01.02.2021

Angekommen

Endlich zu Hause! SK 41 ist am Sonntag, 31. Januar 2021, auf der DGzRS-Station Grömitz eingetroffen. Hinter dem neuen Seenotrettungskreuzer liegt eine zweitägige Reise durch das winterliche Norddeutschland. Bei strahlendem Sonnenschein wurde SK 41 dann von weiteren Einheiten der DGzRS in der Ostsee in Empfang genommen und in den Hafen begleitet. Darunter war selbstverständlich auch der Seenotrettungskreuzer HANS HACKMACK, der bisher in Grömitz stationiert war. Während die HANS HACKMACK nun ohne feste Station überall dort zum Einsatz kommt, wo eine Vertretung benötigt wird – etwa bei Werftzeiten –, nimmt SK 41 den Dienst in der Lübecker Bucht auf. (Fotos: Peter Neumann, André Leisner, Alexander Krüger)

SK 41 ist das fünfte Schiff der völlig neu konstruierten 28-Meter-Klasse, die nach und nach die bewährte 27,5-Meter-Klasse ersetzt. Das Typschiff hatten die Seenotretter zu ihrem 150-jährigen Bestehen Ende Mai 2015 auf den Namen ERNST MEIER-HEDDE getauft und auf Amrum stationiert. Der zweite Seenotrettungskreuzer dieser Klasse ist die neue BERLIN, die seit Anfang 2017 von Laboe aus die Kieler Förde sichert. Seit Sommer 2017 ist die ANNELIESE KRAMER als dritte Einheit dieser Klasse auf der Station Cuxhaven im Einsatz. Die HAMBURG hat nach ihrer Ablieferung im Frühjahr 2020 auf der Station Borkum die ALFRIED KRUPP nach 32 Einsatzjahren abgelöst.

Die inzwischen fünfte Rettungseinheit der 28-Meter-Klasse löst im Rahmen der notwendigen ständigen Modernisierung der Rettungsflotte auf der Station Grömitz die HANS HACKMACK ab. Diese wiederum soll künftig ohne feste Station immer dort zum Einsatz kommen, wo andere Seenotrettungskreuzer vertreten werden müssen, zum Beispiel während turnusgemäßer Generalüberholungen.


14.12.2020

Umfangreiche Tests und Probefahrten

Der neue Seenotrettungskreuzer SK 41 hat umfangreiche Tests und Probefahrten absolviert. So musste er unter anderem beim Schleppen der mehr als 400 Tonnen schweren HERMANN MARWEDE seine Zugkraft demonstrieren, unter Volllast seine Zuverlässigkeit beweisen und bei voller Fahrt mehrere Kreise drehen.

SK 41 ist das fünfte Schiff der völlig neu konstruierten 28-Meter-Klasse, die nach und nach die bewährte 27,5-Meter-Klasse ersetzt. Das Typschiff hatten die Seenotretter zu ihrem 150-jährigen Bestehen Ende Mai 2015 auf den Namen ERNST MEIER-HEDDE getauft und auf Amrum stationiert. Der zweite Seenotrettungskreuzer dieser Klasse ist die neue BERLIN, die seit Anfang 2017 von Laboe aus die Kieler Förde sichert. Seit Sommer 2017 ist die ANNELIESE KRAMER als dritte Einheit dieser Klasse auf der Station Cuxhaven im Einsatz. Die HAMBURG hat nach ihrer Ablieferung im Frühjahr 2020 auf der Station Borkum die ALFRIED KRUPP nach 32 Einsatzjahren abgelöst.

Die inzwischen fünfte Rettungseinheit der 28-Meter-Klasse soll im Rahmen der notwendigen ständigen Modernisierung der Rettungsflotte auf der Station Grömitz die HANS HACKMACK ablösen. Diese wiederum soll künftig ohne feste Station immer dort zum Einsatz kommen, wo andere Seenotrettungskreuzer vertreten werden müssen, zum Beispiel während turnusgemäßer Generalüberholungen.


30.10.2020

Ab an die frische Luft

Vorbei die Zeiten, in denen SK 41 und das zugehörige Tochterboot TB 45 warm und trocken standen. Die Schiffe haben inzwischen die Hallen auf der Fassmer-Werft verlassen und glänzen nun im Tageslicht. Beide sind frisch lackiert und tragen bereits die klassischen Farben der Seenotretter. Kaum im Wasser, muss SK 41 gleich eine Tiefgangs-Prüfung bestehen. Der Tiefgang des Seenotrettungskreuzers stimmt mit den geplanten Angaben überein. Nun verlegen Kreuzer und Tochterboot an die Ausrüstungspier der Werft, um von den Schiffbauern endgültig auf ihre kommenden Aufgaben vorbereitet zu werden. (Fotos: Carsten Baucke & DGzRS)



06.08.2020

Geballte Power für die Lübecker Bucht

Anfang August hat SK 41 sein kraftvolles Doppelherz erhalten. Schiffbauer der Fr. Fassmer-Werft in Berne-Motzen setzten die beiden Hauptmaschinen ein. Die beiden Motoren wiegen zusammen 7,6 Tonnen und sind mit ihren insgesamt 32 Zylindern fast 4.000 PS stark. So können die beiden Maschinen das Schiff auf bis zu 24 Knoten (ca. 45 km/h) beschleunigen. Nach etwas mehr als einer Stunde war die Operation geglückt – vorerst. Denn in den Tagen danach folgt die Feinarbeit. Die Maschinenbauer werden die beide Motoren exakt auf dem Getriebe und die folgende 6,5 Meter lange Welle bis zum Propeller ausrichten. Erst danach verbinden sie beide Maschinen fest mit dem Fundament. (Fotos: Martin Stöver)


15.07.2020

Innere Werte

Wer im Moment in der Werfthalle auf SK 41 blickt, sieht nicht viel mehr als weißen Kunststoff. Dahinter hält sich der Neubau für die Station Grömitz verborgen – zu seinem eigenen Schutz. Die Hülle verhindert, dass Funkenflug von Schleif- oder Schweißarbeiten an benachbarten Schiffen den frisch aufgetragenen Lack beschädigt. Wer die steile Treppe an der Steuerbordseite zum Deck des Seenotrettungskreuzers hinaufsteigt und dann hinter den „Vorhang“ schaut, sieht fleißige Schiffbauer – sie schaffen zurzeit innere Werte: Kabel ziehen und verlegen, Kammern und Messe ausbauen, Brücke und Maschinenraum mit modernster Technik ausstatten und vieles mehr steht auf ihrem Plan hinter der Plane. (Fotos: Martin Stöver)


Werft-Tagebuch
SK 41