Musik in der Marsch mit Herz

„Das Mini-Festival für den guten Zweck“ lautet der Slogan von „Wöhrden rockt!“ – und dem ist das Open Air in Dithmarschen auch 2023 wieder gerecht geworden: 3.000 Euro spendete der Veranstalter an die Seenotretter.

Auf einem Rasen vor einer braunen Wand stehen zwei Mitarbeiter vom Handels- und Gewerbeverein Wöhrden neben dem Leiter des DGzRS- Informationszentrums Schleswig-Holstein. Die Herren rechts im Bild halten gemeinsam einen symbolischen Spendenscheck über 3.000 Euro vor sich.

Mervyn Müller (v. l.) und Ralph Bert vom Handels- und Gewerbeverein Wöhrden haben mit dem Musikfestival „Wöhrden rockt!“ 3.000 Euro für die Seenotretter eingespielt. Das freut Jörg Ahrend, Leiter des Informationszentrums Schleswig-Holstein.

Foto: Marschland Media & Arts

„So viel Geld wie in diesem Jahr ist noch nie zusammengekommen“, freute sich Festivalmacher Mervyn Müller bei der Spendenübergabe am 2. August. Diese fand genau dort statt, wo am 10. Juni drei Bands und ein DJ die rund 1.500 Besucherinnen und Besucher mit klassischem Hardrock zum Kopfnicken, Luftgitarrespielen und Tanzen brachten – im Park der kleinen Stadt Wöhrden zwischen Büsum und Heide. Neben der Nachwuchsband „Facetwo“ aus Hamburg, den Lokalmatadoren „Pay Pandora“ aus Heide und der AC/DC-Coverband „AC Dynamite“ sorgte DJ Batboy vor, zwischen und nach den Auftritten für ordentlich Gitarrenzauber mit druckvollem Rhythmusfundament aus der Konserve.

Seit 2011 veranstaltet der Handels- und Gewerbeverein Wöhrden das kleine, aber professionelle Open Air für die Menschen in der Region – und genau dort bleibt inzwischen auch der Erlös des Festivals. Erstmals 2015 verbanden die Organisatoren um Mervyn Müller und Ralph Bert gute Musik mit dem guten Zweck: „Wir wollen den Gewinn nicht für die Vereinskasse behalten, sondern damit wichtige Organisationen vor Ort unterstützen“, sagte Mervyn Müller.

In diesem Jahr fiel deshalb die Wahl auf die Seenotretter. „Wir leben hier in der Marsch nah am Wasser und wissen, dass die Seenotretter vor der Küste Dithmarschens gebraucht werden. Daher ist es uns eine Herzensangelegenheit, sie zu unterstützen.“ Nach Abzug aller Kosten spendete der Verein ihnen großartige 3.000 Euro. Und eines ist schon jetzt klar: Am 8. Juni 2024 wird der Wöhrdener Park ein weiteres Mal gerockt – vielleicht erneut zugunsten der Seenotretter.

Sie wollen die Seenotretter auch unterstützen?

Dann spenden Sie online oder per Überweisung auf unser Spendenkonto: Sparkasse Bremen, BIC: SBREDE22, IBAN: DE36 2905 0101 0001 0720 16.


Das machen die Seenotretter mit Ihrer Spende

Als Spender gehören Sie zum #TeamSeenotretter. Deshalb möchten Sie wissen, wohin Ihre Spende fließt und was sie bewirkt. Hier finden Sie einige Beispiele für Ausrüstungsgegenstände, die unseren Besatzungen ihre Arbeit ermöglichen:

5 Euro
Für eine DGzRS-Flagge

roter Seenotretter Overall

65 Euro
Für einen Overall 

Illustration eines DGzRS-Sicherheitshelm

176 Euro
Für einen Einsatzhelm

AKTUELLE DANKMELDUNGEN

Blick auf ein Holzregal, das auf einem Gehweg vor einer Mauer steht und als Straßenverkaufsstand dient. Auf diesem sind handbeschriftete Waren ausgestellt sowie auf einem Karton ein Spendenhinweis für die Seenotretter, welcher mit Sammelschiffchen und Hansekreuz-Logo beklebt ist. Vor dem Regal stehen zwei schwarze Eimer mit Blumensträußen darin, die ebenfalls zum Kauf angeboten werden.. Zur Seite: Gepflückt, gebunden und geerntet – alles für die DGzRS

Mit Blumensträußen und Gurken aus dem eigenen Garten sammelt neunjähriger Schüler über 150 Euro.

Zur Seite: Schultüte mit Schere, Stift und Spende

Nachdem der sechsjährige Linus Peuckert im Jahrbuch eine Seenotretter-Schultüte entdeckt hatte, stand für ihn fest: So eine möchte er auch haben.

Drei Personen stehen an Bord eines Seenotrettungsbootes, das in einem kleinen Hafen liegt.  Die außenstehenden Personen tragen rote Seenotretter-Dienstkleidung. Gemeinsam halten sie einen symbolischen Spendenscheck in die Kamera. Im Hintergrund sind ein ruhiges Gewässer, Schilf, Bäume und weitere Boote unter blauem Himmel mit lockeren Wolken zu sehen.  . Zur Seite: Tut gleich doppelt gut

Tut gleich doppelt gut

Neubrandenburger Gesundheitsunternehmen „outness“ unterstützt Seenotretter mit sportlicher Spende

Seenotretterin in Uniform schaut durch Fernglas auf hoher See

Das Seenotretter-Logbuch

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