07.01.2021

Kunden entscheiden

2020 war alles anders – auch die Weihnachtsspendenaktion des Hamburger Unternehmens House of PM. In den Vorjahren hatte stets ein gemeinnütziges Projekt einen von dem Projektmanagement-Dienstleister festgelegten Betrag erhalten. 2020 durften dagegen die Kunden und alle Mitarbeiter entscheiden, wie viel Geld drei vorher ausgewählte Organisationen erhalten sollen. Darunter waren auch die Seenotretter.

Miniaturschiff steht in den Dünen

Ein Sammelschiffchen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS)
Symbolbild, Foto: Steven Keller

„Unser Geschäftsführer Hauke Thun ist begeisterter Segler. Deshalb hat er die Seenotretter als einen der drei Spendenempfänger vorgeschlagen“, erzählt Marcel Valentin. Er war bei House of PM für die jüngste Weihnachtsspendenaktion zuständig. In einer E-Mail stellte das Unternehmen seinen Kunden und Mitarbeitern die Arbeit der drei ausgewählten Projekte beziehungsweise Organisationen kurz vor. 

Jeder hatte eine Stimme, mit der er über die Höhe der Spende mitbestimmen konnte. Dazu musste er einen Code auf der Spendenaktions-Webseite eingeben und das Herzensprojekt auswählen. „Mit unserem neuen Ansatz wollten wir unsere Kunden an den Spendenprozess teilhaben lassen“ erläutert Marcel Valentin die Idee dahinter. Viele entschieden sich für die Seenotretter, die sich darum über 500 Euro freuen durften.

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