Marineflieger und Seenotretter gemeinsam im Einsatz für verletzten Lotsen

Marineflieger und Seenotretter sind am Samstagabend, 3. Januar 2026, einem schwer verletzten Lotsen auf der Außenweser zu Hilfe gekommen. Der Mann war an Bord des Lotsenstationsschiffes „Weser“ gestürzt. Ein Such- und Rettungshubschrauber barg den Seemann ab und brachte ihn in ein Krankenhaus.

Brücke des Seenotrettungskreuzers

Der Seenotrettungskreuzer HERMANN RUDOLF MEYER der DGzRS war im Einsatz für einen schwer erkranktes Crewmitglied auf einem Lotsenstationsschiff. Zwei bis drei Meter Seegang und Windgeschwindigkeiten von sechs bis acht Beaufort erschwerten die Anfahrt.

Gegen 19 Uhr meldete sich die „Weser“ bei der von der DGzRS betriebenen Rettungsleitstelle See, dem Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC) Bremen: Ein Lotse war an Bord gestürzt und benötigte dringend medizinische Hilfe. Das Lotsenstationsschiff befand sich zu dem Zeitpunkt auf der Außenweser, rund acht Seemeilen (etwa 14 Kilometer) vor Wremen.

Die Einsatzleiter in der Rettungsleitstelle See alarmierten umgehend den in Bremerhaven stationierten Seenotrettungskreuzer HERMANN RUDOLF MEYER und forderten einen SAR-Hubschrauber (SAR = Search and Rescue, Suche und Rettung) des Marinefliegergeschwaders 5 an. Zudem baten sie die „Weser“, dem Seenotrettungskreuzer entgegenzulaufen, und bestellten einen Notarzt sowie eine Rettungswagen-Besatzung zur HERMANN RUDOLF MEYER. 

Mit dem Personal des Landrettungsdienstes an Bord, nahm der Seenotrettungskreuzer Kurs auf die „Weser“. Zwei bis drei Meter Seegang bei ablaufend Wasser und Windgeschwindigkeiten von sechs bis acht Beaufort (bis zu 74 km/h) aus nordwestlicher Richtung erschwerten die Anfahrt. 

Etwa zeitgleich trafen Marineflieger und Seenotretter bei dem Lotsenstationsschiff ein. Die Wetterbedingungen verbesserten sich etwas, sodass der Such- und Rettungshubschrauber des Typs „Sea Lion“ den Patienten per Rettungskorb aufwinschen (mit der Seilwinde aufnehmen) konnte. Die Seenotretter sicherten währenddessen den Einsatzort ab. Anschließend brachten die Marineflieger den Patienten sicher in ein Krankenhaus. 
 

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