Rettungseinheiten ohne feste Station

Trotz der hohen Beanspruchungen im Seenotrettungsdienst erreichen unsere Rettungseinheiten dank ständiger Pflege durch ihre engagierten Besatzungen Dienstzeiten von durchschnittlich rund 30 Jahren. Alle paar Jahre werden sie mehrere Monate lang turnusgemäß generalüberholt. Aber auch kürzere Werftzeiten sind ab und zu nötig. Viele dieser Arbeiten erledigen wir in unserer hauseigenen Werft in Bremen.

Als Vertretung etwa während Werftzeiten unterhalten wir zwei Seenotrettungskreuzer ohne feste Station. Die HANS HACKMACK und die THEO FISCHER kommen als Springer immer dort zum Einsatz, wo andere Seenotrettungskreuzer ihre angestammte Station vorübergehend verlassen. Beide verfügen über Stammbesatzungen, die ihre Schiffe bestens kennen. Verstärkung erhalten sie durch revierkundige Besatzungsmitglieder der jeweiligen Station.

Auch einige Seenotrettungsboote der Freiwilligen-Stationen werden während ihrer Werftzeiten vertreten. Dafür kommen derzeit die WILMA SIKORSKI, HANS INGWERSEN und WALTER ROSE als Springer zum Einsatz.

Seenotrettungskreuzer im Einsatz bei Nacht
Seenotrettungskreuzer "HANS HACKMACK" im Einsatz

Fotos: Manuel Miserok (1); DGzRS - Die Seenotretter (2)

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Seenotrettungskreuzer-Maschinen am Haken

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Wachwechsel in der Seenotretter-Werft

Unser Seenotrettungskreuzer

Die HANS HACKMACK

Gebaut wurde die HANS HACKMACK 1996 auf der Schweers-Werft in Bardenfleth. Ihr Tochterboot trägt den Namen EMMI. Stationiert war sie zunächst auf der Station Büsum, ab 2011 auf der Station Grömitz, wo sie Anfang 2021 von SK 41 abgelöst wurde. Die HANS HACKMACK ist nun auf wechselnden Stationen im Einsatz.  

Benannt ist der Seenotrettungskreuzer nach einem Bremer Verleger und Förderer der DGzRS, dessen Stiftung ihren Bau ermöglichte. Das Tochterboot erhielt den Namen der Ehefrau des Stifters. 

23,1-Meter-Seenotrettungs­kreuzer mit Tochterboot

Illustration eines Seenotretterkreuzers
Länge 23,10 Meter
Breite 6,00 Meter
Tiefgang 1,60 Meter
Verdrängung 80,0 Tonnen
Geschwindigkeit 23,0 Knoten

Seenotrettungskreuzer

Die THEO FISCHER

Die THEO FISCHER wurde 1997 in Dienst gestellt. Nach Stationierungen in Warnemünde und am Darßer Ort wurde sie von der NIS RANDERS abgelöst. Nun ist sie auf wechselnden Stationen im Einsatz. Benannt ist sie nach dem Maschinisten des Seenotrettungskreuzers ALFRIED KRUPP, der bei einem Einsatz am 1. Januar 1995 ums Leben kam. Der Name des Tochterbootes STRÖPER bezeichnet im mecklenburgischen Platt einen pfiffigen Jungen.

23,1-Meter-Seenotrettungs­kreuzer mit Tochterboot

Illustration eines Seenotretterkreuzers
Länge 23,10 Meter
Breite 6,00 Meter
Tiefgang 1,60 Meter
Verdrängung 80,0 Tonnen
Geschwindigkeit 23,0 Knoten

Unterstützen Sie die Seenotretter – mit Ihrer Spende.

5 Seenotretter sitzten an Deck der HORST HEINER KNETEN und genießen die Sonne

Crews & Stationen

Rund 180 fest angestellte und etwa 800 freiwillige Seenotretter sind in der Rettungsflotte tätig. Sie stehen trotz aller Technik im Mittelpunkt des Geschehens – mit ihrer selbstlosen Einsatzbereitschaft, ihrer hohen Qualifikation und ihrem Mut, bei jedem Wetter hinauszufahren.

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