15.07.2020

Innere Werte

Wer im Moment in der Werfthalle auf SK 41 blickt, sieht nicht viel mehr als weißen Kunststoff. Dahinter hält sich der Neubau für die Station Grömitz verborgen – zu seinem eigenen Schutz. Die Hülle verhindert, dass Funkenflug von Schleif- oder Schweißarbeiten an benachbarten Schiffen den frisch aufgetragenen Lack beschädigt. Wer die steile Treppe an der Steuerbordseite zum Deck des Seenotrettungskreuzers hinaufsteigt und dann hinter den „Vorhang“ schaut, sieht fleißige Schiffbauer – sie schaffen zurzeit innere Werte: Kabel ziehen und verlegen, Kammern und Messe ausbauen, Brücke und Maschinenraum mit modernster Technik ausstatten und vieles mehr steht auf ihrem Plan hinter der Plane. (Fotos: Martin Stöver)

Abgehangenes Gerüst für die Lackierung in einer Werfthalle

Gut geschützt: Die Kunststoffhülle verhindert, dass Funken und Eisenstaub von benachbarten Arbeiten den frischen Lack des Neubaus beschädigen.

AKTUELLE NEUIGKEITEN

Hubschrauber und Seenotrettungskreuzer, ein Mann an einem Windenseil. Zur Seite: Großübung der Seenotretter in der Eckernförder Bucht erfolgreich abgeschlossen

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) hat vom 16. bis 19. September 2026 die SAREx Eckernförde 2026 (Search and Rescue Exercise) - eine große Such- und Rettungsübung - durchgeführt. Neun DGzRS-Einheiten sowie Schiffe und Hubschrauber von Partnerorganisationen waren im Einsatz.

Eine Person auf einer Trage wird von Seenotrettern von einem Schiff auf einen Seenotrettungskreuzer übergeben. Zur Seite: Seenotretter trainieren komplexe Rettungseinsätze auf der Ostsee

DGzRS richtet mehrtägige Such- und Rettungsübung vor Eckernförde aus

Besucherinnen und Besucher stehen bei sonnigem Wetter in einer Warteschlange vor einem Seenotrettungskreuzer im Hafen. Der Schiffsname Nis Randers ist gut sichtbar am Aufbau angebracht. Im Hintergrund sind Hafenanlagen und Boote zu erkennen, darüber ein klarer blauer Himmel mit wenigen Wolken.  . Zur Seite: DGzRS begeht erfolgreich ihren Tag der Seenotretter 2026

Rund 40.000 Besucher auf Stationen an Nord- und Ostsee besuchen Seenotrettungskreuzer und Seenotrettungsboote, informieren sich beim Open Ship aus erster Hand über die Arbeit der Seenotretter und kommen mit den Besatzungen ins Gespräch.

Seenotretterin in Uniform schaut durch Fernglas auf hoher See

Das Seenotretter-Logbuch

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