WTB_SRB67 | DGzRS Die Seenotretter

Werft-Tagebuch
SRB67

24.06.2017

Angekommen!

Im Herbst 2016 hatte alles angefangen: Die Schiffbauer der Fassmer-Werft hatten die ersten Aluminiumteile auf die Baulehre gelegt, um sie zusammenzuschweißen. Das war die Geburtsstunde von SRB 67. Bereits einige Monate später – genauer: seit dem 23. Juni 2017 – liegt das Seenotrettungsboot im Hafen von Langeoog. Von dort wird es zukünftig in den Einsatz fahren. Die Taufe der noch namenlosen Rettungseinheit ist für den 12. August geplant. (Fotos 19-22: Langeoog News)

Das neue Seenotrettungsboot SRB 67 ist eines von derzeit insgesamt zehn beauftragten Neubauten des gleichen Typs – der letzte soll 2020 seinen Dienst aufnehmen. Sie entstehen auf den Werften Fr. Fassmer in Berne und Tamsen Maritim in Rostock. Im Zuge der turnusgemäßen Modernisierung der Rettungsflotte werden sie ältere Einheiten ersetzen. Es handelt sich um modifizierte Nachbauten der bewährten 9,5-/10,1-Meter-Klasse der DGzRS. SRB 67 wird auf der Freiwilligen-Stationen Langeoog zum Einsatz kommen.


18.05.2017

Von Strippen, Schichten und Schiffsmotor

Die erste Farbschicht des neuen Seenotrettungsbootes für die Freiwilligen-Station Langeoog haben die Lackierer bereits aufgetragen. Elektriker ziehen im Innenraum viele Meter Kabel für die moderne Navigations- und Kommunikationstechnik an Bord. Und auch den Motor haben die Schiffbauer bereits eingesetzt. (Fotos: Martin Stöver)


22.03.2017

Füreinander geschaffen

Vor kurzem hat SRB 67 in kleinem Kreis auf der Fassmer-Werft seine „Hochzeit“ gefeiert. So bezeichnen Schiffbauer den Augenblick, wenn sie das parallel entstandene Deckshaus mit einem Brückenkran auf den Bootsrumpf setzen. Anschließend verschweißen sie beide Teile miteinander. (Fotos: Martin Stöver)


06.03.2017

Es geht voran

Schleifen, schweißen und drehen: In der vergangenen Wochen haben die Schiffbauer das filigrane Netzspantengerüst des neuen Seenotrettungsbootes mit präzise vorgeschnittenen Aluminiumplatten beplankt. Mittlerweile ist der Rumpf „dicht“ und gedreht. Parallel dazu entsteht das Deckshaus.


28.11.2016

Bremer Eiswettschneider legt historische Münze ein

Bei der traditionellen Bremer Eiswette am Dreikönigstag zieht ein Schneider große Aufmerksamkeit auf sich. Stets sorgen die Seenotretter dafür, dass er trockenen Fußes die Weser überqueren kann – schließlich wird anschließend immer kräftig für sie gespendet. Auf der Fassmer-Werft erwies der Eiswettschneider seinerseits der DGzRS einen besonderen Dienst: Die beliebte Bremer Traditionsfigur mit der lockeren Zunge legte das neue Seenotrettungsboot mit der internen Bezeichnung SRB 67 auf Kiel. Es wird aus den Spenden der Eiswettgenossen und ihrer Gäste finanziert.

Eiswettschneider Peter Lüchinger legte in den jüngsten Neubau der DGzRS eine Replik der ältesten unter städtischer Hoheit geprägten Münze Bremens aus dem Jahr 1542 ein. Einer Schiffbautradition gemäß, verheißt eine Münze im Rumpf allen Mitarbeitern der Werft, aber auch später den Seenotrettern Sicherheit, Glück und Gesundheit.