Gerhard Harder mit Verdienstkreuz am Bande geehrt

Für sein langjähriges Engagement im Bereich der Seenotrettung auf Nord- und Ostsee und seinen Einsatz für die Kultur wurde Gerhard Harder mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Am 9.September überreichte Bürgermeister Andreas Bovenschulte die Auszeichnung im Senatssaal des Bremer Rathauses.

Bremens Bürgermeister (l.) hat ehemaligen DGzRS-Vorsitzer im Senatssaal des Bremer Rathauses mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet, welches dieser an seiner linken Brust trägt. Beide Herren halten gemeinsam ein Seenotretter-Sammelschiffchen vor sich.

Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte hat den ehemaligen DGzRS-Vorsitzer Gerhard Harder mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Foto: Senatspressestelle Bremen

Bürgermeister Andreas Bovenschulte: "Gerhard Harder hat durch sein Engagement bei der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger maßgeblich zur Rettung von Menschenleben beigetragen. Er hat damit die Seenotrettung in Deutschland entscheidend vorangebracht. Auch sein Engagement in der Förderung der kulturellen und sozialen Projekte in Bremen verdient höchste Anerkennung."

Die in Bremen ansässige Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ist verantwortlich für den Such- und Rettungsdienst auf Nord- und Ostsee. Mehr als 1.000 Seenotretter sind auf 60 Rettungseinheiten Jahr für Jahr etwa 2.000 Mal im Einsatz, rund um die Uhr und bei jedem Wetter. Die Finanzierung erfolgt ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen, darunter Spenden und private Nachlässe. Auch auf dem Stiftungsfest der Bremer Eiswette wird für die Seenotretter gesammelt. Seit ihrer Gründung im Jahr 1865 hat die DGzRS mehr als 86.000 Menschen aus Seenot gerettet oder aus Gefahr befreit. Schirmherr der Seenotretter ist der Bundespräsident.

Gerhard Harder, geboren 1947 in Rostock, war von 2010 bis 2022 Vorsitzer der DGzRS und insgesamt 18 Jahre lang in ihrem ehrenamtlichen Vorstand aktiv. Unter seinem Vorsitz wurden 30 neue Rettungseinheiten in Dienst gestellt, also die Hälfte der Rettungsflotte modernisiert. Außer für die Seenotretter engagierte Harder sich im Beirat der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und im Vorstand des Kunstvereins Bremen. Dort unterstützte er den Neubau der Kunsthalle Bremen.

Gerhard Harder: "Über nahezu zwei Dekaden ehrenamtlich im Vorstand der Seenotretter tätig sein zu dürfen, habe ich als große Ehre empfunden. Dabei mitzuwirken, dass die Besatzungen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger stets mit hochmodernen Schiffen, sicherer Ausrüstung und bestens trainiert ihre herausfordernde Arbeit auf Nord- und Ostsee tun können, hat mich motiviert und jeden Tag für die Aufgabe begeistert!"

Gerhard Harder bleibt auch nach seinem Ausscheiden aus der aktiven Vorstandsarbeit weiterhin engagiert bei der DGzRS, als Mitglied des ehrenamtlichen Beirats der Seenotretter und des beschlussfassenden Gremiums der DGzRS. Außerdem setzt er sich nach wie vor für verschiedene kulturelle und soziale Projekte in Bremen ein.

 

Text: Senatspressestelle Bremen

„Gerhard Harder hat durch sein Engagement bei der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger maßgeblich zur Rettung von Menschenleben beigetragen. Er hat damit die Seenotrettung in Deutschland entscheidend vorangebracht.“

Bürgermeister Andreas Bovenschulte

AKTUELLE NEUIGKEITEN

Besucherinnen und Besucher stehen bei sonnigem Wetter in einer Warteschlange vor einem Seenotrettungskreuzer im Hafen. Der Schiffsname Nis Randers ist gut sichtbar am Aufbau angebracht. Im Hintergrund sind Hafenanlagen und Boote zu erkennen, darüber ein klarer blauer Himmel mit wenigen Wolken.  . Zur Seite: DGzRS begeht erfolgreich ihren Tag der Seenotretter 2026

Rund 40.000 Besucher auf Stationen an Nord- und Ostsee besuchen Seenotrettungskreuzer und Seenotrettungsboote, informieren sich beim Open Ship aus erster Hand über die Arbeit der Seenotretter und kommen mit den Besatzungen ins Gespräch.

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Die Dienstflagge der Seenotretter auf Nord- und Ostsee weht am Montag, 15. Juni 2026, halbmast gesetzt. Die DGzRS bringt damit ihr Mitgefühl mit den Angehörigen zweier australischer Kollegen zum Ausdruck, die am Dienstag, 5. Mai 2026, ihr Leben im Einsatz verloren hatten.

Menschen, darunter auch viele Kinder, stehen am Strand und beobachten mehrere Seenotrettungskreuzer und Seenotrettungsboote bei einer Vorführung auf dem Wasser.. Zur Seite: DGzRS lädt zum Tag der Seenotretter 2026 ein

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Seenotretterin in Uniform schaut durch Fernglas auf hoher See
Das Seenotretter-Logbuch

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