Neunjähriger sammelt Spenden mit Schulprojekt

Immer wenn Lukas Baumert aus dem ostwestfälischen Spenge an der Küste ist, führt ihn sein Weg zu mindestens einer Station der DGzRS. Seine Begeisterung für die Seenotretter ist so groß, dass der Neunjährige sich in einem Schulprojekt intensiv mit ihrer Arbeit auseinandergesetzt hat.

Ein Kind hinter einem Schultisch eines Klassenzimmers stehend, auf dem ein DGzRS-Sammelschiffchen aufgestellt ist und darüber hinaus Informationsmaterialien über die Seenotretter ausliegen. Der Schüler hält einen Vortrag über deren Arbeit.

Lukas Baumert hält am Projekttag seiner Grundschule in Spenge einen Vortrag über die Seenotretter.

Foto: Privat

Angefangen hat alles 2020 bei einem Sommerurlaub auf Borkum. Dort entdeckten Lukas und sein Vater Jan die damals noch ungetaufte HAMBURG und vertieften sich in die Plakate im Schaukasten am Liegeplatz: Das Interesse war geweckt. Seitdem zieht es die beiden Ostwestfalen bei ihren Urlauben vor allem an der Nordseeküste immer auch zu Stationen der DGzRS, um mit Bordstempeln abgeschlagene Postkarten mit Motiven von Seenotrettungskreuzern und -booten zu sammeln. 

Als Lukas sich in einem Schulprojekt näher mit einem selbst gewählten Thema befassen sollte, stand für ihn sofort fest: Die Seenotretter sollen es sein. Der Neunjährige recherchierte mit großer Eigeninitiative im Internet, durchstöberte Jahrbücher und organisierte ein Sammelschiffchen. Die Ergebnisse seiner Nachforschungen hielt er auf einem selbst gestalteten Plakat fest und stellte sie zudem für einen Vortrag zusammen. 

Am 27. Juni präsentierte Lukas beides beim öffentlichen Projekttag an seiner Grundschule in Spenge interessierten Mitschülerinnen und Mitschülern sowie zahlreichen Eltern. Und da die DGzRS rein spendenfinanziert ist, wies er auch immer auf das vor ihm stehende Sammelschiffchen und dessen „hungrigen Bauch“ hin. Nach der Veranstaltung war dieser mit 114,10 Euro reichlich gefüllt. Dank Lukas’ Engagement wissen nun weitere Menschen im Ravensberger Land nördlich des Teutoburger Waldes mehr über die Seenotretter – und warum sie für alle auf Nord- und Ostsee unverzichtbar sind.

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