Für die Blauwassersegler sind die Seenotretter unverzichtbar

Gänsehautmomente beim Festabend des Hochseesegelvereins „Trans-Ocean“ (TO) in den Cuxhavener Hapag-Hallen: Bereits zum 56. Mal zeichnete der Verein Anfang November herausragende seglerische Leistungen und vorbildliches Engagement aus. Wie in den Vorjahren dachten die Blauwasserseglerinnen und -segler dabei auch an die Seenotretter: Erneut sammelten sie Spenden für die DGzRS.

Vier Personen, zwei davon in roten Seenotretter-Wetterschutzjacken, stehen auf dem Außendeck eines Seenotrettungskreuzers mit dem Namenszug „Anneliese Kramer“. Die beiden linksaußenstehenden Herren halten einen symbolischen Spendenscheck vor sich, die anderen beiden Personen einen Vereinswimpel.

Spende im Gepäck: Matthias Langendorf (2. v. l.), stellvertretender TO-Vorsitzender, überreicht an Bord der ANNELIESE KRAMER einen symbolischen Spendenscheck an Vormann Holger Wolpers (l.), DGzRS-Mitarbeiterin Uta Beetz und Seenotretter Johan Schwarzer-Wiggen.

Allein acht Crews erhielten am 8. November den Weltumseglerpreis. So unterschiedlich ihre Reisen auch waren, in einem Punkt waren sie sich einig: Wer den Mut hat, bestens vorbereitet auf Langfahrt zu gehen, wird reich belohnt – mit endlosen Weiten, spektakulären Küsten und eindrücklichen Erlebnissen. Unterwegs warten raue See und hohe Wellen ebenso wie blauer Himmel und sanft wogendes Meer. 

Bereits zum vierten Mal erhielt die Ausnahmeseglerin Susanne Huber-Curphey den TO-Preis. In diesem Jahr ehrte der Hochseesegelverein sie mit seiner höchsten Auszeichnung für ihre 33.532 Seemeilen lange Nonstop-Einhand-Weltumsegelung. Der TO-Award ging an Marlene und Bert Frisch für ihr jahrzehntelanges, unermüdliches Engagement. Seit vielen Jahren setzt sich das Ehepaar ehrenamtlich für den Verein ein. Es steht den Mitgliedern mit Rat und Tat zur Seite, wenn nötig sogar mitten in der Nacht. 

Auch die Seenotretter sind für die Blauwasserseglerinnen und -segler rund um die Uhr erreichbar: In Notfällen können sie die Rettungsleitstelle See der DGzRS alarmieren oder sich mit Fragen aller Art an sie wenden. Die mehr als 5.500 TO-Mitglieder wissen dies sehr zu schätzen. Deshalb wurde beim Festabend erneut für die DGzRS gesammelt. 

Das am 8. November zusammengekommene Geld überreichte der stellvertretende TO-Vorsitzende Matthias Langendorf am 13. Februar an Bord des in Cuxhaven stationierten Seenotrettungskreuzers ANNELIESE KRAMER. Insgesamt waren es 1.400 Euro – wie in den Vorjahren hatte der Vereinsvorstand den Betrag des Abends großzügig aufgestockt. „Für uns ist es selbstverständlich, damit unseren Dank für die ständige Einsatzbereitschaft der Seenotretter auszudrücken. Sie sind für den Segelsport unverzichtbar“, betonte Langendorf bei der Übergabe an Vormann Holger Wolpers.

„Die Seenotretter sind für den Segelsport unverzichtbar.“

Matthias Langendorf, stellvertretender „Trans-Ocean“ (TO)-Vorsitzender

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AKTUELLE DANKMELDUNGEN

Innenaufnahme einer gemütlichen Lounge oder Bar auf einem Schiff: Mehrere sitzende Gäste verfolgen einen Vortrag. Im vorderen Bereich stehen zwei Personen in roten Poloshirts; eine Person spricht in ein Mikrofon. Hinter ihnen befindet sich eine beleuchtete Bar mit Gläsern und Flaschen sowie eine Servicekraft. Links ist ein Bildschirm mit einer Präsentationsfolie und einem Foto zu sehen. Die Einrichtung ist geprägt von warmem Holz, goldenen Spiegeldecken und gedämpfter Beleuchtung.. Zur Seite: Spendable Passagiere auf Flusskreuzfahrtschiffen

Groningen, Leer und Papenburg gehören zu den Orten in der Ems-Dollart-Region, die regelmäßig von Flusskreuzfahrtschiffen angelaufen werden. Das Bordprogramm ist vielfältig – gelegentlich gehört auch ein Vortrag über die Seenotretter dazu.

Person auf dem Deck eines Segelschiffs hält ein Blatt Papier mit einem Aquarellbild eines Segelboots auf blauem Meer und gelb-blauem Himmel in die Kamera; im Hintergrund stehen mehrere weitere Personen neben Masten und Tauwerk unter klarem, blauem Himmel.. Zur Seite: Aquarelle auf See bringen 500 Euro für die Seenotretter

Während des jüngsten Törns des „Klassenzimmers unter Segeln“ (KUS) mit dem Traditionssegler „Thor Heyerdahl“ hat Dr. Klaus Wittmaack selbst gemalte maritime Aquarelle versteigert. Den Erlös in Höhe von 500 Euro spendete der Bordarzt an die Seenotretter.

Eine Frau, ein Mann und ein Mädchen hocken um eine Kiste herum. Darin ist eine größere Summe Geld zu sehen, die als Spende für die DGzRS gedacht ist. Zur Seite: Husumer Schatzkiste mit Rekord-Inhalt

Gäste des Schifffahrtsmuseums Nordfriesland füllen erneut Seemannskiste zugunsten der Seenotretter – mit Rekordsumme.

Eine junge Seenotretterin steuert von einem Außenfahrstand ein Tochterboot. Sie blickt nach hinten und spricht dabei in einen Funkhörer.

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