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30.06.2021

Yippie, es geht ins Wasser!

Auch wenn nach der schwülen Hitze der vergangenen Tage die Gewitter für Abkühlung in Berne-Motzen gesorgt haben, freut sich der jüngste Neubau der Seenotretter am Mittwochmorgen darauf, endlich ins erfrischende Nass zu kommen. Gegen 6.15 Uhr ist es so weit: Das Hebewerk auf der Fassmer-Werft senkt sich Zentimeter um Zentimeter – der neue Seenotrettungskreuzer für den Darß SK 42 nähert sich Stück für Stück seinem Element. Als er es mit seinem Kiel berührt, meint man, einen leisen Jubelschrei zu hören. Kaum im Wasser, muss die neue NIS RANDERS gleich eine Tiefgangsprüfung bestehen. Das gelingt ihr mit Bravour: Die gemessenen Werte stimmt mit den geplanten überein. Anschließend verlegen Kreuzer und Tochterboot an die Ausrüstungspier der Werft. Dort bereiten die Schiffbauer sie endgültig auf ihre kommenden Aufgaben vor. (Fotos: Jörg Sarbach)

SK 42 ist das sechste Schiff der völlig neu konstruierten 28-Meter-Klasse, die nach und nach die bewährte 27,5-Meter-Klasse ersetzt. Das Typschiff hatten die Seenotretter zu ihrem 150-jährigen Bestehen Ende Mai 2015 auf den Namen ERNST MEIER-HEDDE getauft und auf Amrum stationiert. Der Neubau ist für den Darß bestimmt. Er wird im Rahmen der notwendigen ständigen Modernisierung der Rettungsflotte die THEO FISCHER ablösen. Diese wiederum soll künftig ohne feste Station immer dort zum Einsatz kommen, wo andere Seenotrettungskreuzer vertreten werden müssen, zum Beispiel während turnusgemäßer Generalüberholungen.

Auch der neue Seenotrettungskreuzer NIS RANDERS wird, wie die gesamte Arbeit der DGzRS, ausschließlich durch Spenden finanziert. Ohne jeglichen Cent Steuergelder arbeiten die Seenotretter frei von anderweitigen Interessen und vollkommen unabhängig. Wie auch Sie den Bau der neuen NIS RANDERS unterstützen können, finden Sie hier: nis-randers.de.

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