Segeln, singen und spenden in der dänischen Südsee

Im dänischen Dyvig hat Ende August das inzwischen siebte Treffen von Hallberg-Rassy-Seglern und -Freunden stattgefunden. Es beteiligten sich 76 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit 35 Yachten. Die Veranstaltung gilt als Treffpunkt für Fahrtensegler und Markenenthusiasten – und die Seenotretter waren auch mit an Bord.

Mehrere Segelboote mit weißen Segeln und eines in der Mitte fahrend mit auffällig rotem Segel unterwegs bei klarem Wetter auf ruhigem Wasser. Im Hintergrund sind die Küste und einige Wolken am blauen Himmel zu sehen.

Gemeinsam segeln die Hallberg-Rassy-Enthusiasten in der dänischen Südsee.

Foto: Birgit Tapper

Der idyllisch gelegene Hafen von Dyvig in der dänischen Südsee bot erneut ideale Bedingungen für das Treffen. Bei diesem gehörten vom 29. bis 31. August neben fachlichem Austausch, persönlichen Gesprächen, langen Abenden im Hafen und dem Auftritt des Hallberg-Rassy-Shantychors auch zwei Programmpunkte auf dem Wasser dazu: ein Matchrace mit internationalen Dragon-Force-Modellbooten und eine längere Ausfahrt der Hallberg-Rassy-Yachten am zweiten Tag. 

Die jährlichen Veranstaltungen stehen allerdings für mehr als nur Seefahrt: Sie sind Ausdruck von Lebensfreude und Freundschaft unter den Hallberg-Rassy-Seglern. Sie schaffen Verbindungen, die weit über die Termine hinaus bestehen. Und die Sammelschiffchen der Seenotretter durften auch dieses Mal nicht fehlen: Reinhard Willenbrock hatte die kleinen Spendendosen bestellt und bei allen Reden aufgestellt – verbunden mit dem humoristischen Hinweis auf den „Brennstoffmangel” der Schiffchen. Bernd Blohm wies als DGzRS-Ehrenamtlicher und begeisterter Segler in einem kurzen Vortrag auf die mitunter lebensrettende Tätigkeit der Seenotretter hin. In diesem Jahr kamen 925,50 Euro zusammen, seit 2020 knapp 4.000 Euro.

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AKTUELLE DANKMELDUNGEN

Person auf dem Deck eines Segelschiffs hält ein Blatt Papier mit einem Aquarellbild eines Segelboots auf blauem Meer und gelb-blauem Himmel in die Kamera; im Hintergrund stehen mehrere weitere Personen neben Masten und Tauwerk unter klarem, blauem Himmel.. Zur Seite: Aquarelle auf See bringen 500 Euro für die Seenotretter

Während des jüngsten Törns des „Klassenzimmers unter Segeln“ (KUS) mit dem Traditionssegler „Thor Heyerdahl“ hat Dr. Klaus Wittmaack selbst gemalte maritime Aquarelle versteigert. Den Erlös in Höhe von 500 Euro spendete der Bordarzt an die Seenotretter.

Eine Frau, ein Mann und ein Mädchen hocken um eine Kiste herum. Darin ist eine größere Summe Geld zu sehen, die als Spende für die DGzRS gedacht ist. Zur Seite: Husumer Schatzkiste mit Rekord-Inhalt

Gäste des Schifffahrtsmuseums Nordfriesland füllen erneut Seemannskiste zugunsten der Seenotretter – mit Rekordsumme.

Drei Personen stehen auf einem Kai vor einem rot-weiß gestrichenen Schiff, einem Seenotrettungskreuzer der DGzRS, mit dem Namen „Arkona“. Hinter ihnen sind mehrere rechteckige Fenster und Aufbauten des Schiffes mit Scheinwerfern und Antennen zu sehen. Eine der Personen hält ein Sammelschiffchen, in Form eines kleinen Bootes in den Händen. Im Vordergrund befinden sich Poller, Seile und ein gelber Randstreifen am Kai, während im Hintergrund blauer Himmel und weitere Hafenstrukturen sichtbar sind.. Zur Seite: Grand-Banks-Eigner sammelt vierstelligen Betrag für die Seenotretter

Zu seinem 70. Geburtstag hat Motoryacht-Eigner Markus Gehrlein auf Geschenke verzichtet und stattdessen um Spenden für die DGzRS gebeten. Mit großem Erfolg: 2.350 Euro kamen insgesamt zusammen.

Eine junge Seenotretterin steuert von einem Außenfahrstand ein Tochterboot. Sie blickt nach hinten und spricht dabei in einen Funkhörer.

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