Reederverein aufgelöst, restliches Barvermögen gespendet

Die Mitglieder des Reedervereins Ems-Dollart haben auf ihrer letzten Versammlung im Sommer beschlossen, ihren Verein aufzulösen. Das verbliebende Barvermögen spendeten sie zu gleichen Teilen an die Seenotretter und den Förderkreis Seefahrtschule Leer.

Dieter Schröer (l.) und Daniel Grensemann (r.) vom aufgelösten Reederverein Ems-Dollart übergeben ein Sammelschiffchen der Seenotretter an DGzRS-Geschäftsführer Michael Ippich.

Vorweihnachtliche Spende: Dieter Schröer (l.) und Daniel Grensemann (r.) vom aufgelösten Reederverein Ems-Dollart sowie DGzRS-Geschäftsführer Michael Ippich mit einem Sammelschiffchen der Seenotretter.

Seit seiner Gründung 2011 vertrat der Reederverein Ems-Dollart die Interessen der maritimen Wirtschaft in der Region gegenüber Politik und Verwaltung. Im Laufe der Jahre verzeichnete der Zusammenschluss einen langsamen, aber stetigen Mitgliederschwund, auch weil deren Belange zunehmend auf anderen Wegen an wichtige Entscheider herangetragen wurden. „Es kamen mehrere Punkte zusammen, die letztlich dazu geführt haben, dass die verbliebenen Mitglieder im Sommer die Auflösung beschlossen haben“, sagte der ehemalige Vereinsgeschäftsführer Dieter Schröer bei der offiziellen Spendenübergabe am 4. Dezember in Leer. Mittlerweile habe sich aber ein maritimer Stammtisch etabliert, bei dem alle relevanten Themen des gesamten maritimen Sektors und ein gemeinsames Vorgehen besprochen werden können. 

Ebenso entschieden die Mitglieder auf der Versammlung, das restliche Barvermögen in Höhe von 15.266 Euro jeweils zur Hälfte an den Förderkreis Seefahrtschule Leer und an die DGzRS zu spenden. „Als Reeder haben wir einen starken Bezug zu den Seenotrettern, die bei einem Notfall für unsere Seeleute da sind“, betonte Dieter Schröer. Gemeinsam mit dem ehemaligen Vorsitzenden Daniel Grensemann überreichte er die Spende an DGzRS-Geschäftsführer Michael Ippich, der früher einmal selbst einige Jahre die Geschicke des Vereins als Vorsitzender geleitet hatte. „Die Spende ist auch als kleines Dankeschön, für seine Verdienste zu verstehen“, sagte Dieter Schröer.

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AKTUELLE DANKMELDUNGEN

Innenaufnahme einer gemütlichen Lounge oder Bar auf einem Schiff: Mehrere sitzende Gäste verfolgen einen Vortrag. Im vorderen Bereich stehen zwei Personen in roten Poloshirts; eine Person spricht in ein Mikrofon. Hinter ihnen befindet sich eine beleuchtete Bar mit Gläsern und Flaschen sowie eine Servicekraft. Links ist ein Bildschirm mit einer Präsentationsfolie und einem Foto zu sehen. Die Einrichtung ist geprägt von warmem Holz, goldenen Spiegeldecken und gedämpfter Beleuchtung.. Zur Seite: Spendable Passagiere auf Flusskreuzfahrtschiffen

Groningen, Leer und Papenburg gehören zu den Orten in der Ems-Dollart-Region, die regelmäßig von Flusskreuzfahrtschiffen angelaufen werden. Das Bordprogramm ist vielfältig – gelegentlich gehört auch ein Vortrag über die Seenotretter dazu.

Person auf dem Deck eines Segelschiffs hält ein Blatt Papier mit einem Aquarellbild eines Segelboots auf blauem Meer und gelb-blauem Himmel in die Kamera; im Hintergrund stehen mehrere weitere Personen neben Masten und Tauwerk unter klarem, blauem Himmel.. Zur Seite: Aquarelle auf See bringen 500 Euro für die Seenotretter

Während des jüngsten Törns des „Klassenzimmers unter Segeln“ (KUS) mit dem Traditionssegler „Thor Heyerdahl“ hat Dr. Klaus Wittmaack selbst gemalte maritime Aquarelle versteigert. Den Erlös in Höhe von 500 Euro spendete der Bordarzt an die Seenotretter.

Eine Frau, ein Mann und ein Mädchen hocken um eine Kiste herum. Darin ist eine größere Summe Geld zu sehen, die als Spende für die DGzRS gedacht ist. Zur Seite: Husumer Schatzkiste mit Rekord-Inhalt

Gäste des Schifffahrtsmuseums Nordfriesland füllen erneut Seemannskiste zugunsten der Seenotretter – mit Rekordsumme.

Seenotretterin in Uniform schaut durch Fernglas auf hoher See

Das Seenotretter-Logbuch

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