„Kleines“ sorgt für „großes“ Geld

Nach dem Fest ist vor dem Fest: Das gilt in Hamburg-Finkenwerder ganz besonders. Denn kaum ist Weihnachten vorbei, steht das Schredderfest der Freiwilligen Feuerwehr vor der Tür – zugunsten der Seenotretter.

Viele Zuschauer vor dem Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr Finkenwerder, welche ausgediente Weihnachtsbäume gegen eine Spende für die Seenotretter schreddert. Im Vordergrund dafür platziert ein Stehtisch mit Sammelschiffchen der Seenotretter und einem Stapel Jahrbücher.

Schreddern für die Seenotretter: Immer zu Jahresanfang zerkleinern Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Finkenwerder ausgediente Weihnachtsbäume gegen eine Spende.

Rund 200 ausgediente Tannenbäume landeten am 11. Januar im Schredder der Finkenwerder Wehrleute. Für jeden Baum wanderte mindestens ein Euro ins Sammelschiffchen. Doch viele Hamburgerinnen und Hamburger beließen es nicht dabei: Mehr als 520 Euro zählte der ehemalige Vormann Michael Müller gemeinsam mit DGzRS-Ehrenamtlichen, nachdem der letzte Baum zu Kleinholz geworden war. Mehr über die Arbeit der Seenotretter erfuhren die Gäste, darunter auch Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher, am Infostand der DGzRS. 

Das Schredderfest hat sich nach seiner Premiere Anfang der 2000er-Jahre nach und nach zum Neujahrsempfang für Finkenwerder entwickelt. Knapp 900 Besucherinnen und Besucher kamen in diesem Jahr zur 20. Auflage. Der Dank der DGzRS gilt der Feuerwehr-Crew um Wehrführer Hauke Rehn, die mittlerweile knapp 30.000 Euro für die Seenotretter gesammelt haben.

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Dann spenden Sie online oder per Überweisung auf unser Spendenkonto: Sparkasse Bremen, BIC: SBREDE22, IBAN: DE36 2905 0101 0001 0720 16.

AKTUELLE DANKMELDUNGEN

Sieben Personen stehen auf dem Deck eines weiß-orangefarbenen Seenotrettungskreuzers der Dgzrs im Hafen von Büsum. Im Vordergrund liegen mehrere große orangefarbene Fender. Hinter der Gruppe sind das Steuerhaus des Schiffes, Hafenanlagen und weitere Boote zu sehen. Der Himmel ist bewölkt, die Szene spielt direkt am Wasser.. Zur Seite: Mit dem Motorrad zum Gottesdienst

Motorradfahren ist für viele mehr als nur ein Hobby: Der Glaube fährt ebenfalls mit. Deshalb gehörte 2026 erneut ein Gottesdienst zum Motorradkorso im schleswig-holsteinischen Marne – genauso wie das Engagement für einen guten Zweck. Der Erlös der Veranstaltung ging in diesem Jahr an die Seenotretter.

Bei einer Open-Air-Kinoveranstaltung stehen vier Personen vor einer großen Leinwand. Zwei Personen in roten Rettungsdienstjacken halten einen symbolischen Spendenscheck, während eine weitere Person mit einem Mikrofon spricht. Im Vordergrund sitzen Besucherinnen und Besucher auf Stühlen und verfolgen die Übergabe. Auf der Leinwand ist ein Küstenmotiv mit Leuchtturm sowie der Schriftzug zum Amrumer Inselkino zu sehen.. Zur Seite: Viele kleine Beiträge, große Hilfe für die Seenotretter

Kinobetreiber Ralf Thomsen unterstützt die Seenotretter bereits seit einigen Jahren: Wer eine Eintrittskarte für die Kinofilme „Luv & Lee“ und „Nordlicht“ kauft, spendet gleichzeitig 50 Cent an die DGzRS.

Vier Personen und ein Bärenmaskottchen stehen vor dem Steuerhaus eines rot-weißen Seenotrettungskreuzerso und halten gemeinsam einen symbolischen Spendenscheck über 10.300 Euro. Der Scheck ist an die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (Dgzrs) ausgestellt und auf den 17.08.2026 datiert. Zwei der Personen tragen rote Einsatzkleidung, eine Person ein weißes Polohemd mit Firmenlogo, eine weitere ein weißes T-Shirt und rote Arbeitshose. Rechts neben der Gruppe steht ein Bärenmaskottchen in blau-weiß gestreiftem Matrosenshirt und Kapitänsmütze. Im Hintergrund sind Hafenanlagen und Gebäude zu sehen.. Zur Seite: Seenotrettungskreuzer zum Anbeißen

Der Süßwaren-Filialist „Ideen aus Fruchtgummi“ vertreibt seit 2024 fruchtige Kreuzer zum Naschen. Mit dem Verkauf unterstützt das Unternehmen die Seenotretter.

Seenotretterin in Uniform schaut durch Fernglas auf hoher See

Das Seenotretter-Logbuch

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