Drehorgel mit Geschichte

Wenn Hans Nicolai Hansen seine Drehorgel spielt, geht ihm das sehr nahe: Denn sie steckt voller Erinnerungen an seinen sehr guten Freund Alfred Mantwitz. Deshalb wollte er eigentlich nie mit ihr öffentlich auftreten. Bei den Matjeswochen in Glückstadt im vergangenen Juni machte er eine Ausnahme – und sammelte für die Seenotretter.

An Mann dreht am Hafen die Kurbel einer Drehorgel, auf der ein Sammelschiffchen der Seenotretter steht und ein Plüschaffe sitzt.

Mit seiner Drehorgel spielt Hans Nicolai Hansen im vergangenen Sommer bei den Matjeswochen in Glückstadt zugunsten der Seenotretter.

Hans Nicolai Hansen schwärmt vom Klang seiner Drehorgel. Dabei liegt eine gewisse Melancholie in seiner Stimme. Es ist ihm deutlich anzumerken, dass sie für ihn eine ganz besondere Bedeutung hat. Das Musikinstrument ist ein Erbstück: Es gehörte „meinem lieben Freund Alfred Mantwitz“. Auf dessen Trauerfeier spielt er 2016 auf Wunsch der Familie die Drehorgel zum ersten Mal. Ein bewegender Moment, der sich in seinem Gedächtnis genauso festgesetzt hat wie eine berührende Szene wenige Tage später: Alfred Mantwitz’ Frau Heike schenkt ihm das Instrument samt 39 Musikrollen – „ich war platt.“

Gelegentlich dreht Hans Nicolai Hansen die Kurbel der Orgel auf Geburtstagen und Familienfeiern. Aber öffentlich auftreten möchte er nicht, weil „mir das Spielen immer sehr nahe geht“. Doch als im vergangenen Sommer die Organisatoren der Glückstädter Matjeswochen anfragen, sagt er spontan zu. Mitte Juni spielt er im Hafen bei hochsommerlichen Temperaturen für die Gäste, seinen verstorbenen Freund – und die Seenotretter.

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„Die DGzRS ist ja auch für uns Segler eine sehr wichtige Organisation!“

Förderer Hans Nicolai Hansen

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2.550 Euro: Verein Museumshafen am Warder unterstützt erneut mit dem Erlös der „Maritimen Kohltage“.

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