Werfttagebuch SRB 69 70 | DGzRS Die Seenotretter
08.11.2017

Taufe des Seenotrettungsbootes NIMANOA

TV-Moderatorin Heike Götz hat das neueste Seenotrettungsboot der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Mittwoch, 8. November 2017, in Warnemünde auf den Namen NIMANOA getauft. Das 10,1 Meter lange jüngste Spezialschiff der Seenotretter ist für die Station Damp bestimmt. Die ehrenamtliche „Bootschafterin“ stellte zudem aktuelle Einsatzzahlen vor: Auf Nord- und Ostsee sind die Seenotretter allein in den ersten zehn Monaten des Jahres 2017 bereits 1.901 Mal im Einsatz gewesen. Die Besatzungen haben dabei 477 Menschen aus Seenot gerettet oder Gefahr befreit.

Mit der Namengebung ihrer jüngsten Rettungseinheit würdigen die Seenotretter ein Ehepaar, dessen Nachlass den Neubau mit der internen Bezeichnung SRB 69 ermöglicht hat. Den Wünschen der beiden langjährigen, erfahrenen Hochseesegler entsprechend, trägt das neue Seenotrettungsboot den Namen ihrer Segelyacht. Mit ihr haben sie viele gemeinsame Stunden auf See verbracht – Atlantiküberquerung eingeschlossen.

Nimanoa ist eine Sagengestalt der mikronesischen Mythologie, die Reisende auf See stets sicher zu ihrem Ziel navigieren lässt – und damit ein sehr passender Name für ein Seenotrettungsboot. Gerhard Harder, ehrenamtlicher Vorsitzer der Seenotretter, würdigte das Engagement der Erblasser: „Für ihren außerordentlichen Einsatz sind wir sehr dankbar, denn ihr Nachlass versetzt uns in die Lage, den Neubau nahezu vollständig zu finanzieren.“


29.09.2017

Einmal Farbe, bitte!

Während das neue Seenotrettungsboot für die Freiwilligen-Station Damp bereits in den typischen DGzRS-Farben leuchtet, glänzt beim Schwesterboot mit der internen Bezeichnung SRB 70 noch das nackte Aluminium. In den nächsten Tagen bereiten es die Werftarbeiter für das Lackieren vor. (Fotos: Tamsen Maritim)

Die zwei neuen Seenotrettungsboote mit den internen Bezeichnungen SRB 69 und SRB 70 für Freiwilligen-Stationen entstehen bei Tamsen Maritim in Rostock. Das Seenotrettungsboot SRB 69 soll auf der Freiwilligen-Station Damp eingesetzt werden. Die Taufe findet am 8. November 2017 in Warnemünde statt. Taufpatin ist Seenotretter-„Bootschafterin“ Heike Götz. SRB 70 soll Anfang 2018 abgeliefert werden. Beide Einheiten sind modifizierte Nachbauten der bewährten 9,5-/10,1-Meter-Klasse. Im Rahmen der ständigen Modernisierung ersetzen sie Vorgänger, die mehr als 25 Jahre im Einsatz waren. 


10.04.2017

Zwei auf einen Streich

Ohne Schweißgeräte, Schraubzwingen und Aluminium geht bei einem Seenotretter-Neubau nichts. Während die Schiffbauer den Kasko von SRB 69 bereits fast fertig zusammengeschweißt haben, setzen sie bei SRB 70 im Moment auch mit Hilfe von Schraubzwingen aus dem silbrig-weißen Leichtmetall das Netzspantengerüst zusammen. Parallel dazu entsteht das Deckshaus von SRB 70. (Fotos: Tamsen Maritim)


09.03.2017

Passen perfekt zusammen

SRB 69 hat vor kurzem in aller Stille seine „Hochzeit“ gefeiert. So nennen die Schiffbauer den Moment, wenn sie das parallel entstandene Deckshaus auf den Rumpf eines neuen Seenotrettungsbootes setzen und für immer miteinander verschweißen. (Fotos: Tamsen Maritim)

 

 


03.02.2017

Prüfen, drehen und montieren

In den vergangenen Wochen haben die Schiffbauer den 10,1 Meter langen Rumpf des neuen Seenotrettungsbootes SRB 69 mit präzise vorgeschnittenen Aluminiumplatten beplankt. Anschließend haben sie ihn gedreht und die Schweißnähte geprüft. Parallel setzen sie ebenfalls aus vielen kleinen und großen Einzelteilen das Deckshaus zusammen. (Fotos: Tamsen Maritim)


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SRB 69 & SRB 70