„Die Spender sind das Rückgrat der Seenotretter. Ohne unsere vielen Freunde und Förderer könnten wir nicht rausfahren.
Vor diesen Menschen habe ich Respekt. Sie ermöglichen unsere Unabhängigkeit – seit mehr als 150 Jahren."

Michael Müller, Laboe

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Die Seenotretter auf einen Blick.

351
Gerettete
2.140
Einsätze
180
Festangestellte
800
Freiwillige
20
Seenotrettungskreuzer
40
Seenotrettungsboote
55 Mio €
Aufwand 2019
0
Steuergelder

Unsere Organisation funktioniert.
Seit rund 150 Jahren.

Vorsitzer Gerhard Harder (r.) mit seinen beiden Stellvertretern
Ingo Kramer (v. l.) und Matthias Claussen

Selbstverpflichtung Initiative Transparente Zivilgesellschaft

Wir gehen mit Ihren Spenden sehr sorgsam und transparent um. Zusätzlich haben wir uns der Initiative Transparente Zivilgesellschaft und dem Deutschen Spendenrat e.V. angeschlossen. Im Folgenden lesen Sie, welche Ziele die DGzRS verfolgt, woher die Mittel stammen, wie sie verwendet werden und wer die Entscheidungsträger sind. 

1. Name, Sitz, Anschrift und Gründungsjahr
Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) wurde am 29. Mai 1865 gegründet und ist ein rechtsfähiger Verein kraft staatlicher Verleihung. Das entspricht dem eingetragenen Verein, der jedoch erst mit Inkrafttreten des Bürgerlichen Gesetzbuches im Jahr 1900 eingeführt wurde. Die DGzRS führt deshalb auch nicht den Zusatz „e. V.“ und ist nicht im Vereinsregister eingetragen. Sie hat ihren Sitz an der Werderstraße 2, 28199 Bremen. 

2. Angaben zu den Zielen sowie Satzung
In ihrer Satzung sind die Aufgaben und Ziele der DGzRS klar definiert.

3. Angaben zur Steuerbegünstigung
Die DGzRS ist wegen Förderung der Rettung aus Lebensgefahr nach dem Freistellungsbescheid des Finanzamtes Bremen, StNr. 60-145/00039, vom 18.09.2017 für den letzten Veranlagungszeitraum 2014 nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes von der Körperschaftsteuer und nach § 3 Nr. 6 des Gewerbesteuergesetzes von der Gewerbesteuer befreit.

4. Wesentliche Entscheidungsträger
Die DGzRS wird durch ihren ehrenamtlich tätigen Vorstand vertreten. Derzeit wird der Vorstand aus einem Vorsitzer und zwei Stellvertretern gebildet. Dies sind derzeit Gerhard Harder (Vorsitzer) sowie Ingo Kramer und Matthias Claussen (stellvertretende Vorsitzer). Vertretungsbescheinigung

Oberstes Legislativorgan ist gemäß Satzung der DGzRS das Beschlussfassende Gremium,
dessen Mitglieder ehrenamtlich tätig sind und sich alle zwei Jahre an wechselnden Orten treffen. Eine Liste der Ordentlichen Mitglieder des Beschlussfassenden Gremiums finden Sie hier

Der Beirat berät den Vorstand in allen Angelegenheiten der Gesellschaft und sorgt für eine angemessene Prüfung und Kontrolle der Verwendung der Vereinsmittel.
Mitglieder des Beirates:

Prof. Thomas Budde, Essen
Dieter Eggert, Remchingen
Michael Grobien, Bremen
Kay Christian Hillmann, Bremen
Michael Schroiff, Bremen
Christel Vinnen, Bremen

Die hauptamtliche Geschäftsleitung in der Zentrale in Bremen nehmen die beiden Geschäftsführer Kapt. Udo Helge Fox (Inspektion) und Nicolaus Stadeler (Finanzen) wahr.

5. Tätigkeitsbericht
Das Jahrbuch der Seenotretter finden Sie hier.

6. Personalstruktur
Mehr als 800 ehrenamtliche Mitarbeiter auf See (bei den Seenotrettern „Freiwillige“ genannt) und mehr
als 550 ehrenamtliche Mitarbeiter an Land sind für die DGzRS aktiv. Genauere Angaben zur Personal-
struktur finden Sie im Jahresbericht auf der Seite 46.

7./8.  Angaben zur Mittelherkunft und Mittelverwendung
Die wesentlichen Finanzfakten finden Sie in unserem Jahresbericht ab Seite 51 und in unserer Mehrspartenrechnung im Jahresbericht auf den Seiten 52 bis 53. Die Prüfung der Einhaltung der freiwilligen Selbstverpflichtungserklärung gegenüber dem Deutschen Spendenrat e.V. wurde durch die RSM GmbH vorgenommen (PrüfungskatalogFeststellungen des Wirtschaftsprüfers). Ebenso haben wir die Selbstverpflichtungserklärung der Initiative transparente Zivilgesellschaft unterzeichnet.

Die DGzRS leitet keine Spenden an andere Organisationen weiter.

Die DGzRS betreibt keine Mitglieder- oder Spendenwerbung, die mit Geschenken, Vergünstigungen oder dem Versprechen bzw. der Gewährung von sonstigen Vorteilen verbunden ist.

Der Verkauf, die Vermietung oder der Tausch von Mitglieder- oder Spendenadressen und das Bieten und Zahlen von Provisionen für die Einwerbung von Zuwendungen wird unterlassen.

9. Gesellschaftsrechtliche Verbundenheit mit Dritten
DGzRS Service GmbH (seenotretter-shop.de)

10.Ombudsmann
Für transparente Organisationen wie die DGzRS ist es heutzutage selbstverständlich, im Beschwerdefall eine unparteiische Schiedsperson hinzuziehen. Die Seenotretter werden durch einen externen Ombudsmann unterstützt. Der altnordische Begriff Ombud bedeutet so viel wie Vermittler, Vertreter oder Bevollmächtigter.

DGzRS-Ombudsmann ist Dr. Ulrich Hoffmann (E-Mail: drullihoffmann@web.de). Er ist ein erfahrener ehemaliger Strafrichter am Amtsgericht Bremen.

Der Ombudsmann ist intern wie extern Ansprechpartner im Fall organisationsbezogener Missstände oder bei Hinweisen auf rechtswidriges Verhalten. Er ist zur Verschwiegenheit über die Person eines Hinweisgebers verpflichtet und wird Daten zur Person oder Daten, aus denen die Person identifiziert werden könnte, nur an die DGzRS weitergeben, wenn der Hinweisgeber damit einverstanden ist. Kontaktpersonen für den Ombudsmann sind primär die Geschäftsführer, aber auch der Vorstand. Wird die Rolle eines Geschäftsführungsmitglieds thematisiert, sind ausschließlich die Vorstandsmitglieder Kontaktpersonen für den Ombudsmann.

Der Ombudsmann ist keine allgemeine Beschwerdestelle der DGzRS. Er wird auch nicht als Streitschlichter für die DGzRS tätig werden. Nach Hinweisen wird er keine eigenen Ermittlungen anstellen. Dies ist intern vorrangig Aufgabe des Vorstands und der Geschäftsführung beziehungsweise extern Aufgabe der Polizei und der Staatsanwaltschaft.

11. Zuwendungen, die mehr als 10% der Gesamtjahreseinnahmen ausmachen
Namen von juristischen Personen, deren jährliche Zuwendung (incl. Beiträge, Leistungsentgelte, Gebühren, Projektmittel, Spenden, etc.) mehr als zehn Prozent unserer gesamten Jahreseinnahmen ausmachen. Angaben zu entsprechenden Spenden von natürlichen Personen werden nach Zustimmung derselben veröffentlicht, in jedem Fall aber als „Großspenden von Privatpersonen“ gekennzeichnet. 

Es gibt keine solchen Zuwendungen. 

Grundlagen des maritimen Such- und Rettungsdienstes

Der Seenotrettungskreuzer ERNST MEIER-HEDDE in schwerer See
Foto: ypscollection.de/Peter Neumann

Der Such- und Rettungsdienst (SAR-Dienst, SAR = Search ans Rescue) auf See in der Bundesrepublik Deutschland wurde der DGzRS vom BMV (seinerzeit Bundesministerium für Verkehr, heute BMVI, Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur) übertragen.

Die Rettungseinheiten der DGzRS gelten als äußerst schwerwettertauglich. Sie zählen – auch im internationalen Vergleich – zu den modernsten und leistungsfähigsten SAR-Einheiten (SAR = Search and Rescue) ihrer Zeit. Die Seenotrettungskreuzer wie auch die kleineren Seenotrettungsboote sind als Schweißkonstruktionen ganz aus seewasserbeständigem Leichtmetall im bewährten Netzspantensystem gebaut und zeichnen sich durch ihre hohe Seetüchtigkeit und ihre selbstaufrichtenden Eigenschaften aus.

Bei dieser für die DGzRS typischen Bauweise sind die Längs- und Querspanten – abhängig von der Schiffsgröße – nicht weiter als maximal 50 Zentimeter voneinander entfernt und bilden somit ein enges, festes Netz, auf das dann die Beplattung aufgebracht wird. Die Rettungseinheiten verfügen durchgängig über eine doppelte, im Bereich der Tanks und Leerzellen sogar über eine dreifache Außenhaut.

In extremen Schlechtwettersituationen werden die Grenzen nicht von der Technik, sondern vom Menschen gesetzt – diese Erfahrung wurde der Öffentlichkeit bei den Unglücken der ADOLPH BERMPOHL 1967 und der ALFRIED KRUPP 1995 schmerzlich vor Augen geführt. Insgesamt sechs Rettungsmänner verloren bei diesen beiden Katastrophen in schweren Orkanen ihr Leben.

Schon immer war es oberstes Ziel der DGzRS, einerseits die Rettung Schiffbrüchiger so effektiv wie möglich durchzuführen, andererseits den Seenotrettern an Bord ein Höchstmaß an Sicherheit zu geben. Unter Berücksichtigung dieser beiden Prioritäten wurden und werden alle SAR-Einheiten entwickelt und gebaut.

Folgende Vereinbarungen, Übereinkommen, Regelungen und internationale Konventionen sind bindend für die DGzRS und bedingen die Notwendigkeiten zu einzigartiger Konzeption, individuellem Bau bei Spezialwerften sowie hochspezialisierter Ausstattung aller Rettungseinheiten der DGzRS:

  • Vereinbarung mit dem BMV (Bundesministerium für Verkehr) vom 11. März 1982:
    Durchführung des Such- und Rettungsdienstes auf See
  • Vereinbarung mit dem BMV vom 11. März 1982:
    Koordinierung des Such- und Rettungsdienstes auf See durch die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS (MRCC = Maritime Rescue Co-ordination Centre)
  • Übertragung durch das BMV vom 7. November 1996:
    Überwachung der UKW-Kanäle 16 und 70 für Not- und Sicherheitszwecke sowie Durchführung des Not-, Dringlichkeits- und Sicherheitsfunkverkehrs auf UKW im deutschen SAR-Bereich
  • Verfügung des BMV vom 8. August 1953 sowie Verwaltungsvereinbarung BMV/BMVg (Bundesministerium für Verkehr, Bundesministerium der Verteidigung) vom September 1969:
    Unterstützung des militärischen SAR-Dienstes bei Einsätzen für Luftfahrzeuge sowie Wahrnehmung der Aufgaben einer Bereichssuchstelle
  • Briefwechselvereinbarung BMV/DGzRS vom 16./21. Januar 1996:
    Evakuierung Schwerkranker und Schwerverletzter an Bord von Schiffen auf See sowie Veranlassung sofortiger medizinischer Hilfe
  • Vereinbarung mit dem Havariekommando über die Zusammenarbeit mit dem BMV/BW bei Großschadenslagen auf See
  • Briefwechselvereinbarung BMV vom Mai 1987:
    Mitwirkung beim verkehrsbezogenen Brandschutz im Küstenbereich im Rahmen rettungsdienstlicher und technischer Möglichkeiten
  • Auftrag des Bundeskanzlers vom 18. März 1964 im Sinne der Genfer Konvention


Dazu kommen folgende internationale Grundlagen, auf denen die DGzRS als national zuständige Organisation die hoheitliche Aufgabe des maritimen Such- und Rettungsdienstes erfüllt:

  • Internationales Übereinkommen von 1974/79 zum Schutz des menschlichen Lebens auf See (SOLAS)
  • Internationales Übereinkommen von 1979 über den Such- und Rettungsdienst auf See (SOLAS/SAR)
  • IAMSAR-Manual (International Aeronautical and Maritime Search and Rescue Manual der UN-Sonderorganisationen ICAO (International Civil Aviation Organization) und IMO (International Maritime Organization), Volume I-III
  • Übereinkommen Nr. 164 der International Labour Organization (ILO) über den Gesundheitsschutz und die medizinische Betreuung von Seeleuten (IAO-ÜE; ILO Nr. 164, 8. Oktober 1987)
  • Genfer Konvention von 1949
  • Brüsseler Übereinkommen von 1910

Innerhalb der Bundesrepublik Deutschland ergänzt der SAR-Einsatzplan der DGzRS diese Bestimmungen mit dem Ziel, die Sicherheit auf See weiter zu erhöhen und die Durchführung von Such- und Rettungsaufgaben bei Seenotfällen von See- und Luftfahrzeugen in den vom BMVI festgelegten Seegebieten der Bundesrepublik Deutschland zu erleichtern.

Die Seenotretter haben
eine bewegende Geschichte.

1939
1939

Im Zweiten Weltkrieg ist die DGzRS-Rettungsflotte – gekennzeichnet mit dem roten Kreuz – unter dem Schutz der Genfer Konvention für „Freund und Feind“ gleichermaßen verstärkt im Einsatz.

1957
1957

Taufe des ersten neuzeitlichen Seenotkreuzers mit Tochterboot: Mit Indienststellung der THEODOR HEUSS beginnt eine neue, wegweisende Ära im Bau moderner, vielseitig einsetzbarer Rettungsboote.

1967
1967

Der Seenotkreuzer ADOLPH BERMPOHL verunglückt im Einsatz bei Orkan vor Helgoland. Die vierköpfige Besatzung und drei zuvor gerettete niederländische Fischer kommen ums Leben.

1990
1990

Wiedervereinigung: Die DGzRS übernimmt wieder die Arbeit auf zunächst elf Stationen entlang der Küste Mecklenburg-Vorpommerns. Heute sind es 17.

1865
1865

Gründung der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am 29. Mai in Kiel. Sitz der DGzRS wird Bremen. Die Rettungsstationen sind mit einfachen Raketenapparaten, Hosenbojen und offenen Ruderbooten ausgestattet.

1995
1995

In der Orkannacht vom 1. auf den 2. Januar wird der Seenotkreuzer ALFRIED KRUPP bei der Rückkehr von einem Einsatz von einer Grundsee erfasst. Zwei der vier Rettungsmänner bleiben auf See.

2015
2015

150 Jahre DGzRS: Rund 60 Rettungseinheiten sind im Einsatz. Die Rettungsflotte zählt zu den modernsten und leistungsfähigsten der Welt. Trotz aller Technik: Im Mittelpunkt steht nach wie vor der Mensch. Ohne den freiwilligen Einsatz erfahrener Seenotretter wäre die Arbeit der DGzRS auch heute nicht vorstellbar.

1860
1860

Nach schweren Schiffsunglücken an der Nordseeküste rufen Adolph Bermpohl und Carl Kuhlmay zur Gründung eines Seenotrettungswerkes auf privater Basis auf. Bereits 1861 gründet Georg Breusing in Emden den ersten deutschen regionalen Verein zur Rettung Schiffbrüchiger. Weitere Vereine folgen entlang der Küste. Für den Zusammenschluss der Vereine setzt sich maßgeblich Dr. Arwed Emminghaus ein.

1911
1911

Die Motorisierung der Rettungsflotte beginnt.

1945
1945

Mit der Teilung Deutschlands setzt die DGzRS den Seenotrettungsdienst in der Deutschen Bucht und in der Westlichen Ostsee fort. Der Seenotrettungsdienst der DDR wird dagegen staatlich organisiert.

1988
1988

Die DGzRS hat bereits über 50.000 Menschen aus Seenot gerettet oder Gefahren befreit: Das entspricht der heutigen Bevölkerung der Stadt Passau (Bayern). Bis heute haben die Seenotretter rund 81.000 Menschen schnelle Hilfe gebracht – so viele Einwohner hat die Stadt Villingen-Schwenningen (Baden-Württemberg).

1999
1999

Nach der Schließung von Norddeich Radio übernimmt die DGzRS die Rund-um-die-Uhr-Hörwache für den Not- und Dringlichkeitsverkehr auf UKW-Seefunk.

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Die Welt kennt viele Sprachen.
Seenotretter sprechen eine gemeinsame.

Über 90 Prozent des weltweiten Warenaustausches erfolgt auf dem Seeweg. Seenotrettung ist genauso international:

  • Wir arbeiten grenzübergreifend mit den Seenotrettern unserer Nachbarstaaten zusammen.
  • Unsere SEENOTLEITUNG BREMEN hilft bei Notfällen mit deutscher Beteiligung rund um den Globus.
  • Die DGzRS ist Mitglied der International Maritime Rescue Federation (IMRF), eines Zusammenschlusses nahezu aller Seenot- und Wasserrettungsorganisationen der Welt.

Rausfahren, wenn
andere reinkommen.

Schiffbrüchige aus Seenot retten. Menschen aus Gefahren befreien.
Verletzte und Kranke versorgen. Wir sind klar zum Einsatz –
rund um die Uhr und bei jedem Wetter.

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Unsere Vision



  • Wir bewahren das Leben aller Menschen, die an den deutschen Küsten von Nord- und Ostsee in Seenot geraten, rund um die Uhr und bei jedem Wetter.
  • Wir helfen weltweit bei Gefahr für Leib und Leben an Bord deutscher Schiffe.
  • Wir organisieren und realisieren einen der professionellsten und modernsten Seenotrettungsdienste der Welt anhand von drei Leitgedanken:

    1. Freiwillig
    Die Rettung von Menschenleben aus Seenot unter Einsatz des eigenen Lebens erfolgt freiwillig. Freiwillige – ehrenamtlich engagierte Seenotretter – bilden die weit überwiegende Mehrheit und das Rückgrat der Seenotretter.

    2. Unabhängig
    Alle Maßnahmen orientieren sich an einem einzigen Ziel: der möglichst effektiven und schnellen Rettung von Menschenleben aus Seenot. Weder die öffentliche Hand noch einzelne Geldgeber beeinflussen unsere Entscheidungsfindung.

    3. Spendenfinanziert
    Wir verwenden ausschließlich freiwillige Zuwendungen für unsere Arbeit. Wir verzichten zur Wahrung unserer Unabhängigkeit bewusst auf die Inanspruchnahme öffentlicher Gelder. 

  • Wir verstehen unsere Arbeit als Bürgerinitiative, die Bürgermut und Bürgersinn verbindet: den Bürgermut derer, die rausfahren, wenn alle anderen froh sind, einen schützenden Hafen erreicht zu haben, mit dem Bürgersinn all derer, die das mit ihrem Engagement an Land möglich machen.
  • Wir teilen unsere Erfahrungen, Innovationen und Ideen mit denen anderer Seenotrettungsdienste auf der ganzen Welt, um die zunehmenden klima- und verkehrsbedingten Herausforderungen auf See zu meistern.

Seenotretter machen
nicht viele Worte.
Umso mehr lohnt es
sich, ihnen zuzuhören.

Die erste Voraussetzung für Seenotretter: Leidenschaft.

Rund 180 fest angestellte und etwa 800 freiwillige Seenotretter sind in der Rettungsflotte tätig.
Sie stehen trotz aller Technik im Mittelpunkt des Geschehens – mit ihrer selbstlosen Einsatzbereitschaft, ihrer hohen Qualifikation und ihrem Mut, bei jedem Wetter hinauszufahren.

Der Seenotrettungsdienst setzt lebenslanges Lernen voraus. Dies geschieht nicht nur im täglichen Einsatz an Bord, sondern unter anderem intensiv in den DGzRS-eigenen Schulungseinrichtungen in Neustadt/Holstein und in Bremen sowie auf den Stationen.

Fest angestellte Seenotretter

Bei den fest angestellten Rettungsmännern handelt es sich nahezu ausnahmslos um Patentinhaber. Das bedeutet: Die DGzRS selbst bildet keine Seeleute aus, sondern „gestandene“ Fahrensleute zu Seenotrettern weiter. Zuvor müssen sie an einer Hochschule ihr nautisches oder technisches Patent erworben und anschließend „ausgefahren“ haben. Einstellungsvoraussetzungen für den Dienst als fest angestellter Vormann oder Maschinist sind:

• ein nautisches und/oder technisches Patent der Handelsschifffahrt oder Fischerei,
• das Allgemeine Betriebszeugnis (GMDSS-Funk) für Nautiker,
• ein 16-stündiger Grundlehrgang in Erster Hilfe und
• die gültige Gesundheitskarte (Seediensttauglichkeit).

Für eine Anstellung als Rettungsmann/-frau reichen grundsätzlich auch seemännische Kenntnisse wie ein Matrosen-/Schiffsmechanikerbrief, Fahrzeiten in der Fischerei oder Ähnliches aus.

Freiwillige Seenotretter

Freiwillige, ehrenamtlich tätige Seenotretter erhalten ihre SAR-Dienst-spezifische Ausbildung in ihrer Freizeit. Alarmiert werden sie ähnlich wie freiwillige Feuerwehrleute. Erste Voraussetzung ist deshalb, dass sie in der Nähe der Stationen leben und arbeiten. Maritime Kenntnisse und Bezüge, etwa ein vorhandener Sportbootführerschein, sind von Vorteil, aber keine unbedingte Voraussetzung. Über unseren aktuellen Bedarf freiwilliger Seenotretter können Sie sich hier informieren.

Praktikum und Bundesfreiwilligendienst

Häufig erhalten wir Anfragen nach Praktikums- oder Bundesfreiwilligendienst-Stellen. Schon auf Grund der Besonderheiten und der sehr speziellen Aufgabenstellung unserer Gesellschaft können wir in diesem Bereich leider keine adäquaten Stellen anbieten.

Ihr Ansprechpartner
Michael Kühn
E-Mail: freiwillige@seenotretter.de
Telefon: 0421 53 707 - 421

1.000 Seenotretter
55 Stationen
1 Aufgabe

Unsere Seenotretter sind
sturmerprobt. Unsere Schiffe auch.

Im Ernstfall müssen wir schnell und zuverlässig helfen.
Dafür brauchen wir die sicherste Technik und eine moderne Flotte –
mit Seenotrettungskreuzern und -booten, die Wind und Wetter trotzen.
Egal wie hoch die Wellen sind. Immer mit dem Ziel der sicheren Heimkehr
und mit geretteten Schiffbrüchigen an Bord.

Willkommen
an Bord!

Entdecken Sie unseren Seenotrettungskreuzer HERMANN MARWEDE.

Wir danken Entwickler Patrick Roddelkopf und der Gemeinde Helgoland dafür, dass wir den Rundgang honorarfrei auf unserer Seite verwenden dürfen.

Willkommen
an Bord!

Entdecken Sie unseren Seenotrettungskreuzer ERNST MEIER-HEDDE.

Mit gedrückter linker Maustaste können Sie sich um 360° drehen, durch Klicken erreichen Sie den nächsten Raum.

Willkommen
an Bord!

Entdecken Sie unser Seenotrettungsboot HENRICH WUPPESAHL.

Mit gedrückter linker Maustaste können Sie sich um 360° drehen, durch Klicken erreichen Sie den nächsten Raum.

Willkommen
an Bord!

Entdecken Sie unseren Seenotkreuzer HARRO KOEBKE.

Mit gedrückter Maustaste können Sie sich um 360° drehen, durch Klicken erreichen Sie den nächsten Raum.
Auch das Tochterboot NOTARIUS können Sie durch Klicken „entern“.

Willkommen
an Bord!

Entdecken Sie unser Seenotrettungsboot WERNER KUNTZE.

Mit gedrückter linker Maustaste können Sie sich um 360° drehen, durch Klicken erreichen Sie den nächsten Bootsteil.