19.04.2021

Viele kleine Spenden für die Seenotretter

Mit einer Spendenaktion hat der „EDEKA Rentschler Markt“ in Baiersbronn die DGzRS unterstützt: Wer vom 1. Januar bis 31. März auf sein Pfandgeld verzichtete und den Bon in die Sammelbox neben dem Leergutautomaten legte, engagierte sich finanziell für die Seenotretter auf Nord- und Ostsee. So wurde am Ende aus vielen kleinen Beträgen eine große Summe: 555,47 Euro kamen zusammen.

Seenotretter steht neben einem Mitarbeiter im Edeka bei einer Spendenübergabe

Aus kleinen Spenden wurde eine große: Marktleiter Heiko Hinrichsen (l.) und der DGzRS-Ehrenamtliche Reinhard Bauer bei der Geldübergabe der Pfandbon-Aktion des „EDEKA Rentschler Marktes“ in Baiersbronn.
Foto: Lebensmittelmärkte Rainer Rentschler

„Das Ergebnis hat alle Erwartungen übertroffen“, sagte Reinhard Bauer bei der Spendenübergabe am 12. April in dem Lebensmittelmarkt. Der ehrenamtliche Mitarbeiter der DGzRS hatte im vergangenen Jahr den Anstoß für die Aktion gegeben: „Die Seenotretter finanzieren ihre hoheitliche und lebensrettende Aufgabe ausschließlich über Spenden – heute wie schon vor rund 160 Jahren. Deshalb freue ich mich riesig, dass so viele Kunden ihr Leergutgeld uns gegeben haben, statt es in die eigene Tasche zu stecken. Denn: Es zählt jeder Euro!“ 

Allein im vergangenen Jahr sind die Seenotretter auf Nord- und Ostsee insgesamt 1.720 Mal im Einsatz gewesen. „Unsere Besatzungen haben dabei fast 3.500 Menschen Hilfe geleistet. Allein rund 360 von ihnen wurden aus Seenot gerettet oder Gefahr befreit“, berichtete Reinhard Bauer. Der 67-Jährige engagiert sich seit mehr als zehn Jahren vor allem im Nordschwarzwald ehrenamtlich für die DGzRS, weil er als ehemaliger Seemann weiß, wie wichtig die Arbeit der Seenotretter ist: „Egal ob Urlauber auf Fähren, Seeleute auf Frachtern, Fischer oder Wassersportler: Jeder der auf Nord- und Ostsee unterwegs ist, kann trotz bester Vorbereitung schnell in eine Notsituation oder gar in eine lebensbedrohliche Lage geraten. Und dann sind die Seenotretter da – rund um die Uhr und bei jedem Wetter.“ Deshalb spendet er neben seiner Freizeit auch seit 2010 regelmäßig einen Geldbetrag an die Seenotretter. „Die Arbeit der Rettungsleute liegt mir einfach sehr am Herzen!“

Sie wollen die Seenotretter auch unterstützen? Dann spenden Sie online oder per Überweisung auf unser Spendenkonto: Sparkasse Bremen, BIC: SBREDE22, IBAN: DE36 2905 0101 0001 0720 16. 

AKTUELLE DANKMELDUNGEN

Zwei Personen stehen eng beieinander unter einem großen, beleuchteten Weihnachtsdekorationsbogen in Form einer überdimensionalen Christbaumkugel. Hinter ihnen leuchten weitere Figuren aus warmweißen Lichterketten, darunter ein sitzender Teddybär, ein Rentier und ein kunstvoll beleuchteter Baum. Die Szene ist nachts aufgenommen und wirkt festlich und strahlend.. Zur Seite: Tausende Lichter für Schiffbrüchige

Familie aus Bayern unterstützt Seenotretter mit besonderer Aktion

Gemälde einer ruhigen Strandszene bei Sonnenuntergang: Im Vordergrund gehen zwei Personen – eine große in gelber Jacke und eine kleinere an ihrer Seite – am nassen Sand entlang. Rechts sitzt eine Möwe auf einem Pfosten am Ende einer Steinbuhne, die ins Meer ragt. Weiche Wellen rollen an den Strand, darüber liegt ein dramatischer Himmel aus goldenen und graublauen Wolken.. Zur Seite: Familie spendet seit drei Generationen an die DGzRS

Über Jahrzehnte hinweg tiefe Verbundenheit und großes Herz für die Seenotretter

Zwei Personen stehen in einem Raum, an dessen Wänden verschiedene Modellboote ausgestellt sind. Gemeinsam halten sie ein großes Bild vor sich, auf dem ein Seenotrettungskreuzer in voller Fahrt sowie im Vordergrund ein DGzRS-Sammelschiffchen zu sehen sind.. Zur Seite: Erfolgreicher Hochseeseglerabend mit spendablen Gästen

Tiefe Verbundenheit und langjähriges Engagement der Segelkameradschaft „Das Wappen von Bremen“

Seenotretterin in Uniform schaut durch Fernglas auf hoher See

Das Seenotretter-Logbuch

Unsere Informationen kommen per Funk.
Ihre mit einem Newsletter.

Wir informieren Sie monatlich über Neuigkeiten aus unserer Arbeit. Dazu zählen Einsatzberichte, Veranstaltungstermine und Geschichten aus dem Bordalltag.