Spende drückt Hochachtung vor den Seenotrettern aus

Manche Geschenke kommen verspätet, aber dennoch von Herzen. Stefan Filpe hat im vergangenen Jahr zu Weihnachten auf Präsente für seine Geschäftspartner und Kunden verzichtet. Stattdessen unterstützte der Inhaber eines Vermessungsbüros die Seenotretter. 1.500 Euro überreichte er am Tag der Seenotretter.

Übergabe eines symbolischen Spendenschecks vor einem Seenotrettungsboot der DGzRS: Bei bedecktem Himmel überreichen Firmeninhaber und seine Frau diesen an die beiden Seenotretter, einer links von ihnen stehend, einer rechts von ihnen an Bord des Schiffes lehnend.

Vormann Frank Tapper (l.) und Seenotretter Paul Wetzel (r.) nehmen am Liegeplatz der HERWIL GÖTSCH von Stefan und Uta Filpe einen symbolischen Spendenscheck entgegen.

Für die offizielle Spendenübergabe am 27. Juli wählte Stefan Filpe die Freiwilligenstation Schleswig. In der Nähe der Stadt an der Schlei lebt und arbeitet er. „Ich verteile seit einigen Jahren ganz bewusst keine Weihnachtsgeschenke mehr an meine Kunden und Geschäftsfreunde. Ich finde es sinnvoller, das Geld einer gemeinnützigen Organisation wie der DGzRS zukommen zu lassen“, sagte der Vermessungsingenieur. Und gerade die Seenotretter sind für ihn eine Herzensangelegenheit. Er hat großen Respekt vor ihrer selbstlosen Arbeit und schätzt, wie sie diese finanzieren: allein aus freiwilligen Zuwendungen, ganz ohne staatliche Mittel zu beanspruchen. 

Stefan Filpe ist in Kiel aufgewachsen. Als Jugendlicher lernt der heute 61-Jährige dort auf einem Segelboot seine ersten seemännischen Handgriffe. Später nehmen andere Dinge in seinem Leben mehr Raum ein, der Wassersport rückt in den Hintergrund. Dennoch bleibt er dem Meer verbunden. Nicht zuletzt über einen befreundeten Seemann weiß er, wie wichtig die Seenotretter sind. Deshalb hat er sie jetzt ein weiteres Mal unterstützt – mit einer Spende in Höhe von 1.500 Euro.

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