Fischer fahren Spende ein

Bei den diesjährigen Dorumer Hafentagen im August sind die Kutterfahrten einer der Höhepunkte der Veranstaltung gewesen. Alle beteiligten Fischer aus Dorum, Spieka-Neufeld und Wremen zahlten den dabei verbrauchten Diesel aus eigener Tasche. Den dadurch erzielten Überschuss in Höhe von 1.400 Euro spendete der Fischereiverein Dorumer Tief zu gleichen Teilen an die Seenotretter und die DLRG-Ortsgruppe Dorum.

Im Hafen von Dorum steht vor einem Fischkutter der Leiter des Informationszentrums Niedersachsen der Seenotretter inmitten von vier Dorumer Fischern und nimmt von diesen einen symbolischen Spendenscheck entgegen, welchen er gemeinsam mit dem Herrn rechts von sich vor sich hält. Die beiden links von ihm stehenden Fischer halten einen weiteren symbolischen Scheck in den Händen.

Spendenübergabe im Hafen von Dorum: Hans-Joachim Katenkamp (Mitte), Leiter des Informationszentrums Niedersachsen der Seenotretter, nimmt von Dorumer Fischern den symbolischen Scheck entgegen

Foto: Beate Ulich

Wer bei den Hafentagen in Dorum beim Kutterkorso an Bord eines Krabbenkutters hautnah dabei sein wollte, musste schnell sein: Die 130 Tickets waren in Windeseile verkauft. Für alle, die einen der begehrten Fahrscheine in der Hand hielten, ging es am 6. August für zwei Stunden hinaus auf die Nordsee. Dort tauchten die Gäste in die Welt der Krabbenfischer ein, erlebten eine Übung der Seenotretter mit dem in Bremerhaven stationierten Seenotrettungskreuzer HERMANN RUDOLF MEYER und sahen das Unesco-Weltnaturerbe Wattenmeer aus einer anderen Perspektive.

„Alle beteiligten Fischer verzichteten darauf, sich die Kosten für den verfahrenen Diesel erstatten zu lassen. Dadurch erzielte der Kutterkorso einen Überschuss von 1.381 Euro“, sagte Hubert Stelling vom Vorstand des Fischereivereins Dorumer Tief bei der Spendenübergabe am 8. September. Der Verein erhöhte den Betrag auf runde 1.400 Euro und spendete das Geld zu gleichen Teilen an die DGzRS und die DLRG-Ortsgruppe Dorum.

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Zwei Personen stehen auf einer grasbewachsenen Fläche an der Nordseeküste und halten gemeinsam ein Sammelschiffchen der Seenotretter in den Händen. Im Hintergrund befindet sich ein auf Stelzen gebautes Gebäude mit der Aufschrift „Toiletten“, dahinter sind Wattlandschaft und Meer zu sehen. Der Himmel ist überwiegend bewölkt, und ein einfacher Zaun sowie Holzpfähle strukturieren das Gelände. Die Personen tragen wetterfeste Kleidung; eine Person steht barfuß im Gras.. Zur Seite: Friesin mit großem Herz für Watt und Seenotretter

Wer mit Wattführerin Sesle Jacobs vor der Küste, den Halligen und den Inseln Nordfrieslands unterwegs ist, lernt viel über den einmaligen Naturraum zwischen Deich und offener See. Und wer für küstennahe Wanderungen keine geeigneten Schuhe hat, kann sich bei ihr Gummistiefel leihen – kostenlos, aber Jacobs bittet ihre Gäste um eine Spende ins Sammelschiffchen.

Seenotretterin in Uniform schaut durch Fernglas auf hoher See

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