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27.04.2021

Zwei Herzen für die neue NIS RANDERS

Ein wichtiger Tag für die neue NIS RANDERS: Ende April 2021 erhält der neue Seenotrettungskreuzer für den Darß seine beiden Hauptmaschinen. Das Schiff mit der internen Bezeichnung SK 42 wird später von zwei jeweils gut 2.000 PS starken MTU-Motoren angetrieben. Mit 3,8 Tonnen Gewicht wiegt jede der beiden Maschinen so viel wie ein Kleintransporter. Äußerste Präzision ist mehrfach bei den Schiffbauern der Fassmer Werft in Berne/Unterweser gefragt: sowohl bei der Bewegung des Hallenkrans und beim Manövrieren der Motoren durch die Montageluke als auch beim Absetzen der Antriebe auf den dafür vorgesehenen Fundamenten im Maschinenraum. Innerhalb von gut anderthalb Stunden gelingt dieser Vorgang bei beiden Motoren. Die Arbeit ist damit aber nicht erledigt – in den folgenden Tagen werden die Maschinen auf dem Getriebe und der Welle zum Propeller millimetergenau ausgerichtet. Erst dann folgt die feste Verbindung mit den Fundamenten. (Fotos: Martin Stöver)

SK 42 ist das sechste Schiff der völlig neu konstruierten 28-Meter-Klasse, die nach und nach die bewährte 27,5-Meter-Klasse ersetzt. Das Typschiff hatten die Seenotretter zu ihrem 150-jährigen Bestehen Ende Mai 2015 auf den Namen ERNST MEIER-HEDDE getauft und auf Amrum stationiert. Der Neubau ist für den Darß bestimmt. Er wird im Rahmen der notwendigen ständigen Modernisierung der Rettungsflotte die THEO FISCHER ablösen. Diese wiederum soll künftig ohne feste Station immer dort zum Einsatz kommen, wo andere Seenotrettungskreuzer vertreten werden müssen, zum Beispiel während turnusgemäßer Generalüberholungen.

Auch der neue Seenotrettungskreuzer NIS RANDERS wird, wie die gesamte Arbeit der DGzRS, ausschließlich durch Spenden finanziert. Ohne jeglichen Cent Steuergelder arbeiten die Seenotretter frei von anderweitigen Interessen und vollkommen unabhängig. Wie auch Sie den Bau der neuen NIS RANDERS unterstützen können, finden Sie hier: nis-randers.de