13.08.2019

HAMBURG hat erstmals Wasserkontakt

Der Rumpf ist fertig verschweißt und das Deckshaus aufgesetzt: Für die weiteren Arbeiten hat der Schlepper „Greif“ den neuen Seenotrettungskreuzer HAMBURG vom Betriebsteil Bardenfleth zum rund einen Kilometer entfernten Hauptsitz der Fassmer-Werft in Berne-Motzen „verschifft“. Dabei kam der bereits schwimmfähige Kasko erstmals mit Wasser in Kontakt – wenn auch nur für eine gute Stunde. (Fotos: Jörg Sarbach; außer 1 & 2: Steven Keller)

Die HAMBURG ist das vierte Schiff der völlig neu konstruierten 28-Meter-Klasse, die nach und nach die bewährte 27,5-Meter-Klasse ersetzt. Das Typschiff hatten die Seenotretter zu ihrem 150-jährigen Bestehen Ende Mai 2015 auf den Namen ERNST MEIER-HEDDE getauft und auf Amrum stationiert. Der zweite Seenotrettungskreuzer dieser Klasse ist die neue BERLIN, die seit Anfang 2017 von Laboe aus die Kieler Förde sichert. Seit Sommer 2017 ist die ANNELIESE KRAMER als dritte Einheit dieser Klasse auf der Station Cuxhaven im Einsatz.

Der jüngste Neubau soll nach seiner Ablieferung im Frühjahr 2020 auf der Station Borkum die ALFRIED KRUPP nach 32 Einsatzjahren ablösen. Mit der Namengebung würdigt die DGzRS die langjährige Verbundenheit der Hamburger mit den Seenotrettern. Mit einer Spendenaktion ruft sie alle Einwohner Hamburgs, aber auch alle Freunde der Hansestadt dazu auf, sich am „Spendemanöver: HAMBURG wird Seenotretter!“ zu beteiligen. Spenden für den Neubau sind bereits jetzt möglich, am einfachsten online unter Angabe des Kennwortes HAMBURG.


09.08.2019

An der frischen Luft

Der Rohbau unserer künftigen HAMBURG hat erstmals die Werfthalle verlassen. Bald wird der neue Seenotrettungskreuzer für die Station Borkum das erste Mal in seinem Element schwimmen, um mit Schlepperhilfe in eine größere Schiffbauhalle einige hundert Meter stromabwärts umzuziehen. Bevor es soweit ist, haben sich künftige Besatzungsmitglieder an Bord umgesehen. Und wir haben die Gelegenheit genutzt und ein paar eindrucksvolle Bilder gemacht.



02.08.2019

Spüliwasser lässt Lecks aufschäumen

Manchmal sind lediglich einfache Hilfsmitteln notwendig, um eine wichtige Frage zu beantworten. So auch bei der neuen HAMBURG: Bevor der Seenotrettungskreuzer in ein paar Wochen das erste Mal in seinem Element schwimmen wird, prüfen die Schiffbauer, ob die Schweißnähte der wasserdichten Bereiche dicht sind. Dafür brauchen sie nicht mehr als Luft, Spüliwasser und ein geschultes Auge.


12.07.2019

Heimliche Hochzeit

Wir liegen gut im Zeitplan! Das Zusammenfügen von Rumpf und Aufbau – „Hochzeit“ nennen Schiffbauer den Moment – ist bereits durchgeführt. In der Werfthalle liegt plötzlich ein Aluminiumbau, der unverkennbar nach Seenotrettungskreuzer aussieht! Der Bau eines solchen Spezialfahrzeuges ist hochkomplex und die Einhaltung des Zeitplans ist wichtig, denn in Kürze werden immer mehr Gewerke gleichzeitig an der Fertigstellung beteiligt sein. In unserer Bildergalerie zeigen wir den Fortgang.


27.06.2019

... und endlich kielunten!

Seenotrettungskreuzer werden "kieloben" gebaut - doch irgendwann kann es nur noch "kielunten" weitergehen, wenn nämlich der Rumpf fertig ist. Am 27. Juni ist es soweit - auf dem großen Werftplatz der Fassmer-Werft stehen zwei Kräne bereit, die die Drehung des Rumpfes vornehmen werden. Dreißig Tonnen wiegt der reine Aluminiumrumpf - ein Gewicht, das für die Kräne kein Problem darstellt. Dennoch ist Maßarbeit gefragt, wenn der Rumpf buchstäblich auf den Kiel gelegt wird, um den Innenausbau vorzunehmen. (Fotos: Martin Stöver)


Werft-Tagebuch
HAMBURG

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