderen Stücken berührten sie im Bürgertreff Wirtheim rund 80 Zuhörerinnen und Zuhörer. Diese bedankten sich für die bewegende Musik nicht nur mit reichlich Applaus, sondern füllten nach der letzten Note die aufgestellten Spendenboxen mit 700 Euro. 

Auf Eintritt hatte der veranstaltende Chor „Sound of Wäddem“ aus Wirtheim bewusst verzichtet. Stattdessen baten die Organisatoren um Geld für die Herzensprojekte der beiden Künstler. Während Siggi Hummel mit 350 Euro den Verein „Wir helfen Afrika“ unterstützte, reichte Kristina Wagner ihren Anteil an die DGzRS weiter. „Ich bin mit dem Wassersport sehr verbunden – zuerst als Seglerin, heute vor allem als Kiterin“, erläutert sie. Ihr sei daher bewusst, wie schnell es auf See zu gefährlichen Situationen kommen kann. „Dann bin ich auf die Hilfe der Seenotretter angewiesen.“ Deshalb ist die Hessin auch schon seit vielen Jahren regelmäßige Förderin.

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