23.03.2021

Schützendes Polster für Seenotrettungskreuzer

Im Ernstfall sind die Seenotrettungskreuzer und -boote der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) die Lebensversicherung ihrer Besatzungen. Wenn sie auch bei widrigsten Bedingungen auf Nord- und Ostsee rausfahren, um Menschen aus Seenot zu retten, vertrauen die Seenotretter ihren Schiffen hundertprozentig. Deshalb wartet die DGzRS ihre Rettungseinheiten ständig und stattet sie mit modernster Technik aus. Auch der Schutz an ihren Liegeplätzen hat hohe Priorität.

Ein großes schwarzes Polster für die HARRO KOEPKE liegt am Hafenbecken

Aufgepumpt: Einer der beiden pneumatischen Schwimmfender liegt vor dem Seenotrettungskreuzer HARRO KOEBKE an der Westmole des Sassnitzer Hafens, bereit für seine schützende Aufgabe.

An der Westmole im Sassnitzer Hafen liegt der Seenotrettungskreuzer HARRO KOEBKE der DGzRS fest vertäut. Trotzdem bewegt der leichte Seegang das Schiff auf und ab, hin und her. Wer sich ihm nähert und an der Pier hinunterblickt, sieht im Wasser seit Mitte März zwei pneumatische Fender schwimmen, gespendet vom Ausrüstungsspezialisten „ShibataFenderTeam“. Die schwarzen Schutzkörper aus verstärkten, abriebfesten Gummischichten federn die Stöße der Wellen ab. Dadurch verhindern sie, dass der Seenotrettungskreuzer gegen die Betonmauer schlägt und dabei seine Außenhaut beschädigt wird.

„Die beiden Schwimmfender sind ideal für die Bedingungen an unserem Liegeplatz“, sagt Vormann Andreas Schumacher. „Mit ihnen ist die Steuerbordseite der HARRO KOEBKE perfekt geschützt – wir bedanken uns sehr herzlich beim „ShibataFenderTeam“ für sein großartiges Engagement.“ Das Unternehmen mit Hauptsitz in Hamburg ist einer der international führenden Fenderhersteller mit mehr als 50-jähriger Erfahrung. Es unterstützt die Seenotretter seit 2009 regelmäßig mit Sachspenden.

„Wir denken, dass jedes Unternehmen einen Beitrag zum Wohle der Gesellschaft leisten kann und sollte“, betont Marketing-Managerin Nadine Pape. Deshalb steht ihre Firma fest an der Seite der Seenotretter und hat erneut Fender für deren Arbeit gespendet. Sofern es dem „ShibataFenderTeam“ möglich ist, wird es sich in den kommenden Jahren weiterhin für die lebensrettenden Aktivitäten der Rettungsleute einsetzen – „auch um andere Menschen und Unternehmen ebenfalls zu motivieren, die DGzRS zu unterstützen.“

Ihr Unternehmen möchte die Seenotretter ebenfalls unterstützen? Ihren Ansprechpartner und Informationen zum Thema Firmenspenden finden Sie unter „Für Unternehmen“.

Seenotretter ketten großes schwarzes Polster an einen Haken
Vormann Andreas Schumacher montiert gemeinsam mit seiner Crew die Leinen an einem der beiden Fender, mit denen die Seenotretter ihn an der Pier befestigen werden.
Großes schwarzes Polster zwischen Seenotrettungskreuzer und Hafenbecken im Wasser
Fangen Stöße ab: Die pneumatischen Fender liegen schützend zwischen Pier und Seenotrettungskreuzer. Sie verhindern mögliche Schäden an der Außenhaut der HARRO KOEBKE.

AKTUELLE DANKMELDUNGEN

Eine Person sitzt seitlich auf einer silbernen Metallbank im Außenbereich. Neben der Person steckt an der Rückenlehne ein bunter Blumenkranz. Im Hintergrund befindet sich ein modernes Gebäude. . Zur Seite: Tragisches Segelunglück vor Spanien – Familie sammelt Geld für die Seenotretter

Ganz im Sinne des Verstorbenen: Spende anstelle von Kränzen und Blumen

Blick vom Vorderdeck einer Segelyacht über eine helle Deckfläche auf zwei Personen, die an Bord stehen; im Hintergrund ist eine Uferlandschaft mit dort liegenden Booten zu sehen.  . Zur Seite: Wie der Vater so der Sohn

Tradition des Engagements für Seenotretter lebt in nächster Generation weiter.

Porträtaufnahme einer älteren Dame mit hellgrauem Haar. Sie trägt eine weiße Bluse, eine helle Jacke und Perlenohrringe. Der Hintergrund ist neutral und unscharf.. Zur Seite: Für immer ein Küstenkind

Familie erfüllt unter großer Anteilnahme zwei letzte Wünsche.

Seenotretterin in Uniform schaut durch Fernglas auf hoher See

Das Seenotretter-Logbuch

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