Noch mehr Rettungsringe für die Seenotretter

Der Kölner Schmuckhersteller „Fischers Fritze“ hat Anfang 2022 eine besondere Spendenaktion für die Seenotretter gestartet: Ein Zehntel des Verkaufserlöses jedes Halskettenanhängers in Form eines Rettungsrings fließt an die DGzRS. Bis Anfang November kam auf diese Weise schon ein hoher fünfstelliger Spendenbetrag zusammen.

In seiner Manufaktur steht der Produktdesigner eines Schmuckherstellers zwischen zwei DGzRS-Mitarbeitern. Er selbst sowie der DGzRS-Mitarbeiter links von ihm halten je ein Produkt des Unternehmens Fischers Fritze in den Händen, der DGzRS-Mitarbeiter rechts außen trägt das traditionelle Seenotretter-Sammelschiffchen vor sich.

Bei der Spendenübergabe in Köln erzählt Produktdesigner André Groffy (M.) den beiden DGzRS-Mitarbeitern Andreas Blanke (r.) und Andreas Meyer, wie er auf die Idee zu dem erfolgreichen Schmuckstück gekommen ist.

Foto: Fischers Fritze

Bei der jüngsten Spendenübergabe, der zweiten mit einem namhaften fast fünfstelligen Betrag seit Aktionsstart im vergangenen Jahr, führte Produktdesigner André Groffy am 11. Oktober die beiden DGzRS-Mitarbeiter Andreas Blanke und Andreas Meyer durch die Manufaktur im Kölner Stadtteil Ehrenfeld. Dabei zeigte der Hersteller handgefertigter Schmuckstücke mit maritimem Charakter ihnen auch, wie die Rettungsringe aus rostfreiem Edelstahl ihre individuelle Gravur erhalten. Der Kettenanhänger mit 22 Millimeter Außendurchmesser ist vor allem als verbindendes Zeichen für Paare gedacht.

Von allen verkauften Schmuck-Rettungsringen führt „Fischers Fritze“ jeweils ein Zehntel des Verkaufspreises an die Seenotretter ab. Bisher sind auf diese Weise eine hohe fünfstellige Summe für die Rettungsleute auf Nord- und Ostsee zusammengekommen. „Sie engagieren sich freiwillig und selbstlos. Das finden wir super, und spenden deshalb für jeden verkauften Rettungsring zehn Prozent vom Kaufpreis an die Seenotretter“, betonte Kilian Müller, Gründer und Geschäftsführer des Kölner Schmuckherstellers. Für das großzügige Engagement bedankten sich Andreas Blanke und Andreas Meyer sowohl bei Kilian Müller als auch beim Produktdesigner André Groffy, der das erfolgreiche Schmuckstück kreiert hat.

„Sie engagieren sich freiwillig und selbstlos. Das finden wir super, und spenden deshalb für jeden verkauften Rettungsring zehn Prozent vom Kaufpreis an die Seenotretter“

Kilian Müller, Gründer und Geschäftsführer „Fischers Fritze“


Das machen die Seenotretter mit Ihrer Spende

Als Spender gehören Sie zum #TeamSeenotretter. Deshalb möchten Sie wissen, wohin Ihre Spende fließt und was sie bewirkt. Hier finden Sie einige Beispiele für Ausrüstungsgegenstände, die unseren Besatzungen ihre Arbeit ermöglichen:

5 Euro
Für eine DGzRS-Flagge

roter Seenotretter Overall

65 Euro
Für einen Overall 

Illustration eines DGzRS-Sicherheitshelm

176 Euro
Für einen Einsatzhelm

AKTUELLE DANKMELDUNGEN

Zur Seite: Pfund, Dollar oder Kronen, die sich für Seenotretter lohnen

Jeveraner sammelt Münzen und Scheine aus aller Welt und tauscht sie zugunsten der DGzRS in Euro um.

Zwei Personen stehen auf einer grasbewachsenen Fläche an der Nordseeküste und halten gemeinsam ein Sammelschiffchen der Seenotretter in den Händen. Im Hintergrund befindet sich ein auf Stelzen gebautes Gebäude mit der Aufschrift „Toiletten“, dahinter sind Wattlandschaft und Meer zu sehen. Der Himmel ist überwiegend bewölkt, und ein einfacher Zaun sowie Holzpfähle strukturieren das Gelände. Die Personen tragen wetterfeste Kleidung; eine Person steht barfuß im Gras.. Zur Seite: Friesin mit großem Herz für Watt und Seenotretter

Wer mit Wattführerin Sesle Jacobs vor der Küste, den Halligen und den Inseln Nordfrieslands unterwegs ist, lernt viel über den einmaligen Naturraum zwischen Deich und offener See. Und wer für küstennahe Wanderungen keine geeigneten Schuhe hat, kann sich bei ihr Gummistiefel leihen – kostenlos, aber Jacobs bittet ihre Gäste um eine Spende ins Sammelschiffchen.

Innenaufnahme einer gemütlichen Lounge oder Bar auf einem Schiff: Mehrere sitzende Gäste verfolgen einen Vortrag. Im vorderen Bereich stehen zwei Personen in roten Poloshirts; eine Person spricht in ein Mikrofon. Hinter ihnen befindet sich eine beleuchtete Bar mit Gläsern und Flaschen sowie eine Servicekraft. Links ist ein Bildschirm mit einer Präsentationsfolie und einem Foto zu sehen. Die Einrichtung ist geprägt von warmem Holz, goldenen Spiegeldecken und gedämpfter Beleuchtung.. Zur Seite: Spendable Passagiere auf Flusskreuzfahrtschiffen

Groningen, Leer und Papenburg gehören zu den Orten in der Ems-Dollart-Region, die regelmäßig von Flusskreuzfahrtschiffen angelaufen werden. Das Bordprogramm ist vielfältig – gelegentlich gehört auch ein Vortrag über die Seenotretter dazu.

Seenotretterin in Uniform schaut durch Fernglas auf hoher See

Das Seenotretter-Logbuch

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