Junges Engagement: Zwei Brüder entdecken die Welt der Seenotretter

Einmal auf einem richtigen Seenotrettungskreuzer stehen – dieser Traum ist für Joan Piet (9) und Theo (7) wahrgeworden. Anne und Moritz Steinbach aus dem niedersächsischen Wardenburg erfüllten ihren Söhnen den Wunsch: Sie organisierten einen Besuch an Bord der HERMANN MARWEDE auf Helgoland.

Drei Personen stehen an Deck eines Seenotrettungskreuzers. Der links im Bild stehende Seenotretter trägt seine rote Dienstkleidung, die beiden Kinder neben ihm sind in wetterfester Kleidung mit Mützen gekleidet. Im Hintergrund sind Teile des Schiffsaufbaus sowie eine Treppe sichtbar. Der Junge rechts im Bild hält eine rote Metalldose in den Händen.

Vormann Dennis Müller-Lohse nimmt die Spende von Theo (M.) und Joan Piet entgegen. Anschließend zeigt er ihnen den Seenotrettungskreuzer.

Foto: Privat

Begleitet von ihren Großeltern Susanne Will und Gregor Albers erlebten die beiden Jungs während der Herbstferien einen unvergesslichen Tag. Für Joan Piet war der Höhepunkt die Übergabe seiner prall gefüllten Spendendose an den 3. Vormann Dennis Müller-Lohse. 

Wochenlang hatten die Brüder daraufhingefiebert. Denn sie sind fasziniert von der Arbeit der DGzRS: Durch Aufenthalte an der Nordseeküste und auf Baltrum haben sie sich intensiv in die Welt der Seenotretter hineingearbeitet: Sie sammeln Daten, Fakten und Einsatzberichte, studieren alles mit viel Elan. 

Besonders Joan Piet hat dabei eine eigene Mission entwickelt: Er möchte nicht nur lernen, sondern auch helfen. Als er erfuhr, dass sich die DGzRS ausschließlich durch Spenden finanziert, begann er, im Familien- und Freundeskreis Geld zu sammeln. Sein Bruder Theo war sofort mit dabei. 53 Euro kamen zusammen – bei der Übergabe an Bord legten die beiden spontan noch ein wenig Feriengeld obendrauf. 

Oma, Opa, Mama und Papa sind stolz auf das Engagement der beiden: Es zeigt, wie viel Einsatz und Herzblut bereits junge Menschen für ein wichtiges Thema entwickeln – und wie groß die Freude ist, wenn dann auch noch ein Herzenswunsch in Erfüllung geht.

Sie wollen die Seenotretter auch unterstützen?

Dann spenden Sie online oder per Überweisung auf unser Spendenkonto: Sparkasse Bremen, BIC: SBREDE22, IBAN: DE36 2905 0101 0001 0720 16.

AKTUELLE DANKMELDUNGEN

Innenaufnahme einer gemütlichen Lounge oder Bar auf einem Schiff: Mehrere sitzende Gäste verfolgen einen Vortrag. Im vorderen Bereich stehen zwei Personen in roten Poloshirts; eine Person spricht in ein Mikrofon. Hinter ihnen befindet sich eine beleuchtete Bar mit Gläsern und Flaschen sowie eine Servicekraft. Links ist ein Bildschirm mit einer Präsentationsfolie und einem Foto zu sehen. Die Einrichtung ist geprägt von warmem Holz, goldenen Spiegeldecken und gedämpfter Beleuchtung.. Zur Seite: Spendable Passagiere auf Flusskreuzfahrtschiffen

Groningen, Leer und Papenburg gehören zu den Orten in der Ems-Dollart-Region, die regelmäßig von Flusskreuzfahrtschiffen angelaufen werden. Das Bordprogramm ist vielfältig – gelegentlich gehört auch ein Vortrag über die Seenotretter dazu.

Person auf dem Deck eines Segelschiffs hält ein Blatt Papier mit einem Aquarellbild eines Segelboots auf blauem Meer und gelb-blauem Himmel in die Kamera; im Hintergrund stehen mehrere weitere Personen neben Masten und Tauwerk unter klarem, blauem Himmel.. Zur Seite: Aquarelle auf See bringen 500 Euro für die Seenotretter

Während des jüngsten Törns des „Klassenzimmers unter Segeln“ (KUS) mit dem Traditionssegler „Thor Heyerdahl“ hat Dr. Klaus Wittmaack selbst gemalte maritime Aquarelle versteigert. Den Erlös in Höhe von 500 Euro spendete der Bordarzt an die Seenotretter.

Eine Frau, ein Mann und ein Mädchen hocken um eine Kiste herum. Darin ist eine größere Summe Geld zu sehen, die als Spende für die DGzRS gedacht ist. Zur Seite: Husumer Schatzkiste mit Rekord-Inhalt

Gäste des Schifffahrtsmuseums Nordfriesland füllen erneut Seemannskiste zugunsten der Seenotretter – mit Rekordsumme.

Eine junge Seenotretterin steuert von einem Außenfahrstand ein Tochterboot. Sie blickt nach hinten und spricht dabei in einen Funkhörer.

Das Seenotretter-Logbuch

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