03.03.2017

Schwimmt schon

Nicht einmal mehr einen Monat, dann ist es soweit: Das neue Seenotrettungsboot für die Freiwilligen-Station Juist wird am 1. April 2017 getauft. Im Moment sind die Schiffbauer dabei, SRB 66 bei Probefahrten auf Herz und Nieren zu prüfen. Alle Tests mit dem kompakten Spezialschiff verliefen bisher positiv.

Die drei neuen Seenotrettungsboote sind modifizierte Nachbauten der bewährten 9,5-/10,1-Meter-Klasse der DGzRS mit den internen Bezeichnungen SRB 66, SRB 67 und SRB 68. Sie werden im Zuge der turnusgemäßen Modernisierung der Rettungsflotte die Vorgänger der Anfang bis Mitte der 1990er Jahre in Dienst gestellten 8,5-Meter-Klasse ersetzen. SRB 66 wird ab Frühjahr 2017 auf der Station Juist zum Einsatz kommen. Gefahren werden alle drei von Freiwilligen-Besatzungen.


09.12.2016

Alles in Weiß

Die Schiffbauer haben das neue Seenotrettungsboot SRB 66 vollständig grundiert. Als nächstes lackieren sie es mit den typischen Seenotretter-Farben.

 

 


02.09.2016

Bau des Rumpfes

Im Zeitraffer: Beim ersten 10,1-Meter-Neubau mit der internen Bezeichnung SRB 66 haben die Schiffbauer in den vergangenen Monaten den Rumpf gebaut – seit einigen Tagen ist er fertig.

 

 


20.07.2016

Der Rumpf wird beplankt

Das feingliedrige Netzspantengerüst des Rumpfes ist bereits fertig. Jetzt schließen es die Schiffbauer mit exakt vorgeschnittenen Aluminiumplatten.


11.05.2016

Markus Knüfken legt Münze ein

Drei neue Seenotrettungsboote für Freiwilligen-Stationen der DGzRS entstehen in den kommenden Monaten an der Unterweser. Den ersten 10,1-Meter-Neubau dieser Serie haben die Seenotretter jetzt mit prominenter Unterstützung ihres ehrenamtlichen „Bootschafters“ Markus Knüfken auf Kiel gelegt.

Der Schauspieler folgte einer Schiffbautradition: Er legte auf der Fassmer-Werft in Berne an der Unterweser in eine Sektion des Neubaus das Zehn-Euro-Stück ein, das die Bunderepublik Deutschland im vergangenen Jahr zum 150-jährigen Bestehen der DGzRS als offizielles Zahlungsmittel herausgegeben hatte. Schiffbauern und Seenotrettern soll die Münze Sicherheit, Glück und Gesundheit verheißen.

Wie alle Rettungseinheiten der DGzRS werden die drei neuen Seenotrettungsboote ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen finanziert. Der erste Neubau der Serie mit der internen Bezeichnung SRB 66 wird dennoch ein besonderes Boot: Eine Förderin der Seenotretter hat die DGzRS in ihrem Nachlass mit einer außerordentlichen Zuwendung berücksichtigt, zweckgebunden für den Neubau einer Rettungseinheit. Die Taufe, bei der das Seenotrettungsboot seinen Namen erhält, ist für das Frühjahr 2017 vorgesehen. Die künftige Station steht noch nicht fest.


Werft-Tagebuch
SRB 66