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Wir bauen eine neue NIS RANDERS!

Die Seenotretter werden bald wieder unter dem Traditionsnamen NIS RANDERS auf der Ostsee im Einsatz sein. Der neue Seenotrettungskreuzer SK 42 wird nach dem Inbegriff des Seenotretters aus der gleichnamigen Ballade von Otto Ernst benannt – finanziert ausschließlich durch Spenden, aus dem ganzen Land.

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Hochmoderne Tradition: Die neue NIS RANDERS

Sieht schon wie ein echter Seenotrettungskreuzer aus:
die im Bau befindliche, neue NIS RANDERS.
Foto: Carsten Baucke

Der neue Seenotrettungskreuzer NIS RANDERS (interne Bezeichnung SK 42) wird das sechste Schiff der 28-Meter-Klasse. Er wurde im März 2020 auf Kiel gelegt und ist für die Seenotretter auf dem Darß bestimmt. Die fünf anderen 24 Knoten (ca. 45 km/h) schnellen und fast 4.000 PS starken Spezialschiffe dieser Klasse sind auf Amrum (ERNST MEIER-HEDDE), in Laboe (BERLIN), Cuxhaven (ANNELIESE KRAMER), auf Borkum (HAMBURG) und – ab Jahreswechsel 2020/2021 – in Grömitz (SK 41) stationiert.

„Der Name NIS RANDERS steht wie kaum ein zweiter für die freiwillige, selbstlose Bereitschaft der Seenotretter zum gemeinschaftlichen, oft gefahrvollen Einsatz auf Nord- und Ostsee. Wir wünschen uns sehr, dass sich möglichst viele Menschen für diesen ganz besonderen Neubau engagieren“, begründet DGzRS-Vorsitzer Gerhard Harder die Ausnahme von der traditionellen Regel, den Namen einer neuen Rettungseinheit erst bei der Taufe bekanntzugeben.

Otto Ernst schildert in seiner 1901 erschienenen Ballade besonders eindringlich die Rettung eines Schiffbrüchigen. Gegen den Willen seiner Mutter fährt Nis Randers mit seiner Mannschaft in den Sturm hinaus – und rettet seinen verschollenen Bruder.

Damals wie heute ist die Ballade Unterrichtsthema – sicher auch, weil sie für Werte steht, die auch für die Seenotretter seit Gründung der DGzRS vor 155 Jahren Bestand haben. „Viele, gerade auch kleine Spenden werden den Bau der neuen NIS RANDERS ermöglichen. Die große Gemeinschaft unserer Förderer gehört fest zum Team der Seenotretter an Bord dazu. Ohne Deine Spende geht’s nicht – dieses Motto der Seenotretter spiegelt sich im Bau der NIS RANDERS auf besondere Weise wider“, sagt Harder.

Jetzt für den Neubau der NIS RANDERS spenden!

Name an Bord

Auf Wunsch fährt Ihr Name auf unserem neuesten Seenotrettungskreuzer NIS RANDERS mit.
Ab 5.000 Euro nehmen wir Ihren eigenen Namen, den Ihrer Firma oder den eines
Menschen, den Sie besonders ehren möchten, auf einer Danktafel mit in den Einsatz.
Einzelheiten erläutern wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch.

Ihr Ansprechpartner

Name an Bord

Ihr Ansprechpartner:
Herr Ulrich C. Reiter

Telefon: 0421 53 707 - 520
name-an-bord@seenotretter.de

Volle Kraft voraus
für die neue NIS RANDERS

Kommen Sie an Bord und lassen Sie Ihre Spende Teil des neuen Seenotrettungskreuzers
NIS RANDERS werden! Spenden Sie online über unseren Spendenlotsen.

Ihre Spende für die NIS RANDERS

Otto Ernst: Nis Randers (1901)

Krachen und Heulen und berstende Nacht,
Dunkel und Flammen in rasender Jagd –
Ein Schrei durch die Brandung!

Und brennt der Himmel, so sieht man’s gut:
Ein Wrack auf der Sandbank! Noch wiegt es die Flut;
Gleich holt sich’s der Abgrund.

Nis Randers lugt – und ohne Hast
Spricht er: „Da hängt noch ein Mann im Mast;
Wir müssen ihn holen.“

Da fasst ihn die Mutter: „Du steigst mir nicht ein:
Dich will ich behalten, du bliebst mir allein,
Ich will’s, deine Mutter!

Dein Vater ging unter und Momme, mein Sohn;
Drei Jahre verschollen ist Uwe schon,
Mein Uwe, mein Uwe!“

Nis tritt auf die Brücke. Die Mutter ihm nach!
Er weist nach dem Wrack und spricht gemach:
„Und seine Mutter?“

Nun springt er ins Boot und mit ihm noch sechs:
Hohes, hartes Friesengewächs;
Schon sausen die Ruder.

Boot oben, Boot unten, ein Höllentanz!
Nun muß es zerschmettern ...! Nein, es blieb ganz! ...
Wie lange? Wie lange?

Mit feurigen Geißeln peitscht das Meer
Die menschenfressenden Rosse daher;
Sie schnauben und schäumen.

Wie hechelnde Hast sie zusammenzwingt!
Eins auf den Nacken des andern springt
Mit stampfenden Hufen!

Drei Wetter zusammen! Nun brennt die Welt!
Was da? – Ein Boot, das landwärts hält –
Sie sind es! Sie kommen! – –

Und Auge und Ohr ins Dunkel gespannt ...
Still – ruft da nicht einer? – Er schreit’s durch die Hand:
„Sagt Mutter, ’s ist Uwe!“

Herzlich willkommen zu unseren Webinaren!

Nehmen Sie teil an den spannenden Geschichten und informativen Erfahrungsberichten der Seenotretter – digital und von jedem Ort der Welt. Folgende Themen haben wir für Sie vorbereitet:

  • Geschichte der Flotte
  • 15 Fakten
  • Geschichte der Seenotretter
  • Interview mit einem Seenotretter
  • Klasse Seenotretter
  • Sicher auf See und SafeTRX

Wählen Sie in der Navigation Ihr Lieblingsthema aus und melden Sie sich an. Der persönliche Kontakt mit Ihnen ist uns wichtig – daher ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Bis bald!

#TeamSeenotretter

Geschichte der Flotte

Die letzte Reise der JOHN T. ESSBERGER

Nach 36 Einsatzjahren vor Fehmarn hat unser Seenotrettungskreuzer JOHN T. ESSBERGER vor zehn Jahren, im Frühsommer 2011, seine letzte Reise ins Technik-Museum Speyer angetreten. Auf eigenem Kiel ging es von der Ostsee über den Nord-Ostsee-Kanal, Hamburg, Bremerhaven und Helgoland in den Rhein bis nach Duisburg. Dort wurde die JOHN T. ESSBERGER aufgrund des unerwartet starken Niedrigwassers im Rhein auf einen Ponton verladen. Die ohnehin aufsehenerregende Reise wurde zu einem spektakulären Transport. Christian Stipeldey, Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der DGzRS, zeigt viele einmalige Bilder und erzählt von so mancher Anekdote am Wegesrand.

24.06.2021, 18:00 Uhr

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50 Jahre Seenotrettungsboote

Sie sind klein, aber leistungsfähig und seetüchtig wie ihre großen Schwestern: Ohne die Seenotrettungsboote wäre die Arbeit der Seenotretter, die seit jeher auf Freiwilligkeit beruht, nicht denkbar. Im Sommer 1971, vor 50 Jahren, ging die erste Generation in Dienst. Mehr als 80 Einheiten wurden seither gebaut. Heute stellen die Seenotrettungsboote zwei Drittel der Rettungsflotte. Eine Erfolgsgeschichte über besondere Technik – und besondere Menschen, die diese Technik bedienen, um rauszufahren, wenn andere reinkommen.

22.07.2021, 18:00 Uhr

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Die Seenotretter - 15 spannende Fakten

Erfahren Sie viele interessante und spannende Informationen über die herausfordernde Arbeit der Seenotretter, die moderne Technik, die 60 Seenotrettungskreuzer und -boote umfassende Flotte sowie geschichtliche Fakten seit Gründung im Jahr 1865. Dabei geben wir manch ungewöhnlichen Einblick und stehen Ihnen im Anschluss für Fragen zur Verfügung.

29.06.2021, 18:00 Uhr

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27.07.2021, 18:00 Uhr

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Geschichte der Seenotretter

Die Gründung der Seenotretter und ihre Geschichte

Seit Jahrtausenden fahren Menschen zur See. Das Wasser war und ist immer ein Transportweg für Güter und damit Lebensgrundlage für viele Generationen. Wie bildete sich Mitte des 19. Jahrhunderts die Idee der Rettung von Menschen aus Seenot heraus und führte zur Gründung der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger? Warum ist es auch heute, in modernen Zeiten, noch genauso notwendig, die Arbeit der Seenotretter fortzuführen? Und wie kann jeder diesen Einsatz unterstützen?

17.06.2021, 19:00 Uhr

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Weitere Themen, die wir für Sie vorbereitet haben:

Geschichte der Seenotretter an der Küste Mecklenburg-Vorpommerns

In Wustrow auf dem Fischland befindet sich die älteste Seenotrettungsstation an der Ostsee im deutschsprachigen Raum. Gegründet im Jahr 1847 im Zusammenhang mit der Navigationsschule im gleichen Ort, ist sie heute noch aktiv als Station der DGzRS – mit modernster Technik in einem besonders historischen Stationsgebäude. Tauchen Sie mit Jörg Westphal, selbst freiwilliger Seenotretter in Wustrow, ein in die Geschichte der Station, kommen Sie mit in die Zeit der Ruderrettungsboote, erfahren Sie etwas über Auszeichnungen, die die DGzRS in der Vergangenheit verliehen hat – und was es mit dem Ruderrettungsboot mit Namen DIE BEIDEN OLLINGS auf sich hat.

18.06.2021, 19:00 Uhr

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16.07.2021, 19:00 Uhr

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Vom Ruderrettungsboot zum Seenotrettungskreuzer

Christian Stipeldey, Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der DGzRS, führt durch die bewegte – und bewegende – Geschichte eines der modernsten Seenotrettungsdienste der Welt. Von den beschwerlichen Einsätzen zur Zeit der Gründung im 19. Jahrhundert über die Motorisierung und ständige technische Verbesserung der Rettungsflotte bis zur Wiedervereinigung und unserem Jubiläum 150 Jahre DGzRS hat sich vieles verändert, zwei Dinge jedoch nicht: die Freiwilligkeit des Einsatzes unserer Besatzungen auf See und die freiwillige Finanzierung durch viele Menschen aus dem ganzen Land.

08.07.2021, 18:00 Uhr

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Von Bürgersinn und Bürgermut

Der langjährige Bundespräsident und Schirmherr der Seenotretter, Richard von Weizsäcker, formulierte es in einer Rede so: „Ich finde, es ist einfach schön, in einem Land zu leben, in dem es einen so großartigen Einsatz für den Mitmenschen gibt, wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger ihn leistet. (…) Die DGzRS ist eine Verbindung von Bürgersinn und Bürgermut: der Bürgersinn, der die Menschen zusammenbringt, um völlig frei von staatlicher Unterstützung selbst die Mittel aufzubringen, die zur Erreichung des Gesellschaftszweckes erforderlich sind, und der Bürgermut derer, die auf den Schiffen Tag und Nacht ihren Dienst tun, um Menschen zu helfen.“ Warum ist es auch heute, in modernsten Zeiten und mehr als 150 Jahre nach Gründung der DGzRS, noch notwendig, die Seenotretter auf dieser Basis zu fördern? Und wie kann jeder diesen Einsatz unterstützen?

28.07.2021, 19:00 Uhr

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„Man braucht einen Plan B da draußen“ – Seenotretter im Interview

Wie wird man eigentlich Seenotretter? Welche Aufgaben gehören zum Bordalltag? Was muss ein Vormann können? Tobias von Fromberg-Lindhorst ist 2. Vormann auf dem Seenotrettungskreuzer HANS HACKMACK. Er berichtet aus erster Hand davon wie es ist, rauszufahren, wenn andere reinkommen – rund um die Uhr und bei jedem Wetter.

15.7.2021, 18:00 Uhr

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Klasse Seenotretter

Die Seenotretter machen Schule: Seit fast 20 Jahren engagieren sich Schülerinnen und Schüler im Schulprojekt „Klasse Seenotretter!“ In vielfältiger Form ist die DGzRS Unterrichtsthema. Auf ganz unterschiedliche Weise befassen sich die Jugendlichen mit ihrer Arbeit auf Nord- und Ostsee. Und sie rufen eigene Projekte ins Leben, um Spenden zu sammeln. Projektleiter Thorsten Neumann berichtet darüber, wie die Seenotretter die Mädchen und Jungen im Unterricht faszinieren und welche Rolle ein ganz besonderer Rettungsring dabei spielt. Das Webinar richtet sich gleichermaßen an Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte.

10.6.2021, 18 Uhr

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SafeTrx – die Sicherheits-App der Seenotretter

Eine nicht seltene Situation für die Seenotretter: Sie werden alarmiert, weil ein Wassersportler überfällig ist, also nicht zum erwarteten Zeitpunkt von See zurückgekehrt ist oder sein Ziel erreicht hat. Wo in etwa er sich befinden könnte, können die Angehörigen nicht sagen. Eine groß angelegte Suche mit Seenotrettungskreuzern, Seenotrettungsbooten und Hubschraubern beginnt. Das Suchgebiet ist riesengroß …

Die Rettung aus einer Notsituation geht umso schneller, je genauer sich die Position der Menschen bestimmen lässt, die auf Nord- oder Ostsee auf die Hilfe der Seenotretter angewiesen sind. SafeTrx ist die einzigartige Sicherheits-App der Seenotretter für Android und iPhone. Mit ihrer Hilfe kann die SEENOTLEITUNG der DGzRS im Ernstfall feststellen, wo sich eine Person befindet. Was diese App für Ihre Sicherheit leistet, wie sie installiert und eingerichtet wird und warum sie trotzdem kein Ersatz für UKW-Seefunk ist, erfahren Sie in diesem Webinar. Eine App, die Leben retten kann – auch Ihres!

16. Juni 2021, 9:30 Uhr

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21. Juli 2021, 9:30 Uhr

Am Webinar teilnehmen

Liebe Freunde der Seenotretter,

besuchen Sie uns virtuell und nehmen Sie an unseren Online-Webinaren teil. Aufgrund der weltweiten Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 wird ein großer Teil unserer Veranstaltungstermine bis auf Weiteres ausgesetzt. Wir bitten Sie um Verständnis.

#TeamSeenotretter

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Im Einsatz für die Seenotretter

„Ich bin froh, dass es die Seenotretter gibt. Das ist ein richtig gutes Gefühl!“
Wolf-Rüdiger Marunde, Cartoonist und Illustrator, im Interview
Weitere Botschafter

Jeder Spender verdient Respekt.
Und ein großes Danke.

„Ein ehrliches Danke, das von Herzen kommt, ist uns Lohn genug. Dankbare Augen sieht
man noch lange nach einem Einsatz vor sich.“

Freiwilliger Seenotretter Peter Proemmel, Station Brunsbüttel

Wir geben das „Danke“ sehr gerne weiter: An jeden, der spendet, sich ehrenamtlich engagiert
oder uns in anderer Form unterstützt.