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30.10.2020

NIS-RANDERS-Neubau auf erster Fahrt

Weserwasser gluckst gegen den Rumpf von SK 42, der künftigen neuen NIS RANDERS. Das Aluminium des Neubaus glitzert in den wenigen Sonnenstrahlen des herbstlichen Tages. Die erste Fahrt gelingt allerdings nicht aus eigener Kraft. Denn seine Motoren erhält SK 42 erst in einigen Wochen im Haupthaus der Fassmer Werft in Berne-Motzen. Bislang haben die Schiffbauer am Standort in Bardenfleth an dem Seenotrettungskreuzer für den Darß gebaut. Auf dem Wasserweg zieht die künftige NIS RANDERS jetzt um. Gezogen von einem Schlepper geht es das kurze Stück stromabwärts nach Motzen. Ein erster Vorgeschmack auf das Element, in dem der neue Seenotrettungskreuzer künftig zu Hause sein wird. (Fotos: Carsten Baucke)

SK 42 ist das sechste Schiff der völlig neu konstruierten 28-Meter-Klasse, die nach und nach die bewährte 27,5-Meter-Klasse ersetzt. Das Typschiff hatten die Seenotretter zu ihrem 150-jährigen Bestehen Ende Mai 2015 auf den Namen ERNST MEIER-HEDDE getauft und auf Amrum stationiert. Der Neubau ist für den Darß bestimmt. Er wird im Rahmen der notwendigen ständigen Modernisierung der Rettungsflotte die THEO FISCHER ablösen. Diese wiederum soll künftig ohne feste Station immer dort zum Einsatz kommen, wo andere Seenotrettungskreuzer vertreten werden müssen, zum Beispiel während turnusgemäßer Generalüberholungen.

Auch der neue Seenotrettungskreuzer NIS RANDERS wird, wie die gesamte Arbeit der DGzRS, ausschließlich durch Spenden finanziert. Ohne jeglichen Cent Steuergelder arbeiten die Seenotretter frei von anderweitigen Interessen und vollkommen unabhängig. Wie auch Sie den Bau der neuen NIS RANDERS unterstützen können, finden Sie hier: nis-randers.de

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