WTB_SK38 | DGzRS Die Seenotretter
17.07.2017

Ab ins Haus!

Bald bekommt SK 38 Farbe: In den vergangenen Tagen haben die Werftarbeiter den neuen Seenotrettungskreuzer mit einer weißen Plane eingehaust. Die Hülle verhindert, dass der frische Lack durch Funkenflug von Schleif- oder Schweißarbeiten an benachbarten Schiffen beschädigt wird. (Foto 12: Martin Stöver)

Die nächste 20-Meter-Einheit löst auf Wunsch des Spenders Ende 2017 auf der vorpommerschen Insel Greifswalder Oie die EUGEN ab, die dann nach Norderney verlegt wird. Die bisher dort stationierte BERNHARD GRUBEN soll in Hooksiel die dann 28 Jahre alte VORMANN STEFFENS ablösen.

Der neue Seenotrettungskreuzer SK 38 wird ein Schwesterschiff der bereits im Dienst befindlichen Einheiten EISWETTE/Station Nordstrand (Baujahr 2009), EUGEN/Station Greifswalder Oie (2009), THEODOR STORM/Station Büsum (2011) und PIDDER LÜNG/Station List (2013). Wie alle Schiffe der DGzRS wird er als Selbstaufrichter konstruiert.


23.05.2017

Farbtupfer dank Kissen und Leiste

SK 38 steht zurzeit eingerüstet auf der Fassmer-Werft. Die Schiffbauer erledigen die letzten Schweißarbeiten, bevor die Lackierer für die richtige Farbe sorgen, Tischler mit dem Innenausbau beginnen und Elektriker viele Meter Kabel verlegen. (Fotos 1-3 & 5-9: Martin Stöver)


05.04.2017

Seenotkreuzer als Straßenkreuzer

Seine erste „Fahrt“ hat der neue Seenotrettungskreuzer SK 38 hinter sich. Wasser unterm Kiel hatte der Rohbau dabei allerdings noch nicht – stattdessen war es eine rund 1.000 Meter lange Landpartie in Berne vom Ortsteil Bardenfleth in den Ortsteil Motzen. Fest verzurrt auf einem Hydraulikhubwagen und mit „Traktorantrieb“ ging es im Schritttempo über die engen Straßen hinterm Deich zum neuen „Liegeplatz“. Die „Reise“ war notwendig geworden, weil nur im Haupthaus der Fassmer-Werft die erforderlichen Fertigungseinrichtungen wie Tischlerei und Metallwerkstatt für den Endausbau vorhanden sind.


22.03.2017

Endlich zusammen: Deckshaus und Rumpf

Hoch über den Köpfen der Werftarbeiter schwebt das Deckshaus. Es hängt an einem Brückenkran, den ein Schiffbauer der Fassmer-Werft mit einer Fernsteuerung bedient. Zentimeter für Zentimeter bewegt er die schwere Fracht auf den Rumpf des neuen Seenotrettungskreuzers zu. Als das Deckshaus auf dem Schiffskörper steht, verschweißen die Schiffbauer die beiden großen Teile miteinander. Für die Werftarbeiter ist dies ein besonderer Moment, den sie liebevoll „Hochzeit“ nennen. Mittlerweile ist die „Zeremonie“ schon ein paar Tage her, und die Arbeiten an SK 38 sind bereits weiter vorangeschritten. (Fotos: Martin Stöver)


17.02.2017

Vom „Kopf“ auf die „Füße“

In der ersten Bauphase liegt der Seenotrettungskreuzer kieloben. Das hat einen entscheidenden Vorteil: Die Schiffbauer müssen die Aluminiumplatten nicht von unten an das Netzspantengerüst drücken, sondern können sie zum Verschweißen einfach darauflegen. Hierdurch wird höchste Präzision erreicht. Sobald die Arbeiten erledigt sind, kommt es zu einer unerlässlichen Etappe beim Bau: Der Rumpf muss gedreht werden.

Sobald das Netzspantengerüst fertig beplankt ist, kommt es zu einer unerlässlichen Etappe beim Bau: Der Rumpf muss gedreht werden.



Werft-Tagebuch
SK 38