22.03.2017

Fährt schon

Das Tochterboot mit der internen Bezeichnung TB 41 hat bereits seine ersten Probefahrten absolviert. Dagegen ist beim Mutterschiff noch der Innenausbau in vollem Gang: Elektriker verlegen Stromkabel, Tischler setzen Schränke sowie Tische zusammen und Techniker sorgen im Maschinenraum für die richtigen Anschlüsse.

SK 37 ist das dritte Schiff der völlig neu konstruierten 28-Meter-Klasse, die nach und nach die bewährte 27,5-Meter-Klasse ersetzen wird. Das Typschiff hatten die Seenotretter zu ihrem 150-jährigen Bestehen Ende Mai 2015 auf den Namen ERNST MEIER-HEDDE getauft und auf Amrum stationiert. Der zweite Seenotrettungskreuzer dieser Klasse ist die neue BERLIN, die seit Anfang 2017 von Laboe aus die Kieler Förde sichert.

Der jüngste Neubau soll nach seiner Ablieferung im Sommer 2017 die viel befahrene Elbmündung sichern und die 1985 gebaute HERMANN HELMS auf der Station Cuxhaven ablösen. Dieses Revier gehört zu den am stärksten frequentierten Seeschifffahrtsstraßen der Welt.

Freunde und Förderer der Seenotretter können auch für den jüngsten Neubau spenden, indem sie das Stichwort SK 37 online oder auf einer Überweisung angeben.


28.02.2017

4.000 PS für den Einsatz auf der Nordsee

Mit Hilfe der „Laufkatze“ eines Krans und eines Kettenzuges haben Schiffbauer die beiden Motoren in den Maschinenraum von SK 37 eingesetzt. Die beiden Kraftpakte werden zukünftig mit ihren insgesamt fast 4.000 PS den Seenotrettungskreuzer auf 24 Knoten (ca. 45 km/h) beschleunigen.


22.02.2017

Es geht voran

In den vergangenen Wochen haben die Schiffbauer vor allem im Inneren des neuen Seenotrettungskreuzers gearbeitet und sich mit vielen Details beschäftigt: Schreiner setzten die Wände der Kammer zusammen, Elektriker verlegten viele Meter Kabel, Lackierer sorgten für die richtige Farbe und, und, und ...


06.12.2016

Rundherum steht ein Gerüst

Die Schiffbauer haben in den vergangenen Wochen SK 37 eingerüstet und erledigen zurzeit die letzten Schweißarbeiten. Das folgende Abschleifen der Schweißnähte ist für eine gute Qualität der Schweißfugen unerlässlich. Sobald dieser Bauabschnitt erledigt ist, wird der Neubau zum Schutz vor Staub hinter einer Plane „versteckt“. Anschließend lackieren die Werftarbeiter ihn mit den typischen Seenotretter-Farben.


09.09.2016

Vom Drehen und Wenden

In der ersten Bauphase liegt der Seenotrettungskreuzer kieloben. Das hat einen entscheidenden Vorteil: Die Schiffbauer müssen nicht kopfüber arbeiten, sondern schweißen das Netzspantengerüst und die Beplankung in relativ entspannter Arbeitshaltung „von oben nach unten“ zusammen. Sobald die Arbeiten erledigt sind, kommt es zu einer unerlässlichen Etappe beim Bau: Der Kasko muss gedreht werden.


Werft-Tagebuch
SK 37