Werfttagebuch SRB65 | DGzRS Die Seenotretter
12.03.2015

SRB 65 fühlt sich pudelwohl

Das neue Seenotrettungsboot SRB 65 hat seine ersten Probefahrten erfolgreich absolviert. Alle Tests mit dem kompakten Spezialschiff verliefen bisher positiv.

Das neue Seenotrettungsboot SRB 65, so die interne Bezeichnung, für eine Freiwilligen-Station entsteht bei Tamsen Maritim in Rostock. Es ist der erste Neubau der DGzRS auf einer Werft in Mecklenburg-Vorpommern nach der Wiedervereinigung. SRB 65 wird ein modifizierter Nachbau der bewährten 9,5-/10,1-Meter-Klasse und im Rahmen der ständigen Modernisierung der Rettungsflotte das Seenotrettungsboot CREMPE/Station Neustadt ersetzen.

Die Taufe ist zum 150-jährigen Bestehen der DGzRS 2015 geplant. Im gleichen Jahr werden die Seenotretter seit 25 Jahren wieder auf ihren angestammten Stationen zwischen Poel und Ueckermünde im Einsatz sein.


05.03.2015

Erstmals Wasser unterm Kiel

Stapelhub in Rostock: Die Schiffbauer der Werft Tamsen Maritim haben das neue Seenotrettungsboot SRB 65 mit einem Kran erstmals ins Wasser gesetzt. Ein Stapelhub erfolgt vor allem bei kleineren Schiffen und ersetzt den klassischen Stapellauf. In den nächsten Wochen testen Schiffbauer und Seenotretter den Neubau bei Probefahrten auf Herz und Nieren. (Fotos: Tamsen Maritim)

 

 


08.01.2015

Kabel, Kabel, Kabel

Bis auf wenige Restarbeiten ist SRB 65 fertig lackiert. Auch mit dem Innenausbau kommen die Werftarbeiter gut voran: Im Moment müssen sie vor allem viele Kabel und Leitungen verlegen. (Fotos: Tamsen Maritim/DGzRS)



28.11.2014

Handarbeit in allen Details

Geballte Technik auf 10,10 Metern Länge: Das neue Seenotrettungsboot ist auch in allen Details eine Einzelanfertigung und überwiegend Handarbeit. Viele Ausrüstungsteile wurden – aufbauend auf den Erfahrungen mit den Vorgängerschiffen – nochmals verbessert, darunter der Schlepphaken und seine Rollschiene. (Fotos: Tamsen Maritim)


02.10.2014

Erster Kontakt mit (Süß-)Wasser

Der Kaskobau ist abgeschlossen, ebenso weitestgehend die schiffbauliche Ausrüstung, soweit sie in Aluminium gebaut wird. Erstmals hatte SRB 65 nun auch Wasserkontakt – gleichwohl noch nicht mit der Ostsee, sondern lediglich mit Süßwasser: Auf dem Waschplatz der Werft wurde das Boot gereinigt, anschließend gesandstrahlt, dann erneut gewaschen und getrocknet. Jetzt beginnt die Beschichtung des Rumpfes mit mehreren Farbschichten. (Fotos: Tamsen Maritim)


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