Wie Wettervorhersagen den Seenotrettern helfen

Seit einigen Jahren spendet das Kieler Unternehmen windfinder.com einen Euro von jedem verkauften Jahresabonnement seines Dienstes an gemeinnützige Organisationen. Von diesem sozialen Engagement haben die Seenotretter kürzlich ein zweites Mal profitiert.

DGzRS-Vormann (r.) in neuer Schwerwetterjacke und der Geschäftsführer der windfinder.com-an Bord des Seenotrettungskreuzers BERLIN

Vormann Lars Templin (r.) und windfinder.com-Geschäftsführer Jonas Kaufmann freuen sich über die neuen Schwerwetterjacken für die Besatzung der BERLIN.

Mit Wind, Wellen und Wolken kennt sich Jonas Kaufmann aus, beruflich und privat. Als Geschäftsführer des Kieler Wetterdienstleisters windfinder.com beschäftigt er sich täglich damit, Vorhersagen zu verfeinern. Diese nutzt der 44-jährige Familienvater selbst regelmäßig in seiner Freizeit: Der passionierte Kiter liest vor jedem Ritt auf den Wellen die aktuelle Prognose und bereitet sich entsprechend vor. Er weiß, wie wichtig richtige Kleidung für ihn als Wassersportler, aber auch für die Seenotretter ist. Deshalb hat sein Unternehmen die fest angestellten Rettungsleute der Station Laboe mit neuen Schwerwetterjacken ausgerüstet. 

Bei der Besichtigung der dort stationierten BERLIN informierte sich Jonas Kaufmann am 14. März aus erster Hand über den Alltag und die mitunter lebensrettenden Einsätze der Mannschaft. Im vergangenen Jahr hatte der Firmenchef bereits die Freiwilligen-Station Schilksee auf der gegenüberliegenden Seite der Kieler Förde besucht. „Die Seenotretter leisten sehr gute Arbeit. Es ist immer wieder toll zu sehen, wie professionell jeder bei der DGzRS arbeitet“, sagte er anerkennend an Bord. 

Außer den Schwerwetterjacken finanzierte windfinder.com mit der Spende in Höhe von 8.150 Euro auch noch eine spezielle Mobilfunkantenne. Mit dieser lässt sich die Reichweite des mobilen Internets vor der Küstenlinie auf bis zu 50 Seemeilen (rund 95 Kilometer) erhöhen. „Die Kommunikation untereinander ist sowohl bei uns im Unternehmen als auch bei den Seenotrettern extrem wichtig, gerade im Einsatzfall. Schließlich beruht der Erfolg immer auf funktionierender Teamarbeit“, begründete Jonas Kaufmann das Engagement. 

Der 44-Jährige spendet seit einigen Jahren ebenfalls privat an die DGzRS. Seine 1999 gegründete und weltweit tätige Firma liefert ortsgenaue Wettervorhersagen für den Wassersport. Der Dienst selbst ist kostenlos, für zusätzliche Funktionen gibt es das Abonnement „Windfinder Plus“, von dessen Gebühr jeweils ein Euro an gemeinnützige Organisationen fließt.

„Die Seenotretter leisten sehr gute Arbeit. Es ist immer wieder toll zu sehen, wie professionell jeder bei der DGzRS arbeitet“

Jonas Kaufmann, windfinder.com-Geschäftsführer

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AKTUELLE DANKMELDUNGEN

Mehrere Personen in maritimen Fischerhemden stehen vor und auf dem Deck eines Fischkutters. Dieser ist herbstlich dekoriert mit Weißkohlkisten, Strohballen und Kürbissen. Der Himmel ist blau bei strahlendem Sonnenschein.. Zur Seite: Reichlich Kohl(e) für die Seenotretter

2.550 Euro: Verein Museumshafen am Warder unterstützt erneut mit dem Erlös der „Maritimen Kohltage“.

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Wertvolle Spende als Zeichen von Anerkennung und emotionaler Verbindung

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Das Seenotretter-Logbuch

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