Schlemmen und spenden

Die „Norddeutsche Grünkohlgemeinde“ in Singapur hat Anfang März das 30. Grünkohlessen einmal mehr zugunsten der Seenotretter veranstaltet – erneut mit sehr großem Erfolg.

Blick auf eine Essenstafel mit Gästen in blau-weiß-gestreiften Fischerhemden an den Tischen sitzend. Im Vordergrund ein eingedeckter Tisch, auf dem neben dem Geschirr das Seenotretter-Sammelschiffchen steht.

Erst mit einem Sammelschiffchen ist das Grünkohlessen in Singapur komplett.

Sämtliche 180 Stühle waren am 1. März im Festsaal des Parkroyal-Hotels besetzt. Selbstverständlich waren alle Gäste wieder im Fischerhemd erschienen und pflegten im südostasiatischen Stadtstaat standesgemäß gekleidet den Brauch aus Norddeutschland – denn Kohl und Pinkel schmecken schließlich auch in Singapur, finden die Organisatoren.

Diese mussten allerdings im Vorfeld einige bange Tage durchstehen. „Die erste Sendung mit der Pinkel-Wurst war auf ihrer Reise von Deutschland nach Singapur spurlos verschwunden“, erzählt Alexander Melchers vom gleichnamigen Bremer Unternehmen. Das zweite Paket kam ‚just in time‘ an und landete 24 Stunden vor der Veranstaltung im Grünkohl-Topf. Damit stand der 30. Auflage nichts mehr im Weg.

Bei Musik des Hamburger Jazzpianisten Joja Wendt ließen sich die Gäste das Wintergemüse fernab der „Heimat“ schmecken. Dabei beluden sie wie in den vergangenen Jahren das durch die Reihen „schippernde“ Sammelschiffchen reichlich: Zusammen mit den großzügigen Spenden einiger Firmen hatte am Ende seine Singapur-Dollar-Fracht einen Gegenwert von rund 18.500 Euro. „Wir haben großen Respekt vor der Arbeit der Seenotretter“, nennt Alexander Melchers den wichtigsten Grund für das großartige Engagement rund 10.000 Kilometer vom Einsatzgebiet der DGzRS entfernt.

AKTUELLE DANKMELDUNGEN

Mehrere Personen in maritimen Fischerhemden stehen vor und auf dem Deck eines Fischkutters. Dieser ist herbstlich dekoriert mit Weißkohlkisten, Strohballen und Kürbissen. Der Himmel ist blau bei strahlendem Sonnenschein.. Zur Seite: Reichlich Kohl(e) für die Seenotretter

2.550 Euro: Verein Museumshafen am Warder unterstützt erneut mit dem Erlös der „Maritimen Kohltage“.

Selfie von zwei Personen vor einem rot-weiß gestreiften Leuchtturm auf einer grünen Deichlandschaft. Neben dem Leuchtturm stehen zwei Häuser, auf der Wiese davor grasen Schafe unter einem leicht bewölkten Himmel.. Zur Seite: Ein Vermächtnis der Großeltern lebt weiter

Wertvolle Spende als Zeichen von Anerkennung und emotionaler Verbindung

Zwei Personen stehen in der Lobby eines Gebäudes vor einer Glasfront und reichen sich die Hand. Die Person rechts hält einen großen symbolischen Spendenscheck über 2.150 Euro vor sich. Die Person links trägt rote Seenotretter-Dienstkleidung.. Zur Seite: Auf dem Grün für die Seenotretter

Firma Endress+Hauser sammelt erneut bei Charity-Event und übergibt stolze Spendensumme an DGzRS.

Seenotretterin in Uniform schaut durch Fernglas auf hoher See

Das Seenotretter-Logbuch

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